Eva im Wunderland

Posted By admin on 10. März 2010

Nein, Hasen haben wir keine gesehen, die begegnen mir irgendwie meistens nur am frühen Morgen im Nebel.

Aber es fehlten heute wirklich nur die roten Lackschuhe zum perfekten Kitschlauf.

Nach der Arbeit bin ich, wie so oft, müde, hungrig und lustlos. Doch die Laufverabredung steht fest und da ich mich nicht drücken kann, setze ich alles daran schnellstmöglich in die Laufschuhe zu schlüpfen. Es ist doch noch hehell! *trippel*

Um kurz vor 18 Uhr klingel ich schon die allerliebste Daniela an, daß ich fertig bin und jetzt loslaufe. Sie läßt vor Schreck, daß ich sooo flux nach der Arbeit ausgehbereit bin, glatt ihre Zahnpasta fallen.

Als wir uns aber nach ein paar Minuten entgegenkommen, sieht sie nicht sonderlich gehetzt aus.

Munter schnatternd tackern wir durch die Gegend. Kaum sind wir am Wasser angekommen, können wir uns gar nicht sattsehen am pastelligen Himmel. Sogar die Oberfläche des Rheins schimmert buntig. An der Rheinbrücke mag ich kurz anhalten und ein Handyfoto knipsen. Weil Daniela auch gerade noch da steht, knipse ich sie ebenfalls (Madame, Du sagst Fotoklau, nicht Seelenklau macht ein beschissenes Karma. ;-) ). Ich sehe mich irgendwann um und hinter mir steht ein Läufer, der geduldig mit Vorbeilaufen wartet, bis ich fertig habe. Ich will ihn durchwinken, aber er fragt nett, ob er mal ein Foto von uns beiden machen soll. Ich nehme dankend an, drücke ihm mein Handy in die Hand und er macht ein Foto. Dann zieht er fröhlich lächelnd mit einem: “Tschüß. Bis zum nächsten Mal.” von Dannen.  Wie süß ist das denn? :-D

Als wir zuhause ankommen, ist es immer noch nicht ganz dunkel; niihihicht ganz. *schelm*

And the Monstermütze goes to….

Posted By admin on 9. März 2010

*Trommelwirbel*

Christian aka Sinusläufer!

Rotkäppchen

Christian ist allerdings der Meinung, daß er schon mit dem Monster ansich (*küßdieHand* Anm. des Monsters) mehr als ausgelastet ist und hat von daher, großherzig wie er ist, entschieden, daß lieber jemand, der nicht mit dem Monster verwandt, verschwägert  oder sonstwie verhaftet ist, was auf die Mütze bekommen darf.

Mit nur zwei Stimmen Abstand folgt also, der liebe, palimpalimmige Laufhannes!

Hannes

Herzlichen Glückwunsch, Hannes! :-D

Allen Anderen danke ich ganz artig für`s Mitmachen und Abstimmen! Das war wieder mal ein feiner Spökes, ihr Lieben. ;-)

Rheinsteig-mein Steig

Posted By admin on 8. März 2010

Hannes und Matthias haben eine herrliche Aktion ins Leben gerufen und zwar die “Tour über den Tellerrand”!

Ganz kurz zusammengefaßt, geht es darum, einmal neue Strecken, die nicht direkt vor der Haustür liegen, laufend zu erkunden.

die Regeln

  • Jeder kann mitmachen
  • Der Zielort muss mindestens 40 km von der eigenen Haustür entfernt sein und darf vorher noch nicht von Zuhause aus erlaufen sein.
  • Es sind so viele Etappen erlaubt, wie man möchte. Am Ende aber müssen die sich alle berühren (sprich: ungebrochenes Streckennetz)
  • Fotos sind Pflicht
  • Zeitlimit: kalendarisches Ende des Sommers (einschl. 22.09.2010)
  • Es gibt nichts zu gewinnen und nichts zu verlieren, außer dem großartigen Erlebnis, die eigenen Grenzen und die Grenzen der angestammten Laufgründe zu erweitern

Nach einigen unruhigen Momenten und wildem Umhergetigere habe ich beschlossen, daß ich kein Mädchen bin und mache mit. Damit es auch ja nicht allzu leicht wird (haha), nehme ich mir den Rheinsteig von Neuwied bis nach Bonn vor.

Mir schlottern die Knie, wenn ich nur an die Höhenmeter und an meine Panik vor´m Verlaufen denke, aber ich bin auch unheimlich gespannt, ob ich das schaffe und freue mich!

Wann es los geht, entscheidet das Wetter und meine spontane Laune.

Meine Strecke:

Neuwied - Bonn

mit angezogener Handbremse kommt man auch gut um die Kurve

Posted By admin on 7. März 2010

Gestern habe ich zarte 6km lang angetestet, was mein Fuß so zum Thema laufen sagt. Er hält und tut nicht mehr weh als vorher.

Hibbeligst, freudigst, erwartungsfrohest wollte ich heute dann am liebsten bis in die Schweiz laufen, erst recht bei dem Wetter, das wir hier haben: Sonne pur, der Schnee von gestern ist Schnee von gestern, ein laues Lüftchen… Eigentlich hält mich da nix, ob jetzt Laufen eingeplant war oder nicht.

Vernunft und Geduld sind ja so klitzekleine Schwachpunkte von mir. *untertreib*

Ich kenne mich so gut, daß ich an der frischen Luft noch einen und nochmal einen drangehangen hätte, einfach, weil es so Spaß macht.

Die Quittung würde mir aber eventuell weniger Freude bereiten. Also lasse ich mich bremsen bremse ich mich selbst und gehe auf`s Laufband.

Ja, man hätte sich auch “nur” soundsoviele KM an der Luft vornehmen können. Da hätte ich mich aber nicht dran gehalten. Selbst auf dem Band hab ich wieder mehr gemacht als zuvor ausgedacht.*räusper*

Im Moment sind so lustige Pulsspielchen in der Blogosphäre zu Gange, also schnappe ich mir den Gurt auch einmal und will nochmal sehen, was das Ding mir so anzeigt. Einzige Erkenntnis: ich glaube, so fit war ich noch nie in meinem Leben (Ach!) und wenn ich längere Zeit so umme 180 Schläge laufe, ist nachher der Akku leer, aber so richtig.

Bis zu einem Schnitt knapp unter 6min/km kann ich aber bequem unter 160 laufen. Was heißt das nu? *kopfkratz*

Egal. Der Fuß ist wieder heile, die nächste Woche wird wieder normales Programm gemacht.

Rhein-Tour

Posted By admin on 13. Juni 2009

*inmichreinlach* Tour, das klingt so…viel. ;-)

Heute Morgen habe ich dann also mal meine neue Strecke ausprobiert. Letzte Woche war es mir doch zu naß dafür und die Strecke hat bei ihrem Debüt Sonnenschein verdient.

Um 08:40 Uhr stehe ich vor der Tür und tingel los. Ich will ganz langsam machen, um lange durchzuhalten. Langsammachen ist heute auch kein Thema. Um euch ein paar Bilder zeigen zu können, habe ich nämlich mein Handy an die Hüfte gefriemelt. Das nervt eh schon, aber sobald ich auch nur einen Deut über Schneckentempo hinauskomme, macht die Handytasche ihren eigenen kleinen Tanz.

So, jetzt erstmal aus den Wohngebieten raus. Da laufe ich gar nicht gern; hab lieber meine Ruhe. Aber um die Uhrzeit sind noch nicht viele Leute unterwegs und auch die eine Verkehrsstraße lasse ich ganz ohne Anhalten hinter mir.  Dann rauf auf den Deich. Den Teil der Strecke, der jetzt kommt, bin ich beim Deichlauf in die entgegengesetzte Richtung gelaufen. Ich schmunzel währenddessen vor mich hin. Ja, schön war`s!

Ich bin noch so beschäftigt mit Fotos machen und den Eindrücken der Strecke, daß ich gar nicht über mein Laufen nachdenke. Doch ein kurzes In-Mich-Gehen bestätigt mir nur, daß ich im Moment auch nicht darüber zu sinnieren brauche. Läuft… :-)

Irgendwann komme ich an eine Stelle, die mich an etwas erinnert: Die Strecke bin ich zu schwereren Zeiten auch schon mal schnaufend mit dem Rad gefahren und einmal kam mir eine Laufgruppe entgegen. Ich weiß noch, was für einen Eindruck sie auf mich gemacht haben; schlank, unglaublich fit, elegant.  Und jetzt laufe ich hier. *freu*

Mein Ziel heute ist eine alte Eisenbahnbrücke. Ab und an kann ich sie schon in der Ferne sehen. Dann schlage ich wieder in eine Allee direkt am Rhein ein und sehe sie erst wieder, als ich schon fast da bin. Ganz schön groß auf einmal das Teil, hm.

Der Morgen ist perfekt für mich. Sonne satt, es wird ein warmer Tag werden, nur jetzt sind die Schatten noch angenehm kühl. Alles riecht so intensiv. Der Teer unter meinen Füßen, wenn er sich langsam erwärmt, der Rhein, die Gräser. Das gemähte Gras am Wegesrand duftet mich derart köstlich an…  *schwärm*

Kurz noch ein paar Fotos und ab weiter, Richtung Heimat. Jetzt gerade habe ich übrigens kein Verlangen nach einer Zigarette, aber einen Wahnsinns-Kaffeedurst.

Auf dem Rückweg entschließe ich mich spontan mal querfeldein Reißaus von meiner geplanten Strecke zu nehmen und es lohnt sich. Ich komme noch an drei wunderhübschen Seen vorbei und kann mal endlich ein bißchen meine noch allzu neu aussehenden Schuhe einsauen. *blödel* Das Geräusch, wenn  man volle Suppe in den Matsch tritt und dann den Fuß wieder anhebt. Grr, genial!

