Wusch oder Klatsch?

Posted By admin on 2. September 2010

Zu Teenietagen habe ich mal ein Buch von Wolfgang Hohlbein verschlungen, wie fast jedes Buch gelesen.

“13″

Darin gibt es eine sprechende Fledermaus, die in einem großen Haus lebt.

Diese Fledermaus gab sich selbst den Namen “Wusch”, weil das dem Geräusch ihrer Flügel entspricht, wenn sie wie ein Wirbelwind und  in Höchstgeschwindigkeit durch die Gegend saust.

Ihre Freunde nennen sie allerdings “Klatsch”, weil aufgrund des ungebremsten Flugtempos die Bremsen versagen und sie ständig an Wände und Türen klatscht.

Jetzt wißt ihr Bescheid. ;-)

Wer suchet, der findet?

Posted By admin on 1. September 2010

Anke hat mal wieder die Suchbegriffe für ihren Blog zusammengestellt und da kommt doch immer wieder einiges an Drolligem bei rum, so daß ich auch nochmal vorwitzig bei mir gesplinst habe.

Wir hätten im Angebot:

-Fußtypen


-muskulöse Frauenwaden


-barfuß Wald gefesselt


-ein Monster auf dem Baum


-Margitta weise in High Heels


-posttraumatische Belastungsstörung


-Rezept für Blubberblasen

Eddy

Posted By admin on 30. August 2010

Eddy, wie versprochen; der Lauf gestern war für Dich.

Es waren zwar nur 15km und auch kein erwähnenswertes Tempo, aber da es geschüttet hat wie aus Eimern (was ich ja so furchtbar liebe *würg*), der Wind wechselnd aus allen Richtungen kam (hätte ich einen Laufrock angehabt, oh oh) und es einfach nur fies grau und bäh da draußen war (Ich sach nur:ABS-Socken, Decke, Buch, Kaffee!), wäre ich sicherlich keine 15km gelaufen, wenn ich nicht an Dich und das Thema Motivation gedacht hätte.


Also: Danke zurück. :-D

ausgetrödelt

Posted By admin on 26. August 2010

Seit Juli trainiere ich nach Trainingsplan auf den 1. Deich-Halbmarathon in Neuwied hin.

Das entlockt vielen von euch wahrscheinlich nur noch ein müdes Gähnen, aber für mich ist das eine Premiere, habe ich mich doch bisher gegen den “Zwang” eines festen Planes  gewehrt.

Tjoa und jetzt nach ein paar Wochen muß mag ich zugeben: das fetzt!

Mein ganz großer Vorteil ist, daß ich keinen starren Plan verfolge, sondern einen blogerfahrenen Läufer oder lauferfahrenen Blogger überrumpeln und zum Coach gewinnen konnte. Mittlerweile dürfte er es bereuen. *flöt*

Dafür bin ich sehr dankbar und ich habe jetzt schon das Gefühl, daß mir das sehr viel bringt.

Nicht nur in Bezug auf eine Verbesserung,  sondern auch, was eine geregelte und durchdachte Belastung angeht. Das tut meinen Haxen gut und selbst das ungewohnte, flotte Laufen stecke ich zwar nicht unbedingt schmerzfrei ;-) , aber doch gut weg.

Und daß Intervalltraining sogar Spaß machen kann, hat mich aus den Socken gehauen!

Jedes Mal denke ich wieder:  “Das schaffst Du nicht. Niemals!” Bisher habe ich es allerdings jedes Mal geschafft und bin danach unerträglich und nervtötend gut gelaunt.

Als Fan von Trainingsplänen sehe ich mich jetzt nicht, aber Struktur gibt Sicherheit und im Moment macht es mir Spaß, diebischen Spaß.

Hab ich schon mal erwähnt, daß ich mich auf Oktober freue? :mrgreen:

AufLAUF- ran an die Kochlöffel!

Posted By admin on 19. Juli 2010

Also, mit dabei sind:

Frollein Holle

Heiko-Laufe Marathon

Laufline

Marcus Krüger Das ist kein Elch, das ist ein Hüpfhörn.

Feuerpferdle

Regenrenner

Innererschweinehundbesieger

Tüpfel

Blumenmond

Christian-42195

Miss Monster

Ich mag gar nicht so sehr vorgeben, wie ihr das für euch umsetzt. Jeder hat andere Ideen.