Zuhause angekommen, wird mir die Tür schon von meinem Freund aufgemacht. Noch ganz zerknittert vom Schlaf und mit einer Tasse Kaffee in der Hand fragt er freundlich:”Und, wie weit bisde gekommen?” Ich zeige ihm nur meine Uhr und grinse diebisch.  Danke Schatz! Dein leicht ungläubiger Blick war der perfekte Abschluß für den Lauf! :-D

Hier die hardskills: Zeit: 2:06:59 Distanz: 15,468km Befinden: herrlich

Die Qualität der Fotos läßt zu wünschen übrig, weil eben Handy.

Bin leider noch zu doof, um Bilder im Querformat einzustellen. Funzt nid. *motz* Die anderen Fotos kommen also noch….

Och nöhö.

Posted By admin on 18. Juni 2009

Am Dienstag hat es mich ein wenig gebeutelt. Magen-Darm. Weitere Ausschmückungen erspare ich euch. Also lag ich jetzt erstmal zwei Tage flach. Beim Arztbesuch habe ich nebenbei auch mal erwähnt, daß mir die Außenseite von meinem rechten Fuß etwas zwackt. Da hab ich dann wohl einen Bluterguß, den allerdings nur der Doc sieht. Ich kann da beim besten Willen nix erkennen. Allein meine Magen-Darm-Geschichte is ja schon Grund mal das Laufen sein zu lassen, aber jetzt mit dem Fuß… *seufz* Schweren Herzens (aber vernünftigerweise, ich weiß)lasse ich es zumindest mal bis zum Wochenende. Dann werde ich sehen, wie ich mich fühle. :-(

Update-Fuß

Posted By admin on 22. Juni 2009

“Erkennen Sie ihre Grenzen, Master Wayne?” – “Batman h a t keine Grenzen!” – “Sie wiederum schon, Sir.” – “Ich kann mir nicht leisten, sie zu kennen.” – “Und was passiert, wenn Sie es eines Tages rausfinden?” – “Tja, du sagst doch immer so gern: Ich hab’s Ihnen ja gesagt!” – “An solch einem Tag, Master Wayne, würde ich davon absehen, . . . vermutlich.”

Jetzt war ich sechs Tage nicht laufen und merke seit vier Tagen meinen Fuß gar nicht mehr. Also gehe ich heute  Morgen eine kleine Runde laufen (5km).  Ab km 2 zwackt der Fuß schon und bis ich wieder zuhaus bin, ziepst er. Über den restlichen lauffreien Tag hinweg wird es auch nicht gerade besser/eigentlich fieser. :-(   Torsten meinte schon, daß ich wohl wegen meinem Senkfuß auch (wie er) Einlagen bräuchte und nicht allein mit den Stabilschuhen zurechtkomme.  Ich warte jetzt erstmal (lauffrei natürlich) ein wenig ab und schaue, ob sich der Fuß von allein wieder gibt, sonst…hm…schaumer mal. Doc halt, ne?

Die Blogathlon-Deutschland-Staffel

Posted By admin on 29. Juni 2009

Ich fasel nicht viel drumrum, die Sache spricht für sich:


Blogathlon-Deutschland-Staffel


Mitmachen!


War der Lauf nicht Dein Freund, so war er Dein Lehrer.

Posted By admin on 4. Juli 2009

Diesen Spruch habe ich einmal auf Stefan`s Seite gelesen und ich habe ihn seither immer wieder mal im Kopf herumschwirren. Gefällt mir und ist noch ein Argument mehr gegen meinen Schweinehund. Bald kann ich eine Sammlung aufmachen und der ISH (so hat Simone ihn liebevoll abgekürzt) muß Eintritt zahlen. :-P

Heute war also mal wieder so ein Lehrer-Lauf. Vorneweg: alles gut.

Ich hatte die letzten Tage ja pausiert wegen meinem Fuß. Aber heute war mein Stichtag, um wieder zu laufen, weil tut ja nix mehr weh. Anmerkung nebenbei: ich gehe trotzdem mal noch zum Orthopäden. Und um es nicht direkt wieder zu übertreiben, wollte ich auch definitiv nicht mehr als 5km machen.

Es hat alles wunderbar funktioniert. Mein Fuß hat still seinen Dienst geleistet, sonst zwackt auch nix. Ich bin happy! :-D

Trotzdem war es kein schöner Lauf. Über die Schwüle wurde schon genug geschrieben und die Begriffe “Rhein” und “Neuwieder Kessel” dürften reichen. Puh. Außerdem war ich so damit beschäftigt, auf meinen Fuß zu achten und mich zu kontrollieren, daß ich darüber das Laufempfinden vergessen hab. Damlich, weiß ich selbst. Aber für heute war es ganz gut. Jetzt bin ich wieder sicherer, bis wohin ich mich auf meinen Körper verlassen kann und werde die nächsten Läufe wieder voll aufsaugen können. :-)

A little less conversation….

Posted By admin on 7. Juli 2009

Diese Woche komme ich wenig zum Schreiben. Einfach zu viel drumrum und auf der Arbeit ist gütest zu tun. ;-)  Und nächste Woche hab ich Urlaub. *freu* Ich glaube, ihr habt Verständnis dafür, wenn ich dann seltener am PC sitze.

 

Mein Lauf heute war ganz gut. Ich habe wieder nur 5km gemacht, was auch gut war. Ab km 4 hat mein rechter Fuß nämlich wieder gemuckt.  Ich halte mich jetzt hier mal mit Kraftausdrücken zurück, aber ich bin not amused. Anyway.

Es ist dieses Mal nicht so schlimm wie zuvor und wenn ich bis übermorgen wieder schmerzfrei bin, werde ich meine “alten”  Schuhe mal testen. Vielleicht macht das ja einen Unterschied. Am Freitag habe ich sowieso den Termin beim Orthopäden. Dann sehen wir weiter.

Schön war heute Morgen, daß ich die 5km in 30:28 gelaufen bin. Also für meine Verhältnisse echt schnell.  Und es hat sich nicht so angefühlt. :-D

Wer tanzt mit?

Posted By admin on 10. Juli 2009

Heute hatte ich ja meinen Orthopädentermin.

Zwischen den ganzen Fachbegriffen, die Herr Dottore wie ein Gewehrfeuer an sein Diktiergerät abgegeben hat und Röntgenbildern und Tasten und Drücken und Abdrücke machen und Gucken bla… kam für mich heraus, daß ich eben ebsche Füße habe und Einlagen brauche. Hat mich nicht weiter verwundert.

Die Schmerzen, die ich habe, kommen nicht von einer grundsätzlichen Überbelastung, sondern von der falschen Belastung meiner Füße. Glücklicherweise ist der Orthopädietechniker direkt nebenan und die Einlagen sind schon in Mache. Nächste Woche Freitag sind sie da.

Das wird sicherlich am Anfang ein wenig Plackerei, bis ich mich daran gewöhnt habe, aber das Wichtigste ist: ich kann laufen!!!


Bis ich wieder laufen darf, werde ich also tanzen, weil ich mich so freue.


Also, wer tanzt mit? *diebischgrins*

Paßfoto des Grauens, die Suche nach dem heiligen Gral und Blömscha

Posted By admin on 14. Juli 2009

Heute mal ein wenig Kauderwelsch.

Da ich mich ja gerade versuche abzulenken, um nicht den Freitag, da ich meine Einlagen bekomme, herbeizusehnen und Urlaub habe, kümmere ich mich eben um Allerlei Nebensächlichkeiten.

Unter Anderem habe ich Paßfotos machen lassen, weil ich einen neuen Ausweis brauche. Wenn ich jetzt mal großzügig über das Thema “big brother is watching you” hinwegsehe, bleibt noch die erschreckende Erkenntnis, daß ich auf meinem Paßfoto gar nicht wie ich aussehe. Ich darf nicht lächeln! Wo gibt es denn sowas? Die wollen doch ein Bild von mir, auf dem man mich erkennt??

Meine Eitelkeit fühlt sich eh schon übergangen und verraten, aber dieses sture Geradeausgucken und jaaaa keine Miene verziehen…urgh!

Seht selbst:   pas


Gestern war ich quasi doch laufen. Und zwar von Geschäft zu Geschäft. Meine bessere Hälfte wollte uuuunbedingt den iPod Sport Kit. Davon hing sein Seelenheil ab. *frechgrins*

Nach einigen Stunden und noch mehr Geschäften wurden wir dann aber noch fündig. Das war allerdings kein leichtes Unterfangen. Im Mai noch wurde mir dieses Sport Kit zu meinen Schuhen angepriesen und jetzt sagt ein Geschäft nach dem anderen, es wäre nicht mehr im Programm. Sonderbar, hm. Aber, mein Freund ist selig und ich kann nicht umhin mal neidisch zu beäugen, was das so alles Tolles kann. Da es aber ja mein iPod ist, der dafür herhalten muß, werde ich mir das neue Spielzeug sicherlich auch mal ausleihen dürfen. *hehe*



Zu guter Letzt habe ich mir endlich mal die Zeit genommen und für Pienznäschen eine unserer Sonnenblumen fotografiert.

Sie ist jetzt stolze 60cm hoch, aber eine Blüte ist noch nicht in Sicht.

img_8467img_84682

Voll geschwitzt…

Posted By admin on 16. Juli 2009

Und waruuuhum?

Weil ich laufen war! :-D

Ok, von vorn:

Ungeduldig wie Miss Monster nun mal ist, habe ich heute mal ganz unverbindlich beim Orthopädie-Techniker angerufen. Natürlich nur, um zu fragen, ob ich morgen (da sollten ja die Einlagen erst fertig sein) die Schuhe mitbringen soll. Und bei der Gelegenheit  habe ich mal nebenbei gefragt, ob sie vielleicht heute schon da sind, hm, eventuell? *liebguck*

Und siehe da, der nette Herr verschwindet kurz vom Telefon und kommt mit allererfreulichster Kunde wieder an die Hörmuschel.

Das Telefonat habe ich um 12:05 Uhr beendet und um 12:12 Uhr stand ich im Laden und habe mir meine neuen Einlagen “erklären” lassen. ;-)

Nach ersten zögerlichen Gehversuchen hier zuhause hat mich dann eben nichts mehr gehalten. Ziel war: Laufen, bis die Füße qualmen. Das heißt aber lediglich, daß ich laufen wollte, bis ich Zwacken durch die Einlagen habe. Der Techniker meinte, daß die mir die ersten Tage schon wehtun werden. Also bin ich locker los und erstmal ca. 3km am Stück gelaufen. Da habe ich sie dann schon gemerkt und mein rechter Fuß tat an fast genau der gleichen Stelle weh. Aber genau anders herum als zuvor.

Bisher war es so, daß ich wenn überhaupt beim Laufen einen Druck am Fuß gemerkt habe. Sobald ich nur noch gegangen bin, hat es auch geziepst und bei Ruhe hat es angefangen richtig zu schmerzen, bis dahin, daß ich nicht mehr auftreten konnte. Heute war es so, daß ich beim Laufen ein leichtes Ziehen gemerkt habe, beim Gehen sofort nichts mehr und jetzt ohne Schuhe spüre ich auch nichts Unangenehmes.

Auf dem Nachhauseweg bin ich dann die letzten 500 Meter nochmal getrabt. Das Ziepsen war wieder da, aber nicht schlimmer.

Ich muß mich jetzt noch ein bißchen mehr in Geduld üben und erstmal nur ganz kurze Strecken laufen, aber ich bin erstmal froh. :-)




Zwei Fliegen mit einer Klappe

Posted By admin on 18. Juli 2009

Daß ich Geduld nicht so ganz zu meinen Eigenschaften zählen kann, ist ja mittlerweile bekannt. *ähem* Aber ich will noch laaaange laufen dürfen und deshalb zügele ich mich und mache wirklich zart, bis meine Füße es mir hoffentlich danken.

Was ich als Wesenszug aber definitiv Mein nenne, ist Begeisterungsfähigkeit/Leidenschaft. Und gestern nun hatten wir unser alljährliches Mieter-Vermieter-Grillen. Unsere Hausgemeinschaft harmoniert ganz gut miteinander und so eine Runde ist immer sehr angenehm, obwohl Christian und ich hier mit Abstand die jüngsten sind. Irgendwann kommt auch das Thema Laufen auf und eine Nachbarin bekommt ein Leuchten in die Augen, als ich erzähle und sie bekundet immer wieder ihr Interesse . Ich denke schon: “Oh oh, hast Du jetzt zu doll geschwärmt?” Und ich wiegele ab, ala Laufen ist ja nicht für jeden was und…und überhaupt. Aber sie bleibt dabei und so kommt es, daß wir uns für heute Morgen zum Laufen verabreden.

Ich habe es ganz vorsichtig angehen lassen und sage ihr, daß wir erstmal zehn Minuten gehen und dann fünf Mal zwei Minuten traben mit einer Minute Gehpause dazwischen.  Bei der dritten Gehpause fragt sie schon, ob wir auch mal ein bißchen länger am Stück versuchen können. Ich lasse sie laufen und zügele nur ab und an ein wenig ihr Tempo. Sie läuft acht Minuten am Stück durch! Wir sind fast eine Stunde und 5,3km unterwegs und davon  20 Minuten/ca. 2,5km laufend.

Mir kommt das sehr zu Gute, weil ich durch sie eben langsam und nicht so viel mache und sie ist happy, daß es schon so gut geklappt hat.

Sie war so begeistert, daß wir uns direkt wieder für Montag verabredet haben.

Und ich bin ein bißchen stolz, daß ich jemanden fürs Laufen interessiert habe. :-D Jetzt mal egal, ob das anhält oder wie auch immer…

Für jeden Blog einen Baum

Posted By admin on 19. Juli 2009

Bei Bernd bin ich auf dieses Thema gestoßen. Bernd, Du erlaubst, daß ich mich auch Deiner Worte bediene? Ich finde, da muß nichts hinzu gefügt werden:

“Für jeden Blog wird in Deutschland ein Baum gepflanzt, wenn man einen Blog-Artikel darüber schreibt, eine E-Mail mit dem Link auf den Artikel an eine angegebene E-Mail-Adresse schickt und den “CO2-Neutral Button” dem Artikel hinzufügt. Dies wird für die ersten 750 Blogs getan, die bei der Aktion mitmachen.

co2-neutral-blau-weiss

Es ist ein Beitrag zum Umweltschutz der keinen Cent kostet, den ich hiermit gerne leiste. Vielleicht will ja auch der eine oder andere Leser bei der Aktion mit dabei sein.”


Mach`s grün

Eifelpark

Posted By admin on 21. Juli 2009


Davon wollte ich euch unbedingt noch berichtet haben.


Letzte Woche haben wir uns entschlossen, der Schwüle hier ein wenig zu entfliehen und die Eifel, genauer gesagt den Eifelpark bei Bitburg anzusteuern. Meine Mum und ihre beste Freundin hatten auch frei, also die gleich mit eingepackt.

Der Park ist eine Mischung aus Vergnügungspark und Tierpark.

Die Anfahrt verlief problemlos. Wir hätten nicht mal ein Navi gebraucht. Es ist alles sehr gut beschildert. Der Eintritt ist mit 14,50 pro Erwachsenem, wie ich finde, passabel.

Zum Attraktionen-Teil:

-Rutschen: ziemlich lang, ziemlich steil. Die haben wir aber nicht probiert, weil wir uns die eigentlich bis zum Schluß aufheben wollten, gegen Ende aber simpel zu platt waren.

-Achterbahn: Naja, eher ein Bähnchen. Sie ist so kurz, daß man direkt fünf Runden fährt, aber eine Kurve ist knackig.

-Kettenkarussell: Meine Mama war happy. Ich habe gelitten. Sehr schön, mit herrlichem Weitblick über die Eifel, wenn man keine Höhenangst hat. *räusper*

-Tretboote: Die Tretboote sind auf einem sehr kleinen Teich. Für Kinder sicherlich spaßig, aber ein Erwachsener tritt einmal in die Pedale und ist am gegenüberliegenden Rand angekommen.

-Kletterturm: Er besteht aus zwei Teilen; ein Turm, den man selbst über Leitern erklettert und eine Säule mit (oh man, wie beschreibe ich das denn?)… Also, man setzt sich auf einen Sitz, in der   Mitte ist ein Seil und man muß sich mit gestützter Muskelkraft selbst ca. zehn Meter hochziehen. Mein Schatz war stolz, daß er uns zwei, ohne mein Zutun, ganz nach oben gebracht hat. *hehe* Ich…habe gelitten.

-Sommer-Rodelbahn: Jabbadabbadoo! Geiles Teil! *grrr* Das Ding macht einfach nur Laune! Das Highlight!

-Sonstige: Es gibt natürlich auch einige schöne Spielplätze für die Kleinen, aber das Meiste nur bis 60kg belastbar, also habe ich es schweren Herzens sein lassen. *seufz* ;-)


Zum Tierpark:

Herrlich! Eine Überfülle an Bäumen, Tieren, Gerüchen (nicht nur angenehme), Eindrücken!

Es gibt Wild fast aller Art. Teilweise wandert man durch die Gehege und es ist kein Zaun mehr zwischen Mensch und Tier. Es wird darum gebeten, die Tiere nicht zu berühren und das funktioniert scheinbar sehr gut.

Greifvögel von mini bis riesenhaft. Kleine Habichte, Bussarde, Geier, Adler. Wir haben uns die Flugschau angesehen und den bleibendsten Eindruck hat “Hugo” hinterlassen. Ein Geier, der nicht fliegen möchte und lieber gemächlich zum Falkner trottet. Als er dann doch einmal abhebt und eine kurze Runde dreht, fliegt er so langsam, daß man meint, er stürzt jeden Moment ab.

Und dann gibt es da noch Bären und Wölfe. Die Wölfe habe ich leider nicht nah genug ran bekommen, um euch ein passables Bild zu liefern. Beeindruckende Tiere.

Die Bären hingegen wirken so behäbig und gemütlich, daß man sich schwerlich ein “Raubtier” vorstellen kann.


Bei der Wanderung bergauf konnte ich es mir nicht verkneifen, den ein oder anderen Meter auch mal zu laufen. Aber wirklich nur ein paar Meterchen. :-)


Alles in Allem ist der Park wirklich einen Besuch wert. Man darf sich auch gerne selbst verpflegen, sodaß man nicht auf die Imbißstände angewiesen ist.

Zum gestrigen Lauf noch: Meine Nachbarin ist auch beim zweiten Mal mit Spaß dabei und wir legen 7,3 km zurück. Davon schon 5,1km laufend. Natürlich nicht am Stück. Und mein Fuß hat nicht einmal gemuckt. Auch nicht danach. :-D

Beweggründe

Posted By admin on 23. Juli 2009

Ich werde mir jetzt nicht anmaßen, bereits eine Art Resumee meiner bisher achso kurzen Lauferei zu ziehen.

Aber einmal zusammenzufassen, warum ich laufe, das finde ich akzeptabel.