Wichtig finde ich nur, daß Fotos und nachvollziehbare Rezepte dabei sind.

Ob ihr einen einzelnen, ein paar oder täglich einen Post darüber macht, ist ebenfalls frei nach eurem Gusto.

Jeder ist eine komplette Woche dran.

Tragt euch doch bitte per Kommentar ein, wer welche Woche übernehmen möchte (nach Möglichkeit bitte nahtlos nacheinander).


Also, wer fängt an? :-)

Fußgepimpe

Posted By admin on 22. Juli 2010

Es zwackt immer mal irgendwo, wenn ich mich (über-)an(ge)strengt habe, aber wenn die Füße mal mucken, habe ich in der Regel ein wenig länger damit zu tun.

Zum allergrößten Teil liegt das wohl ganz simpel daran, daß sie völlig verweichlicht sind.  Mein früh(er)es Übergewicht, wenig Bewegung, die falschen Schuhe…die üblichen Verdächtigen eben.

Aktuell habe ich festgestellt, daß an meinem linken Fuß die Zehe neben der kleinen vollständig steif ist. Es tut nicht wirklich weh, aber der Fuß fühlt sich oft an wie kurz vor einem Krampf.

Seit einiger Zeit steuere ich bewußt gegen, lasse meine Füße professionell pflegen, laufe barfuß, wo es nur geht, mache Zehengreifspielchen etc.

Und zusätzlich habe ich mich jetzt entschieden, mich mal auf dem Laufband begutachten zu lassen.

Mir wurden beim letzten Einlagencheck sogenannte sensomotorische Einlagen empfohlen.

Im Gegensatz zu den “steifen” Einlagen, die ich bisher trage,  sollen diese die Fußmuskulatur aktiv unterstützen und auch sonst allerhand Zauberdinge bewirken. Bestimmt werden meine Füße dann von ganz allein hübscher, stärker und gesünder.

Im Ernst erhoffe ich mir einfach besser sitzende, genau vermessene Einlagen, an denen ich mir nicht so schnell Blasen laufe wie bisher und zumindest ein Halten des Fußzustands. Daß die Füße besser werden, erreiche ich meiner Meinung nach nur durch “Training”.


Baumkuscheln – oder was Monster in der Nahrungskette als Habbahabba zu suchen haben.

Posted By admin on 26. Juli 2010

Gestern wollte ich ganz ruhig und etwas länger laufen. Ich hatte mir das erste Mal ein Hörbuch auf die Stöpsel gepackt und ich war von Anfang an gefesselt, das Wetter perfekt, weil sonnig,windig, kühl.

Es zockelt so vor sich hin und wäre ich einfach eine meiner bekannten Runden gelaufen, wäre alles gut.

Warum genau mußte ich links abbiegen? Na, weil halt. Weil ich ein Klutzkobb (~Sturkopf) bin und mir langweilig war und ich die Strecke so in- und auswendig kenne und DER Weg da jetzt eben interessanter aussah.

Irgendwann muß ich wohl festgestellt haben, daß der Lauf mit locker und leicht nix mehr zu tun hat. Ich keuche und zwar ordentlich. Warum genau gucke ich eigentlich ständig auf den Boden? Asu, weil es steiler geworden ist. Logisch. Ich schaue auf und da steht ein Schild mit “Rheinsteig” (Ja, da war noch was. ;-) )und die Restluft in meinen Lungen entweicht in einem erschrockenen “Uffz”.

Leise frage ich mich, wo ich denn hier gerade bin und es dauert noch einige Meter, bis ich etwa eine Zuordnung habe.

Zurück will ich nicht, also trabe ich noch etwas weiter den Berg hoch, leicht rechts und in den Wald hinein. Und da sind sie. Die Bremsen! *weißerHaimusik*

Wie ich von Martin weiß *wink*, habe ich jetzt zwei Möglichkeiten: so langsam bleiben und mich bei lebendigem Leibe verspeisen lassen oder Gummi geben und die Viehcher abhängen. Nach dem ersten schmerzhaften Biß/Stich (?) gebe ich natürlich Gas.

Ich will nicht zu ausführlich werden, nur so viel: mir tut heute ordentlich das Hinterteil weh.

Als Entschädigung stehe ich irgendwann vor einem gigantischen Baum! Das Teil ist so riesig, daß ich die Krone gar nicht sehen kann. Ich bin so fasziniert, daß ich hingehe, ihn anfasse und umfasse, um die Größe begreifen zu können. Nützt aber nix. Staunend laufe ich weiter und drehe mich immer nochmal nach dem Koloss um.

Nach wenigen Minuten ist die Euphorie verpufft und mir tun nur noch die Beine weh. Kleinlaut rufe ich zuhause an und lasse mich abholen. Natürlich hätte ich es noch bis nach Hause geschafft, aber nachdem ich erst ganz kürzlich einen 30er in den Beinen habe, fand ich es irgendwie vernünftiger, nicht mit Weh weiterzulaufen.

Fein war`s! :-)

Samma, geht`s noch?

Posted By admin on 30. Juli 2010

Kennt ihr das, daß man auf sich selbst am  aller  pissigsten wütendsten sein kann?

In mir tobt gerade der Bär, wenn ich über meine eigene Dämlichkeit nachdenke und die Überschrift verbinde ich mit einer wilden Geste gegen mich selbst in Richtung Stirn.

Laufen nach der Arbeit und wie so oft habe ich zwar Lust zu laufen, aber wenn ich an die achzu bekannten Hausstrecken denke, bei denen ich jeden Schotterstein kenne, fange ich an zu knöddern.

Nach etwa einem Kilometer biege ich einmal an einem anderen Feldweg ab. Knappe 2km lang bekomme ich neue Wege, ein bißchen Wellengang und einen wunderschönen Blick über die Stadt geschenkt. Doch dann ist Ende und ich stehe vor einer vielbefahrenen Umgehungsstraße.

Natürlich wäre es schlau gewesen, umzukehren und den gleichen Weg zurück zu nehmen.

Wenn ich aber da hinten über die Hügel gucke und da do hinne längs rechts e nunna…. naja, es braut sich in meiner Birne zusammen, daß ich aber noch mehr und wieder hübsche neue Strecke haben kann, wenn ich nur ein paar hundert Meter auf der Umgehung laufe bis zum nächsten Abzweig. Die Füße sind schon unterwegs, während ich noch nachdenke, ob das wirklich so sinnig ist.

Keine 100 Meter und 15 vorbeifahrende Autos später plötzlich: kratsch!

Ich knicke auf der Teerkante weg. Ich glaube, nur das plötzlich in Überfülle zur Verfügung stehende Adrenalin hat mich noch rechtzeitig nach der Leitplanke fassen lassen, sonst wäre ich mitten auf der Straße hingeknallt. Irgendwie bekomme ich die Kurve, doch nicht hinzufallen und hüpfe ein paar Schritte auf einem Bein weiter und verfalle auch direkt wieder in Laufschritt; aus Panik.

Nach einem erschrockenen Moment erreiche ich die Abzweigung und bleibe erstmal erleichtert stehen. Bestandsaufnahme.

Noch alles dran, der Knöchel zwackt ein bißchen arg, die Pumpe geht. Das Handy hab ich zuhaus gelassen. War ja klar.

Also brauche ich gar nicht weiter darüber nachzudenken, ob ich jetzt weiterlaufen möchte oder kann. Nützt ja nichts.

Daß der Knöchel ein bißchen weh tut, macht mir gerade Spaß und ich trampele bei jedem Schritt absichtlich fest auf dem Fuß rum.

Das tut gut und nach einer Weile ohne Autos habe ich mich beruhigt und genieße den Lauf sogar wieder.

Ausgepackt sieht der Fuß auch heile aus, also habe ich wohl Glück gehabt. Aber das war mir eine Lehre! Amen.

Marvin

Posted By admin on 3. August 2010

Marvin, ich bin in Dich verliebt!


Dein Monster

Wer von euch mir als Erste(r) im Kommentar schreibt, wer Marvin ist, gewinnt eine Reise.

Wohin die Reise geht, erfahrt ihr dann ein ander Mal.

Und wer jetzt ernstlich glaubt, ich zahle eine AIDA-Tour aus der Laufschuhkasse, der ist herzlich zur anschließenden Gesprächsrunde eingeladen (ballaballa)…ach, der soll doch glauben, was er will.


Marvin stellt sich vor

Posted By admin on 3. August 2010

Ausnahmsweise möchte ich auf meinem Blog einmal Werbung machen.

Für Marvin.

Wer gern Bücher liest, sollte sich mal ein paar Minuten Zeit nehmen.