Meine Nachbarin (und nicht nur sie) fragt mich natürlich, warum ich überhaupt laufen gehe und das für andere in Worte zu fassen ist gar nicht mal so einfach und doch so leicht.


Ich möchte fit sein und das Gefühl haben, etwas für mich und meinen Körper zu tun.

Wenn ich müde bin und mich am hellichten Tag liebend gern hinlegen würde, gehe ich eine Runde laufen. Nach der Dusche fühle ich mich wie

ein Busch Blumen

ein Busch voller Blumen


Ich brauche einen Ausgleich zu meinem Beruf als Vollzeit-Büromöbelabnutzerin.

Wenn mir einmal

Die Haare zu Berge stehen

Die Haare zu Berge stehen

gehe ich eine Runde laufen. Dann kann es weiter gehen.


Ich will mein Gewicht halten und schlank bleiben.

Da ich aber so furchbar gern

futter wie ein Scheunendrescher

futter wie ein Scheunendrescher

kann ich mir mehr gönnen, wenn ich laufen gehe. Quid pro quo. ;-)



Ich möchte wissen, was ich kann, ob ich kann.

Ohne ein Probieren, Überwinden, Ängsten zum Trotz etwas tun verändert sich nichts und man kommt nicht weiter.

Oder darüber hinaus

Oder darüber hinaus

Ich finde, das sind für mich schon gute und mehr als genug Gründe. Was meint ihr? :-)

Und wehe, es kommt jetzt eine Stichelei, weil ich immer laufen “gehe”. *blödel*

cave fons malorum

Posted By admin on 25. Juli 2009

Um sich allerdings vor der Quelle des Bösen zu hüten, muß man ja erst mal wissen, wo sie sich befindet.

Gemeint ist mein rechter Fuß. Seit meinem 15km-Lauf Anfang Juni hat mir die Außenseite weh getan. Wenn ich ein paar Tage pausiert habe, war der Schmerz wieder völlig verschwunden. Bin ich dann wieder losgehuscht, war er wieder da. Ein wenig nervtötend. *untertreibungdestages*

Die meisten von euch kennen das Procedere seither schon; hier aber nochmal kurz (Ok, doch etwas länger)zusammengefaßt und auf den aktuellsten Stand gebracht.

Da sich die Sache scheinbar nicht von allein gibt, habe ich mich auf die Suche gemacht, woran es liegen könnte.

Die Belastung zu vermeiden, war ja schon mal generell nicht verkehrt, aber nach über einer Woche Pause und dann nur ganz langsamen 5kmern ist der Fuß genauso Autsch wie vorher. Ich konnte mir nicht vorstellen, daß ich mir mit dem einen Lauf derart zu viel zugemutet hatte, daß mein Fuß mich jetzt so im Stich läßt. Aber da mir ja die sehr erfahrenen Läufer unter euch die Alarmsirene vor`s Gesicht gehalten haben, habe ich zähneknirschend (Wissend, daß ihr recht habt!) weiter pausiert.

Also ab zum Orthopäden. Von allein gibt sich das nicht mehr. Der Orthopäde meint, daß zumindest keine sichtbare Verletzung vorhanden ist, auch nicht im Röntgenbild. Dann kann es nur an meinen Senkfüßen liegen. Gesagt, getan: ich bekomme Einlagen.

An die Einlagen habe ich mich erstaunlicherweise schnell gewöhnt und ich finde sie jetzt sogar schon fast angenehm. Beim zweiten immer noch sehr vorsichtigen Lauf mit den Dingern allerdings wieder genau das Gleiche. Fuß= Aua. Ich könnte heulen vor Gift!

Ich mache so langsam und wenig, daß ich ja fast schon nicht mehr laufe, ich habe mich untersuchen lassen, ich kühle, schone, schmiere den Fuß und es bleibt gleich.

Letzten Samstag, als mir nach 2,5kmern Laufen mal wieder der Fuß wehtut und mir nichts mehr einfällt, erinnere ich mich an einen Tip von Farmin Gorerunner. Der besagt grob, daß es ja auch der Schuh sein könnte.

Ich hege nur eine ganz schwache Hoffnung, aber dennoch ziehe ich meine Laufschuhe samt Einlagen an und fahre zu meinem Laufladen. Da habe ich auch meine jetzigen Schuhe her.

Angekommen, erkläre ich einem Berater grob, wie der Stand der Dinge ist. Er nickt sachlich, schaut auf meine Schuhe und sagt etwas verdutzt: “Wie stehen Sie denn in dem Schuh?” Hm, wie meinen?

“Sie kippen ja ganz nach außen weg.”  Äh, ahja? Meine Festplatte an Erwartungen hat er erstmal gelöscht.

Wir fangen an, neue Schuhe zu probieren. Der erste sitzt auf Anhieb genial, aber man soll ja nicht den Erstbesten und immer nochmal probieren und… jedenfalls probiere ich noch zwei weitere, durchaus angenehme Schuhe, aber der Erste bleibt mein Favorit, auch als ich ihn nochmal anziehe. Nur mal am Rande: Ich komme mir auch kein Stück blöd vor, als ich ein paar Runden durch den Laden tacker. Mmpf. Vor einigen Monaten noch hätte ich andere belächelt, die das tun.

Der Verkäufer zeigt mir im Spiegel den Unterschied vom “Fußstand” und ich sehe es auch. Allerdings bin ich auch seeehr skeptisch. Es kann ja auch sein, daß er nur unheimlich gut verkauft. Schließlich würde ich mit dem neuen Paar Flitzern gerade mal wieder einen dreistelligen Betrag da lassen und wenn er jetzt recht hätte, hätte im Umkehrschluß der Berater damals falsch gelegen. Er versichert mir aber, daß ich das Rückgaberecht ernst nehmen soll. “Testen Sie den Schuh beim Laufen. Nur so können Sie feststellen, ob er paßt und was bringt…lalala” Guter Verkäufer!

Der Schuh wird eingepackt und zuhause angekommen, juckt es mich natürlich. Mein Freund will eh noch eine Runde drehen und ich schließe mich an. Die Schuhe fühlen sich gut an und ab km 2 merke ich den Fuß eine kurze Weile gar nicht. Trotzdem ist der Lauf weder Fisch noch Fleisch. Nicht schlechter, nicht besser.

Da mir aber auch sonst nichts mehr an möglichen Maßnahmen einfällt, schnüre ich sie zwei Tage später erneut. Ich laufe los, merke nichts. Laufe weiter, merke nichts. Komme zuhaus an, merke nichts. Ich versuche, nicht darüber nachzudenken, damit ich nicht zu schnell zu optimistisch werde. Zwei Tage später: wieder nichts. Ääää? Zwei Tage darauf: immer noch nihichts! ….


Ich bin weiterhin zögerlich und mache langsam. Aus reiner Vorsichtsmaßnahme kühle ich den Fuß nach jedem Lauf ein bißchen. Ich laufe keine zwei Tage hintereinander. Aber ich bin wieder dabei! :mrgreen:

Fazit bisher: Ich habe zwar einen Senkfuß, kippe aber nicht deutlich nach innen beim Laufen. Mein bisheriger Schuh hat mich zu weit nach außen korrigiert. Von daher ist es nicht verwunderlich, daß ich irgendwann Schmerzen bekomme, wenn ich ständig über außen abrolle.Einen Pronationsschuh brauche ich dann wohl nicht. Jetzt habe ich einen neutralen und zusammen mit den Einlagen sieht es so aus, als wäre ich auf dem richtigen Weg.

Und da mir der neue Flitzer bisher sehr gute Dienste leistet, mag ich ihn euch auch mal vorstellen. Tada:

Adidas Supernova Glide

Adidas Supernova Glide

An dieser Stelle mag ich euch Lieben auch einmal herzlich Danke sagen für eure Unterstützung, euer Mitfühlen, eure aufmunternden, aber auch mahnenden Worte! Dankeschön! *hübschesteslächelnaufleg*

Kleine Laufpause mal anders

Posted By admin on 27. Juli 2009

Vergangene Woche war ich mal wieder beim Hautarzt.

Ich bin mit reichlich Muttermalen “gesegnet” und ab und an lasse ich die mal kontrollieren.

Im letzten Jahr kamen auch ein paar hinzu, die mir nicht so gut gefallen.

Dem Arzt noch weniger. Aber kein Grund zur Beunruhigung. Er sagt, daß aus denen nur mal was werden könnte, nicht daß er jetzt schon etwas vermutet.

Also kommen die zwei potentiellen Übeltäter eben raus. Da mein Doc und ich terminlich so gar nicht überein kamen, hat er mich zum Chirurgen überwiesen. Da war ich dann heute zum Vorgespräch. Man muß ein Vorgespräch haben, um zwei so Millimeterpupse weggemacht zu bekommen? Ja, muß man. *augenroll*

Während dieses Gespräches erzählt die Chirurgin mir dann, daß ich eine Woche keinen Sport machen darf. Ich sage: „Ich laufe und die Muttermale sind am Oberkörper.“ Gut, Hoffnung hatte ich wenig, aber es hätte ja sein können und ich wollte es nicht unversucht lassen. *ähem*

Natürlich sagt sie mir, daß das keinen Unterschied macht. Ich könne aber machen, was ich will, wenn ich mit häßlichen Narben leben kann? *motz* Jaja, is ja gut.

Nächste Woche Mittwoch also kommen die Dinger weg und dann mache ich ein paar Tage Pause.

Nein, ich ärgere mich jetzt nicht!

Waschweib

Posted By admin on 28. Juli 2009

Obwohl ich noch nicht allzu lange laufe und meine bessere Hälfte auch nicht, sammelt sich doch so Einiges an Laufutensilien binnen kürzester Zeit an.

Die wollen  auch ein bißchen gepflegt sein.

Unsere Schuhe werden bisher feucht abgewaschen, der trockene Matsch darunter abgekratzt, sonst nix.

Ich werfe nach jedem Lauf, auch noch so kurz, die Klamotten in die Wäsche. Mein Freund macht den Schnüffeltest und entscheidet danach, ob er sie noch ein weiteres Mal trägt. ;-)

Die Klamotten schmeiße ich, ganz Vollzeitarbeitstierchen, in die Waschmaschine und danach auch ungeniert in den Trockner. Bisher ohne sichtbare Schäden.

Mein Freund  z.B. rollt darüber schon die Augen, weil er der Meinung ist, daß die nicht in den Trockner gehören.

Wenn er also wäscht, hängt unser frisch gewaschenes Funktionszeugs über`m Wäscheständer und trocknet schonender vor sich hin.

Meine Frage jetzt einmal an euch: Wie haltet ihr es mit der Pflege und Wartung eurer Laufsachen? Habt ihr irgendwelche Tricks, Kniffs, einfach witzige oder interessante Schrullen?

einmal neu

Posted By admin on 30. Juli 2009

So, jetzt abba… 13:48

 

 

Ich gestehe, von Wordpress etc. habe ich nicht den geringsten Plan. Üblicherweise informiere ich mich, bevor ich etwas anfange. Da  die Idee eines Blogs für mich allerdings von Torsten kommt und ich zu Beginn sogar fast schon etwas widerwillig war, habe ich ihn einfach mal machen lassen. Ich habe mir das Theme ausgesucht und fertig.

So nach und nach fruchtet aber Torsten`s Hintergedanke und das Bloggen motiviert mich nicht nur zum Laufen, sondern eben auch zum Bloggen ansich (Ihr seid klasse!). Und dann fängt es mich auch an zu kribitzen, daß ich es nicht hinbekomme Fotos im Querformat hochzuladen, Galerien zu erstellen, etc.. Außer simples Textschreiben und Publizieren nix gewesen…

Ein paar Sachen finde ich selbst heraus (Galerien), aber das Aussehen meiner Seite zu verändern, das traue ich mich nicht. Ich wurde auch nochmal ermahnt, es nicht selbst zu versuchen, als mir mein Freund die Tage erzählt, er habe sich beim “Installieren von Wordpress in 5 Minuten” seine Seite unrettbar zerschossen. *bibber*

Also hole ich mir Hilfe und lerne Schrittchen für Schrittchen. Jetzt seht ihr hier also das Höchstmaß an Individualität, das ich mir bisher zutraue. ;-)

Wie findet ihr es?

An dieser Stelle mag ich Daniel und Torsten ganz lieb danken, weil sie viel für mich machen und meine (endlos vielen) Fragen klaglos beantworten.

Ich glaub`, mein Schuh pfeift.

Posted By admin on 1. August 2009

Heute Morgen wollte ich mal endlich wieder zumindest ein Stündchen am Stück laufen. Ich glaube, jetzt war ich brav genug und der Fuß hat sich seit fast zwei Wochen bei keinem Lauf mehr gemeldet. Da meine Nachbarin aber auch mit mir laufen wollte, habe ich ihr kurzerhand eine Stoppuhr in die Hand gedrückt und mich mit ihr für mitten im Lauf verabredet; frei nach Martin. Ich wollte also um 8 Uhr loslaufen und sie um 8:45 Uhr. Das hat wunderbar geklappt. Wir haben uns ziemlich exakt um 9 Uhr getroffen.

Sie hat heute ganze 42 Minuten am Stück und über 4km geschafft! *hutab*

Nach einer Viertelstunde Balkonien, einer Tasse Kaffee und ein wenig in einem bekannten Laufmagazin Blättern ging es dann also für mich los.

Ich bin keine zwei Minuten unterwegs, da höre ich, daß doch tatsächlich meine Füße quietschen. Heute hatte ich mal ausnahmsweise wieder Funktionssocken an. Die in Kombination mit meinen Einlagen geben lustige, aber nach ein paar weiteren Laufminuten nervige, Geräusche von sich. Aber kommt Zeit, kommt Schweiß und dann hört auch das Musizieren auf. ;-)

Zu Beginn war ich ja noch etwas skeptisch, ob ich meine Wohlfühlgeschwindigkeit, die dann doch ein wenig über dem Tempo mit meiner Nachbarin liegt, noch eine Stunde am Stück schaffe. Klappt. :-)

Die ersten 20 Minuten hatte ich auch noch das Glück, daß der Hochnebel mir die direkte Sonne vom Leib hielt. Mittlerweile bin ich wirklich ziemlich gescheckt. Braune Unterarme,  Unterschenkel, Nacken und Gesicht, Oberarme und Oberschenkel in allen Zwischennuancen und der Rumpf hat Urlaub in Weiskirchen gemacht (kleiner saarländischer Scherz am Rande). *blödel* Oder wie Stefan sagen würde: ein Zebra. Jaja, wer von euch kennt das nicht?

Als ich so eine Weile vor mich hintackere, kommt mir ein Mädchen entgegen. Sie sieht schüchtern, aber nett aus, also rufe ich freundlich keuchend: “Morgän.” Sie erwidert den Gruß, lächelt und schaut auf mein Shirt (Ich trage das Deichlauf-Shirt.). Ihr bleibt dabei kurz unvorteilhaft der Mund offenstehen. Und sie fragt entsetzt: “Kommst Du aus Neuwiiied?” Ich bin eine Sekunde lang irritiert, bejahe ihre Frage und als ihr Blick dann über die Felder schweift, schnaggel ich es. Sie ist tatsächlich beeindruckt über meine bisher..pff…äh..ca. 5-6km, die ich zurückgelegt habe. Mein Ego-Drache erkennt das lecker Freßchen und fängt an zu schnurren. Ich trabe in Hochstimmung weiter. Es gibt kein “nur”. Ha!

Auf dem Rückweg treffe ich ziemlich genau bei 59 Minuten meine Nachbarin. Ich mache die 60 Minuten noch in meinem Tempo voll, drehe um und schließe dann zu ihr auf und wir quatschen den Rest der Strecke entspannt.

Insgesamt war ich heute also 1:24h und 11,14km unterwegs.

zwei nette Dates

Posted By admin on 5. August 2009

Meine zwei Muttermale bin ich jetzt also los. Ich habe es aber nicht versäumt, mich heute Morgen noch gebührend bei ihnen zu verabschieden. Zumindest Kandidat Nummer 1 kannte ich ja jetzt doch schon recht lange.

Irgendwann die Tage bekomme ich dann auch Bescheid, wie der Befund ist. Ich gehe aber ehrlich nicht von etwas Bösartigem aus. Und die restlichen unguten Gedanken kann ich bis dahin ganz gut zur Seite schieben.

Das Geschnipsel ansich war auch weit weniger schlimm, wie ich mir das vorher so ausgemalt hab. *augenroll* War ja zu erwarten. Und nach dem Nähen war ich auch schon wieder so vorwitzig, daß ich mal sehen wollte. Ganz monsterlike habe ich meine Nervosität einfach mit Geplapper und dummen Sprüchen übertüncht.

Während des Geplappers fragt Frau Chirurgin dann auch mal, um wohl von ihrer Arbeit abzulenken, ob ich heute frei hab, was ich gemacht hab…lala.

Und ich erzähle ihr, daß ich natürlich heute Morgen nochmal schön laufen war, weil ich ja jetzt eine Woche nicht darf. Und daaaa wurde das Gespräch auf einmal erfreulich!

Frau Doktor macht: “Hm.”

“Also, Sie müssen jetzt keine ganze Woche aussetzen.Die Muttermale sind ja an Stellen… und da ist das Laufen nicht so schlimm…und ich hab Ihnen noch jeweils eine Entlastungsnaht gemacht…”

Ausgestreckt auf dem OP-Tisch, unwürdigst entblößt, während gerade Teile aus mir rausgeschnitten werden, fange ich an zu grinsen. :-D

Ergebnis ist eigentlich nur, daß ich ab Anfang nächste Woche wieder laufen darf, wenn sich nix entzündet und alles gut heilt. Ich finde, das ist ein guter Teilerfolg. *schelm*

Meine Verabredung vor dem Termin heute früh war noch erfreulicher. Ich bin mal wieder um 8 Uhr losgelaufen und meine Nachbarin etwas später.

So konnte ich noch herrliche 1 1/2h und knappe 12km zurücklegen. Die Sonne brannte noch nicht allzu sehr, es war angenehm kühl und ich habe jeden Fitzel Schatten genutzt.

Auf der ganzen Strecke kam mir nur ein einziges Mal ein Spaziergänger mit Hund entgegen. Sonst hatte ich wunderbare Ruhe. Und bei diesem Lauf heute habe ich nicht über meinen Fuß nachgedacht. Die neuen Schuhe scheinen die richtige Entscheidung zu sein.

Und jetzt, sitze ich auf Balkonien, ignoriere das leichte Ziepsen und lasse es mir gutgehen. :mrgreen:


sehen, hören, staunen

Posted By admin on 8. August 2009

Gestern habe ich mir das erste Mal einen Wettkampf angesehen. Bei uns in Neuwied fand ein Bahnlauf (5km) statt, der auch offiziell zum Rhein-Wied-Cup gehört.

Natürlich war der Hauptgrund, mir das anzuschauen, daß mein Freund Christian sein Debüt gibt. Aber nicht nur. Ich wollte auch unbedingt mal  bei einem offfiziellen Lauf zuschauen. Und da ich ja noch ein klitzekleinwenig pausiere, paßte das sehr gut.