In Buchvorstellungen war ich in der Schule grottenschlecht, weil ich nie zum Punkt kam. Entweder fand ich das vorgestellte Buch zu langweilig, um irgendetwas Interessantes darüber zu sagen und schwafelte inhaltlos vor mich hin oder ich fand es derart spannend, daß ich in einer Viertelstunde am liebsten jedes Detail haarklein dargelegt hätte.

Ich tauge wohl eher für`s Buch lesen.

Aber jetzt bin ich auf ein Kleinod gestoßen, daß ich euch nicht vorenthalten kann.

Ein kleiner Auszug:

” Ich bin ein Schweinehund. Und das ist gut so. Jedenfalls war es das bis vor einiger Zeit. Aber jetzt ist alles anders. Jetzt liege ich auf der Couch. >Narrative Therapie< nennt es der Doc. Das beste Mittel gegen posttraumatische Belastungsstörung. “Wieso posttraumatisch?”, habe ich gefragt. “Ich stecke doch noch mitten drin.” “Aha”, meinte er nur. “Fang` trotzdem an.” Ich weiß sehr genau, wo ich anfangen muss. Aber zuerst werde ich mich wohl oder übel vorstellen müssen. Das tue ich sowohl selten als auch ungern, denn wem bin ich schon willkommen? Außerdem ist >innerer Schweinehund< eine wirklich widerliche Wortschöpfung. >Dirigent< hieße ich gern, >Bonvivant< oder meinetwegen auch >Dr. Feelgood<. Ganz notfalls auch einfach >Es<, so wie durch Doc Freud geprägt. Mein Herrchen und Auslöser dieser ganzen Misere nennt mich >Marvin< , in Anlehnung an den depressiven, kleinen Roboter aus der Romanserie von Douglas Adams.

Also gut, dann: Ich bin Marvin. >Es<, Schweinehund, innerer, gefangener, getretener, mit Füßen, die in Laufschuhen stecken. Nun ist es raus. Und ich kann anfangen…. “

Das Büchlein ist der Brüller! Marvin hat so manches (Lauf-)Abenteuer zu bestehen.

Vorwitzig? Haben will?

Da: Bestellen könnt ihr es über die Seite: http://marvinrunning.blogspot.com/

SemperTiro hat soeben ein Exemplar gewonnen. Glückwunsch und viel Spaß damit.

Lars, ich bin mal gespannt, ob es Deiner Kritik standhält.

schöne Zeiten

Posted By admin on 7. August 2010

Gestern stand in unserer Stadt der Bahnlauf an.

5km auf der Bahn und das gestaffelt in Zielzeiten. 1. Lauf über 23 Minuten, 2. Lauf 23-21 Minuten, 3. Lauf 21-19 Minuten, 4. Lauf 19-17 Minuten, 5. Lauf unter 17 Minuten.

Ich habe nicht teilgenommen, weil ich das meinem Fuß nach dem Umknicken letzte Woche noch nicht wieder zumuten wollte und vor Allem, weil ich Panik bei dem Gedanken daran bekomme, volle 5km auf dem Präsentierteller zu sein. Das hielt mich aber nicht vom Begroupen ab und diesmal hatte ich nicht nur meinen Freund anzufeuern, sondern auch unsere Rennsau Hannes!

Hannes war extra angereist, um uns kennenzulernen und sich mal bei 5km auf der Bahn zu erproben.

Über die Läufe möchte ich gar nicht zu ausführlich berichten. Das werden die beiden Jungs in ihren Blogs sicherlich noch spannend genug tun.

Was ich aber verraten darf ist, daß sie beide ihre bisherigen Bestzeiten pulverisiert haben!

Christian lief mit 27:54 min. über eine halbe Minute schneller als letztes Jahr.

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Hannes unterbot mit 17:47 min. seine bisherige Marke um fast eine Minute!


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Jungs, ich bin stolz auf euch!

An dem Lauf nahm auch eine Dame teil, die mir letztes Jahr schon aufgefallen war und dieses Mal habe ich mich getraut, sie anzusprechen und ihr persönlich zu gratulieren. Sie läuft erst seit sie 46 Jahre war und räumt seither auf verschiedenen Distanzen bis Marathon einen Altersklassensieg nach dem Anderen ab. Sogar Cross läuft sie noch (u. A. in Kanada ;-) )! Sie erlaubt mir fast schon schüchtern, ein Foto von ihr zu machen und merkt aber leise an, daß das ja nichts Besonderes wäre und sie ja so langsam wäre und ach und überhaupt.