Obwohl ich nicht in Laufklamotten unterwegs war, wurde ich schon auf dem Parkplatz freundlich gegrüßt. Ein Läufer hat mich sogar vom Deichlauf her erkannt. *uhuhu* Balsam für eine Läufer-Greenhorn-Seele. Die Atmosphäre auf dem Sportplatz wirkte schon fast familiär. Seltsames Gemüse, diese Läufer. ;-)

Der Lauf wurde in verschiedene Starts mit Zielzeiten eingeteilt. Also über 23 min., 23-21 min, bis hin zu unter 17 min. Es war ein längerer Abend, wie ihr euch vorstellen könnt. :-P

Faszinierend zu beobachten war, wie sich die Läufertypen von Lauf zu Lauf verändern. Während man bis zu 21 min. durchaus mal noch den ein oder anderen bierbauchlastigen Läufer (resp. die ein oder andere Dame mit Hüftgold) sieht, der sich in der letzten Runde noch an fünf anderen vorbeischiebt, wird die Luft nach “oben” hin  immer dünner; im wahrsten Sinne. Die letzte (und in dem Lauf einzige) Frau war bei 17-19 min. dabei. Bei dem Lauf unter 17 min. starteten schon nur noch sieben Teilnehmer, optisch alle in Richtung Hannes.

Trotz der Hitze und der unerbittlichen Sonne, ist der Sieger mit 16:03 und die Siegerin mit 16:59 (Ja, sie ist unter ihrer Vorgabe von 17 min. gelaufen) ins Ziel.

Für mich war das großes Kino und mal sehr spannend zu beobachten. Ich konnte  immerhin mal eine Runde barfuß über den Platz gehen, während neben mir ein knallrotes, 2m großes Etwas versucht, wieder Luft in die Lungen zu bekommen. *hehe*

Nachtrag: Natürlich ein knallrotes Etwas, auf das ich sehr stolz bin, gelle? So. :-D

Sunflower Woche #8.1

Posted By admin on 13. August 2009

Pienznäschen und ich (Exekutive ist allerdings mein Freund) züchten seit einigen Wochen ein paar Sonnenblümchen auf Balkonien.

Bisher gediehen unsere prächtig,  alle drei schon über 50cm hoch, doch auf einmal waren schwups zwei kaputt, welk, einfach tot.

Die Verbliebene machte sich weiter gut, doch letzte Woche, als hier die Sonne mal richtig knallte, hat sie sich einen derben Sonnenbrand geholt. Sie ist mittlerweile fast einen Meter hoch, aber nur noch die obersten zehn Zentimeter sehen in etwa grün aus. *snüff*

Dieser frustrierende Umstand hat mich ein wenig auf Pienznäschen`s Seite rumheulen lassen. Und was macht dieses Goldstück von Julchen aka Pienznäschen? Sie schickt mir einen ihrer Sprößlinge!

Liebes Julchen,

hier also noch einmal vielen herzlichen Dank für Deine zuckersüße Aktion!

Heute kam das originelle Päckchen an und die Pflanze ist wohlauf. Ihre Blätter sind noch etwas zerknautscht nach der engen Reise, aber sie scheint sich in ihrem neuen Zuhause wohl zu fühlen.

Zum Einen freut es mich natürlich, daß wir wieder Hoffnung auf eine blühende Sonnenblume haben, aber ganz besonders wärmt es mir das Herz, daß mir so etwas Liebes widerfährt; einfach so. :oops:

Julchen, sei Dir gewiß, ich revanchiere mich. Ich hann do schunn sowas im Rischbel. ;-)



unerläßlich

Posted By admin on 14. August 2009

Mittlerweile kann ich schon recht stolz auf ein kleines Sammelsurium an Laufsachen schauen. Eine lange, zwei dreiviertel, eine kurze Tight, Laufshirts in rot, schwarz, weiß, sogar schon ein Shirt von einer Laufveranstaltung. Zwei Paar Laufschuhe, eine leichte Jacke, ein Stirnband, die dämlichsten Basecaps, die aber die Regentropfen von meiner Brille abhalten. Eine Stoppuhr (Ja, nur eine Stoppuhr! GPS und oder Ähnliches ist mir noch zu teuer und überfordert mich. :-P ) und sogar ein Paar Funktionssocken, das ich fast nie trage.

Ihr werdet mir sicherlich zustimmen, daß das noch lange nicht reicht. Nicht mal annähernd, um über den Winter zu kommen. ;-)

Was meint ihr, ist unverzichtbar für einen Läufer (esp. im Winter)?

 

Warum eigentlich (,) Miss Monster?

Posted By admin on 15. August 2009

Das ein oder andere Mal wurde ich schon gefragt, warum ich meinen Blog  “Miss Monster” getauft habe.

Hier also mal eine kleine Erklärung, wie der Name entstanden ist und was er für mich bedeutet.

Auf meiner Arbeit kommt es schon auch mal vor, daß ich mit englischsprachigen Kunden telefoniere. Eines Tages buchstabiere ich gerade einem lockeren Amerikaner meinen Nachnamen, als er mich unterbricht: ” Oh, like Herman Monster?” Äh, ja. Genau so.

Dieser Vergleich gefiel mir allerdings so gut, daß ich ihn irgendwann häufiger anwandte. “Hermann like Herman Monster.”

Mein bester Freund Sven bekommt das irgendwann mit und schnell ist im Spaß der Begriff  “die Miss Monster” geboren. Wie sich das so für einen besten Freund gehört, unkt und neckt er mich natürlich gern (O-Ton: Wackelst Du mi`m Arsch oder ist das die Hose?). Also macht er es sich rasch zur Gewohnheit, verschiedene meiner Eigenschaften mit “monsterlike” oder ” Jaja, Miss Monster eben.” zu betiteln.

Das wiederum zieht seine Kreise und… naja. So kommt man eben zu Spitznamen.

Und ich selbst finde diesen Namen zu Beginn spaßig, zwischendurch nervig, mittlerweile bin ich stolz darauf.

Miss Monster werden nämlich Eigenschaften zugeschrieben, die Eva an sich selbst nur schwer erkennen kann. Daß sie einen nennen wir es mal Informationstick hat, nervig (wenn mir langweilig ist), bisweilen zu energiegeladen, fast penetrant gut gelaunt, nimmersatt und ungeduldig ist, soll hier mal als Anführung von schlechten Charakterzügen reichen.

Aber kommen wir mal zu den positiven, die hier im Blog erwähnenswert sind.

Ich bin (gern, wenn ich es kann) durchgeknallt. Z.B. mache ich Sachen, die mich ängstigen, um sie zu überwinden. (Deichlauf ;-) )

In manchen Dingen bin ich extrem. Zum Beispiel im Lesen. :oops: Und so weiter und so fort….

Das Monströseste vielleicht:

Wer schon mal bei “über mich” geschnuddelt hat, weiß, daß ich doch mal einige Kilos mehr auf die Waage gebracht habe.

Jenseits der 100kg

Jenseits der 100kg

Einerseits habe ich mich nach außen stets tough gegeben, mir nie anmerken lassen, daß ich mich in meiner Haut evtl. nicht wohlfühle. Andererseits war da der Gedanke: “Scheiße, so geht`s nicht weiter.” Ich habe, man glaubt es kaum, erstmal die Klappe gehalten und selbst im Kopf rumgebastelt, wie ich mich so austricksen kann, daß ich etwas dauerhaft(!) verändere. Und als ich dann losgelegt habe, kam das für die meisten wohl recht überraschend. Und so habe ich bis heute nicht mehr links und nicht mehr rechts geguckt. Mittlerweile fühlt sich der Gedanke an die dicke Eva fremd an.

Zu der Zeit habe ich übrigens die ersten zarten Laufversuche unternommen, aber (das weiß ich heute erst) ich war einfach noch zu schwer zum Laufen, zumindest für meinen Körperbau. Trotzdem hat es mir die ersten 20kg sehr erleichtert.

Seit dieser “Aktion” weiß ich von mir, daß ich vielleicht ziemlich lange brauche, bis ich mich für etwas wirklich entscheide, aber dann auch konsequent durchziehe.

Ich leide zwar nicht unter falscher Bescheidenheit, aber den letzten Satz wollte ich jetzt gerade ein paar Minuten lang löschen. Mach ich aber nicht. Es stimmt, ich kann an etwas dranbleiben, wenn es mir das wirklich wert ist.

Was hat das Gesülze jetzt mit Laufen zu tun? Genau!

Meine endlos lange Herleitung, führt also zu dem Ergebnis:

Als ich damals angefangen habe, etwas an meinem Gewicht zu verändern, hatte ich so ein unerschütterliches Gefühl, eine Art Gewißheit, daß ich das schaffe.

Und jetzt heute beim Laufen geht es mir auch so. Ich hab noch überhaupt keinen Plan, was das Laufen mal alles für mich sein kann, aber es ist da und es fühlt sich richtig an.

Reicht doch oder?

Miss Monster läuft.

Oh, verdammter Mist!!!

Posted By admin on 17. August 2009

Sofortige Entwarnung! Ich wollte mit dieser Schock-Schlagzeile nur auf den Beitrag hier aufmerksam machen. Eigentlich geht es um was ganz Wunderbares! Bitte entschuldigt. *frechgrins*

Die meisten von euch haben mittlerweile schon davon gelesen und wenn ihr nicht gerade frisch beinamputiert seid oder eine sonst gültige Ausrede habt, hoffe ich, daß ihr dabei seid; beim Blogathlon!

 konzept-003-150x150

Obwohl ich der Meinung bin, daß meine regelmäßigen Leser (Ich hab regelmäßige Leser. *freu*) diese tolle Staffel schon kennen, findet der ewige Anfänger, daß es nicht schaden kann, wenn ich nochmal darüber schreibe.