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Sie wird dieses Jahr 81!

Heute wollten wir Hannes ein bißchen was von Neuwied zeigen. Der Sommer hat sich spontan entschieden, nochmal hinter den Wolken hervorzusplinsen, also schwingen wir uns auf die Räder.

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Hannes, mein Lieber, Du bist hier jederzeit wieder willkommen, wenn Du das nächste Mal auch was vom Eis abgibst. :-P

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AufLAUF 3. Runde (Marcus Krüger)

Posted By admin on 13. August 2010

Diese Woche ist Marcus Krüger mit AufLAUF dran und da er kein eigenes Blog hat, stelle ich ihm meins zur Verfügung.

Wie es dann aber manchmal so ist, hatte er nicht viel Zeit, von daher nur eine kurze Zusammenfassung, was er so ißt:


Hier mal mein Essprotokoll. Soweit.

Ich habe diese Woche wirklich einen kargen Speiseplan. Nun sollten aber nicht nur die achsotollen Foodblogs veröffentlicht werden, sondern auch die einfachen und schnell mal essen müssen Beiträge. Zum Kochen habe ich bisher keine Zeit und keine Lust. Außer meine Bloody Pasta, da hab ich aber keine Fotos gemacht, weil ich mich dabei mit Kollegen unterhalten habe.

In den nächsten Tagen wird das auch nicht besser. Vielleicht nächste Woche – da habe ich richtige Regeneration und Speicher leeren und wieder auffüllen.

Erstmal mein Protokoll in Stichpunkten.

Montag: Heute ist Ruhetag.
Als erstes Frühstück gab es 2 Toasts mit Honig und aufschnitt. Dazu viel Tee getrunken.
Später gab es gebratene Champignons mit Spiegeleiern. Dazu wieder viel Tee.
abends Obst.

Dienstag
Morgens 2 Brötchen mit Marmelade
Zum Mittag 2 Bananen-Honig-Klapptoasts

Nachmittags 3 Nektarinen

Spät abends einen Dürum Döner

Gelaufen: 24 km

Mittwoch
2 Brötchen mit Aufschnitt
2 Bagels mit Frischkäse
2 Bananen-Honig-Toast

was Französisches mit Artischocken, Schinken und Bechamelsauce.

Weintrauben, Pistazien

Gelaufen: nix

Donnerstag
Honig-Bananen-Toast
Kanne Tee

2  Teller Bloody Pasta (Sauce aus Butter, Salbei, Tomatenmark, Parmesan und Wodka)

Gelaufen: 25 km

Bis denn

marcus

never ending (love) story

Posted By admin on 13. August 2010

Heute Morgen klingelt der freundliche Paketdienstmann an meiner Tür. Eine Sendung  für mich. Endlich! Sehnsüchtig und ungeduldig habe ich es erwartet (die Lieferung dauerte einen Werktag).

Jetzt bloß nicht hektisch werden, Eva! Vorsichtig, um den Inhalt nicht zu verletzen, halte ich den Karton in der Waage, trage es zur Küche, wo dann, mit einem skalpellscharfen Messer unsagbar zart das Klebeband durchtrennt wird. In einer flehenden, fast schon demütig bittenden Geste strecke ich meine Hände aus, halte die Luft an und öffne den Deckel.

Etwas…atmet. Ich kann es fühlen!


Doch von vorn.

Im Juli habe ich auf dem New Balance Blog ein Paar Trailschuhe gewonnen.

Nach etwa einer Woche erhalte ich eine liebe Mail von Tim, der mir darin mitteilt, daß diese Schuhe leider gerade nicht am Lager sind. Er hätte aber natürlich Alternative A oder B für mich. Ich entscheide mich für A.

Als ich mich online schlau mache, welche Größe ich am Besten angebe, komme ich ins Straucheln. Auf der einen Internetseite bräuchte ich 9.5, auf der nächsten 10.5. Ich bin verunsichert und frage Tim, welche Größe die richtige für mich ist.

In der von mir benötigten 10.5 ist Schuh A dann aber auch wieder nicht lieferbar, also schwenken wir über zu Alternative C. Schuh C ist auch nach nur zwei Werktagen da. Allerdings in Größe 8.5. Und damit viel zu klein. Ich komme mir schon doof vor, bei einem quasi “geschenkten” Schuh zu reklamieren, traue mich aber dennoch, Tim erneut eine Mail zu senden. Er schickt mir sofort den Schuh erneut raus, in 10.5.

Wieder nur zwei Tage später erhalte ich freudig hibbelig meinen zweiten Schuh-in Größe 8.5. Äh?

Bei genauerer Packungsbetrachtung findete sich dann doch der Fehler. US-Größe 10.5/UK 8.5/EU42.5.  Heureka!

Ein letztes Mal traue ich mich an New Balance zu mailen, weil zwei Paar Laufschuhe möchte ich jetzt auch nicht zum Einstauben hier rumstehen haben. Tim ist mittlerweile im Urlaub. Den hat er sich aber auch redlich verdient, nachdem ich ihn so drangsaliert habe. *flöt* Aber Cathleen ist seine Vertretung. Ihr leite ich die Mail weiter und da ich es ziemlich kompliziert finde, einem Dritten per Mail zu erklären, was jetzt wie schiefging und warum ich zwei Paar Laufschuhe von ihnen zuhause rumstehen habe, rufe ich sie unter ihrer angegebenen Handynummer an.

Die absolut bezaubernde Cathleen überlegt kurz mit mir hin und her und meint dann: “Kennst Du unsere grün & giftig-Aktion? Ich hätte den 905er davon in Deiner Größe da.”  Nebenbei erwähnt (der ein oder andere weiß es schon), meine Lieblingsfarbe ist grün und ja kenne ich den Schuh vom Anschmachten, aber wozu brauche ich Laufei ein solches Leichtgewicht? Weil ich`s kann. So!

Ich schicke die zwei zu kleinen Schuhe zurück, erhalte als Dankeschön für die Versandkosten, die mir entstanden sind, auch noch ein Shirt und eine Laufweste und… genau. Ein Paar Schuhe.

Völlig entzückt halte ich sie in Händen. Sehen die verschürft aus! Mein Herz schlägt höher.

Ich schlüpfe hinein; sie passen. Die ersten zögerlichen Schritte auf Balkonien und ich bilde mir ein, sie leise und vor Erwartung knurren zu hören.

Ob wir uns wohl mögen werden?

Wir werden sehen. Heute ist eigentlich lauffrei und wenn ich schon laufe sollte es eher eine gemütliche Runde sein, aber ICH KANN JETZT NICHT LANGSAM LAUFEN! Das lassen diese Schuhe einfach nicht zu und hallo?, was wäre das denn für ein Willkommen im Hause Monster?

Wir fliegen nur so dahin, das anfängliche Knurren wird zu einem angenehmen Summton und ich durchbreche gefühlt die Schallmauer. Hinterher zeigt mir das Forerünnerchen an, daß ich kurzfristig mit 2:14 min/km gekaufen bin. Ok, der Forerunner ist manchmal doof, aber schnell war ich.

Der Egodrache schnurrt und diese Schuhe sind absolut monsterlike!

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Danke, New Balance! Was Service angeht, können sich einige noch ein Scheibchen bei euch abschneiden.

nur Fliegen ist schöner

Posted By admin on 21. August 2010

Stimmt.

Heute konnte ich endlich mein Weihnachtsgeschenk einlösen. Ein Schnupperflug!

Schnuppern heißt nicht nur rundfliegen, sondern auch ein bißchen die Maschine verstehen uuuund selber machen.

Also gleich vorweg; wäre das Fahren auf der gelben Linie mit dem Flugzeug ein Alkoholtest gewesen, ich würde nie wieder einen Führerschein besitzen. :oops:

Ein Flugzeug lenkt sich dann eben doch etwas anders, als ein Auto. Aber nur ein bissl. ;-)

Das war ja noch spaßig, aber als der Pilot in der Luft bei hunderten Metern über der Erde und ordentlich Thermik (also Hin- und Hergewackel) das Steuer losläßt und lapidar sagt: “Mach Du.”, wurde mir schon anders.

Wirklich wagemutig war ich nicht, aber immerhin konnte ich die Flugzeugnase etwa auf der Horizontlinie halten und nach links und rechts schippern.

Wahnsinn, ich hatte ein Flugzeug in der Hand! Irre, wenn ich gerade drüber nachdenke.

Da ging heute definitiv ein Erwachsenentraum in Erfüllung und das Kind in mir hat immer noch nicht wieder aufgehört schallend zu lachen.

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