Darüber hinaus habe ich durch diesen Eintrag die Möglichkeit (die ich für verschwindend gering halte), ein Paar Laufschuhe zu gewinnen, wenn ihr meine Seite nur oft genug klickt. Ich finde Schuhe toll und Laufschuhe mittlerweile ganz besonders, aber in Zusammenhang mit dem Blogathlon ist mir das eigentlich egal. :roll:

Zu meiner Schande muß ich gestehen, daß ich mich um den Schuh-gewinn-Wettbewerb drücken wollte, wahail ich mir das ganze Gedöhns mit Trackback etc. nicht zutraue. :oops:

Aber es ist ja für eine gute Sache, also…

Der Plan steht, das wesentliche Drumherum auch, aber wir brauchen natürlich immer noch Leute, die mitlaufen.

Meine Ideen zum weiteren Bekanntmachen der Staffel sind sicherlich wenig originell, aber hoffentlich wirkungsvoll.

Zum Einen quatsche ich jeden Läufer, den ich mittlerweile kenne, damit voll. Dann versuche ich Leute (das ist meine persönliche Zusatzmission zum Blogathlon) überhaupt zum Laufen zu animieren.  Ich hätte nie gedacht, daß es auch mal einen Vorteil haben kann, daß meine Schwester nach Dunkeldeutschland (Kosewort für die neuen Bundesländer ;-) ) gezogen ist, aber jetzt baue ich darauf, daß sie den Osten ein wenig besser abdeckt.

Meine Mum ist gestern das allererste Mal gelaufen und sie ist ein Naturtalent. 30 Minuten direkt und sie war nicht mal angestrengt. *motz* Meine neu-laufende Nachbarin weiß noch nichts von ihrem Glück, aber sieben Laufkilometer sind auch wertvoll oder? :-)

Dann habe ich 1-2-sports.com angeschrieben und sie waren so hilfsbereit, den Blogathlon auf ihrer Seite gut sichtbar zu präsentieren. Bei einer Seite namens werkenntwen.de habe ich einen Event angelegt, um Gleichgesinnte aufmerksam zu machen. Und ich war mal kackfrech und habe den Organisator von einigen Läufen hier in der Umgebung angeschrieben, ob er uns unterstützen möchte/kann. Da warte ich noch auf Rückantwort.

Fällt euch noch was ein?

Tempo light

Posted By admin on 19. August 2009

Vorab und kurz ot: Meine Fäden bin ich los, alles fein verheilt und die Muttermale sind nur Muttermale gewesen. :-)

Mittlerweile haben wir hier fast eine kleine Laufgruppe. Mein Freund läuft ja sowieso, meine Nachbarin und meine Mum mittlerweile auch.

Mit meinem Freund laufe ich nicht oft zusammen, weil wir sehr unterschiedliche Läufer sind. Aber ab und an paßt auch das zusammen. Meine Nachbarin kommt mittlerweile immer weiter, aber eben in gaaaanz langsamem Trab. Brav. Meine Mum ist genauso wenig zu bremsen wie ich. Sie hat eine gute Kondition, weil sie sich eh im Alltag viel bewegt und rennt einfach drauf los. Und auf das Töchterlein zu hören, das sich u.A. wegen dem zu schnell machen einen Monat lang mit Fußaua rumgeplackt hat, kommt natürlich nicht in Frage. Sie liest das hier übrigens und wird sich empören. *frechgrins*

Gestern also wollten alle laufen, aber jeder etwas anderes machen.

-Freund: einfach konstant ruhig etwas länger vor sich hinzockeln; in seinem Wohlfühltempo

- Nachbarin: wieder ihr übliches Ründchen schaffen

-Mum: zwangsverdonnert zum Langsammachen

-Eva: prüfen, ob sie sich auch mal quälen kann und etwas flotter laufen

Also stand schnell fest, daß es heute mal der (für mich eher langweilige) Sportplatz sein soll.

Wir drei Mädels traben locker dorthin und meine bessere Hälfte fährt mit dem Rad und führt Handtücher, Getränke, Schlüssel mit sich.

Mein Gedanke heute war ja, mich einmal so richtig auszupowern. Als ich allerdings bei zarten 28 Grad vor die Tür trete, komme ich mir spontan schon heldenhaft genug vor, daß ich überhaupt laufe.

Wir kommen auf dem Platz an und jeder schlägt gemütlich sein Tempo an. Ich muß schnell feststellen, daß mich die Hitze weit weniger stört, als ich dachte. Wenn ich eh schon mal geschwitzt bin…

Zuerst mache ich ganz langsam, weil ich irgendwo mal gelesen habe, daß man sich erst einläuft, bevor man schnell macht. ;-) Dann mache ich eine Runde etwas flotter, noch ein bißchen flotter, wieder langsam. Klappt gut. Ich merke allerdings jetzt schon, daß ich es nicht schaffe, 400m oder mehr richtig Gas zu geben. Also kurze Sprints über eine Gerade und die restlichen 300m wieder traben. Ich bilde mir ein, daß ich recht gut dosieren kann, ob ich gerade 50%, 70% oder 90% gebe. Die genauen Daten behalte ich in Anbetracht auf die allzu aktuellen Athleten im TV für mich. Man muß sich ja nicht selbst klein machen. Nur so viel: ich bin schon stolz wie Oskar, daß ich 20km/h schnell laufen kann. *giggel*

Den letzten Sprint wollte ich gegen meinen Freund machen. Er ist schneller und ich bitte ihn, mich zu ziehen. Er ist jedoch richtig fies und bleibt etwa eine Schrittlänge HINTER mir und brüllt mich an. Ich habe irgendwann einmal festgestellt, daß mir Anbrüllen viel bringt. Ich werde dann sauer und hole das Letzte aus mir raus; einfach aus Gift. Und für mich war es weitaus “schlimmer”, daß er mich von hinten gejagt hat, als wenn ich ihm versuchen würde nachzukommen. Kurz vor Ende des Geraden setzt er dann neben mich, ich werde auch etwas schneller, er zieht dennoch an mir vorbei und wir traben locker aus. Holla! Ich habe keine Atemnot,  spüre aber jeden Quadratzentimeter Oberschenkel.

Dann folgt wieder lockeres Auslaufen. Den Rückweg trabe ich neben meinem Menne auf dem Rad her. Ein paar Hundert Meter vor der Haustür tritt er auf einmal ein wenig fester in die Pedale. Ich merke es erst nach ein paar Augenblicken. Er fragt nur: “Geht?” Ich bejahe. Er macht nochmal einen Deut schneller, ich auch. Und nochmal und nochmal…. Selig habe ich dann zu späterer Stunde meinen Döner auf Balkonien vertilgt. :-D

Zusammenfassend kann ich sagen, daß ein bißchen Tempo auch mal Spaß macht. Ich betone “mal”!  Nach fast zwei Wochen konzentriert langsamem Laufen, um meine Fäden nicht überzustrapazieren, habe ich es dringend gebraucht, mir mal Luft zu machen.

Und was macht Miss Monster, wenn sie vor Keuch nicht mehr quasseln kann? Sehr undamenhaft schreien.

Am Ende wird alles gut – und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht zu Ende. ;-)

Posted By admin on 23. August 2009

Am Wochenende hat mein Schwiegerpapa in spe seinen 60. Geburtstag gefeiert (Meine Schwiegermama in spe richtet ihm auf dem Wege auch sicherlich aus, daß ich “im Internet” über ihn schreibe: Nochmal alles Liebe und genießt euren Urlaub! ;-) ).

Da ich zu der seltenen Gattung der Menschen gehöre, die mit Alkohol so viel anfangen können wie Fische mit einem Fahrrad, diente nur die Müdigkeit als Ausrede, heute Morgen nicht laufen zu gehen. Das war mir dann aber doch irgendwie zu wenig, also bin ich aufgestanden. Meine Laufklamotten hatte ich mir auch schon tags zuvor zurecht gelegt. Aber wenn man so gar keine Lust hat, ärgert man sich fast über die Maßnahmen, die man zum Schweinehund-Überwinden angewandt hat.

Nach ein paar Schlucken Kaffee und einmal in die Sonne Blinzeln bin ich dann soweit bei mir, daß es losgehen kann.  Heute schnappe ich mir ausnahmsweise nochmal den i-pod  und tigere los. Da ich mir angewöhnt habe, ohne Musik zu laufen, habe ich auch keine Ahnung, was mich an Interpreten erwartet. Das erste Lied ist schon mal direkt so antreibend, daß ich den ersten km nach 5:30 min.(für mich sehr schnell) und Seitenstechen beende. Nee, jetzt aber langsamer.

Meine Laune ist naja… sie kommt wohl einem Morgenmuffel nahe. Es läuft nicht rund, ich habe das Gefühl ein Bein hinterher zu ziehen, es ist schon zu warm, die Musik gefällt mir gar nicht (viel zu schmuuuf), maul!

Das einzige, was mich antreibt, ist der Gedanke, daß es mir hinterher definitiv besser gehen wird. Das ist es oft oder? Man läuft völlig lustfrei los, weil man weiß, daß man sich hinterher gut fühlen wird.

Innerlich motze ich so vor mich hin, lenke mich mal wieder mit Rechenaufgaben ab und auf einmal fluppt es. Mein “Tackern” setzt wieder ein. Ich komme voran, die Landschaft ist hübsch und sommerlich, es geht ein angenehmes Lüftchen, ich fühe mich wohl.

Nach 13km und etwa 1 1/2 h komme ich gut gelaunt, schwerbeinig und gelöst zuhause an und freue mich auf frische Brötchen. :-D

Was der Körper braucht

Posted By admin on 25. August 2009

Ernährung ist für mich ein wichtiges Thema. Daß ich mich viel damit beschäftige, kommt natürlich erstmal von meiner Abnehmerei und es wird auch immer etwas sein, daß ich mir bewußt machen muß.

Mein “Rezept” ist allerdings recht einfach. Abwechslungsreich und orientiert an der Ernährungspyramide essen. Nichts ist verboten, aber bei manchen Lebensmitteln darf/sollte man eben häufiger zugreifen. Ich vermute mal, daß das für niemanden von euch etwas völlig Neues ist.

Meine goldene Regel sozusagen ist allerdings: Essen, worauf man Lust hat.

Klar muß ich mir Gedanken über die Menge machen, aber ich esse tatsächlich, worauf ich gerade Gims (~Gier) habe.  Und ich bilde mir ein, daß ich damit auch sehr gut fahre. Wenn man auf seinen Körper hört und sich grundsätzlich ausgewogen ernährt, kann so m.E. kein Mangel an irgendetwas entstehen. Extremsport etc. lasse ich hier mal außen vor.

Durch mein langes Couchpotatoe-Dasein sind meine Muskeln etwas in Hintertreff geraten und ich brauchte oft Magnesium als Ergänzung. Heute scheint sich mein Körper allmählich an Bewegung gewöhnt zu haben.

Ich war schon immer ein guter Fleischverwerter. Nach zwei Tagen ohne lechze ich schon wieder danach. 

 

Aber seit ich laufe…ojoijoi!

Ich bin zur Nudel- und Marmeladenvernichtungsmaschine mutiert!

Mit Süßkram konnte ich bisher nie viel anfangen, aber im Moment lasse ich beim ausgiebigen Sonntagsfrühstück gern mal den Käse liegen und schmiere mir ein Marmeladenbrötchen.

Nudeln könnte ich trocken verputzen und Laugenbrezeln sind mir allerliebst.

Dem gebe ich aber auch nach und ich fühle mich gut damit. Seit ich auch nicht mehr das Gesicht verziehe, wenn ich lieber den süßen Brotaufstrich wähle, glaube ich auch, das Laufen besser “wegzustecken”.

Ganz abgesehen davon kann man, wenn man läuft einfach mehr futtern und das macht mir nochmal mehr  Spaß. :mrgreen:

Wie haltet ihr das? Ernährt ihr euch anders, seit ihr lauft oder nehmt ihr Ergänzungen zu euch? Spürt ihr einen Unterschied?

Stellenangebote der Miss Monster AG

Posted By admin on 27. August 2009

Der ewige Anfänger  machte unlängst eine Unpäßlichkeit von mir zum Thema in seinem Blog.

Sein Artikel sagt eigentlich alles, also werde ich hier nicht mehr viele Worte darüber verlieren.

Im Kurzen: Ich bin gestern das erste Mal 5km in sub 30 gelaufen.

Erreichen konnte ich das nur, weil ich ganz dringend mal wohin mußte.

Lars aka Semper Tiro hatte daraufhin die glänzende Idee des “Eigenurindopings”. Das scheint mir eine Marktlücke zu sein und ich überlege, künftig “Trainings” dafür anzubieten.

Lieber fieser Lars, übernimmst Du das Management und die Koordinative? Schreibst Trainings- und Zufuhrpläne?

Was brauchen wir noch und wer bewirbt sich?

 

 

 

:twisted:

runner`s paradise

Posted By admin on 29. August 2009

Seit ein paar Wochen habe ich überlegt, ob ich heute nochmal an einem offiziellen 10er (ich scheue das Wort Wettkampf bei meiner Durchschnittsgeschwindigkeit ;-) ) teilnehme. Daß ich die 5km sub 30 laufe, war ein gutes Indiz in die Richtung, daß ich mich auch auf 10km ein wenig verbessert haben könnte. Aber -Kurzfassung- ich habe mich einfach nicht danach gefühlt.

Laufen wollte ich natürlich trotzdem und da mein Menne heute arbeiten mußte, war ich eh früh auf.

Um 8 Uhr ging es ab auf die Piste, mal wieder am herrlichen Rhein entlang. Mein Ziel war: einfach mal so lange, wie geht.

Es ist mäßig bewölkt, der Wind weht frisch, es kommt mir fast schon kühl vor. Die ersten 2km sind langweiliges Aus-der-Stadt-Rauskommen. Dann überquere ich unseren Deich und bin an der Rheinpromenade. Hier ist die Strecke einfach nur wunderschön. Der Rhein, frisch gemähtes Gras, Pfauen, Trauerweiden, andere Läufer…

Ein paar Angler stehen mitten im Rhein. Das sieht schon sehr drollig aus, weil sie wie abgeschnitten wirken. Nach ca. 10km drehe ich um und laufe die selbe Strecke zurück. Ich traue mich nicht, eine Tour ins Blaue zu unternehmen. So kann ich immer in etwa abschätzen,wo ich bin und wie weit ich es bis nach Hause habe.

Zwischenzeitlich denke ich, wie schön es jetzt wäre, wenn ihr das sehen könntet. Es wäre für jeden von euch etwas dabei. Guckt mal das silberne Wasser. Guckt mal die Sonne. Guckt mal den riiiiesigen Käfer. Guckt mal die anderen Läufer; der Anfänger in Jogginghose und weißem T-Shirt, der jetzt schon nicht mehr kann. Die südländisch wirkende alte Frau, die mir gerade bis zur Brust reicht, aber ihre Strecke rockt. Der beleidigte Schnösel, dem ich nicht schnell genug Platz mache, weil er ja ach so wichtig ist. Die Stöckchenfrau, die ohne einen Blick ganz hektisch von dannen klackert. Das Mädel, das freundlich grüßt mit Verstehen im Blick. Die Herrschaften vom Lauftreff, die erstmal noch quatschen, bevor sie loslaufen. Guckt mal…ich.

Ich fühle mich richtig wohl und irgendwann vergesse ich wohl unbewußt, mich gegen mich zu wehren.

Und dann…. irgendwo, ich laufe ruhig und langsam, steigt mir beim Ausatmen ein Lachen in der Brust auf. Ich bin tatsächlich, ganz plötzlich und unerwartet am Lachen! Beim nächsten Atemzug schießt mir das Wasser in die Augen. Einen kurzen Moment frage ich mich, ob ich gerade abdrehe. ;-) Nein, nicht wirklich. Eigentlich frage ich mich gar nichts. Die nächsten Kilometer nehme ich gar nicht richtig wahr. Ich fühle meine Beine nicht und habe ehrlich das Gefühl zu schweben.

Die letzten zwei Kilometer sind nochmal Plackerei, weil die Landschaft wieder unattraktiver wird und ich jetzt einfach keine Lust mehr habe. Ich habe Durst, bin salzverkrustet, in meinem Bauch ist ein großes Loch.

Nach exakt 2 Stunden, 22 Minuten und 5 Sekunden stehe ich wieder vor der Haustür. 20,12km bin ich gelaufen.

Diesen Lauf habe ich mir selbst zum Geschenk gemacht.

Eigenlob stinkt nicht (immer)

Posted By admin on 31. August 2009

Ausnahmsweise poste ich mal einen Monatsrückblick, weil ich finde, der August war mein Monat.

die persönlichen “Rekorde” in Zahlen:

gelaufene km: 138,33

längste Distanz: 20,12 km

schnellster km: 4:55 min.

Für mich als Anfänger war das eine ganze Menge und ich freue mich darüber. Was mich noch mehr freut ist, daß es mir gut geht. :-)

Mit Kai habe ich mir eine kleine Challenge geliefert. Wir wollten mal sehen, wer von uns mehr Kilometer schrubbt.

evavskai1

Kai ist ganze 165,651 km gelaufen, ich hinke mit meinen 138,33 doch ein Stück hinterher, um genau zu sein  27,321 km.

Lieber Kai, an dieser Stelle herzlichen Glückwunsch! :-D :-D :-D

Du hast Dir den Sieg ehrlich erkämpft. Sei stolz auf Dich, auch wenn Du gegen ein Mädchen gewonnen hast. Aber das Mädchen ist ein Monster, also zählt das. *breitgrins*

Und ich möchte Dir danken. Durch Dich habe ich mich noch einmal deutlicher hinterfragt, ob ich gerade nicht laufen kann oder nicht möchte und ich kann behaupten, im August nie faul gewesen zu sein.

Den ein oder anderen Kilometer kann ich ganz Dir zuschreiben. ;-)

Trotzdem empfinde ich Deinen Sieg nicht als Niederlage für mich.

Ich bin mehr in einem Monat gelaufen als bisher und bin bis an meine (gesunden) Grenzen gegangen. Das hat Spaß gemacht! :lol:

Also: Danke!

Dann habe ich noch eine Frage an euch, die mir seit längerem unter den Nägeln brennt.

Was macht einen Läufer aus oder wann ist man Läufer?

Wettkampfplanung 2010

Posted By admin on 3. September 2009

Jaja, ich habe mich von euch belehren lassen und nenne offizielle Läufe, an denen ich teilnehme, jetzt auch Wettkampf. Heißt ja nun mal so. ;-)

Dieses Jahr werde ich nix mehr laufen, aber für 2010 habe ich mir den

 Rhein-Wied-Cup vorgenommen.

Der Cup setzt sich aus fünf Läufen über das ganze Jahr verteilt zusammen. Ich laufe also 4x 10km und einmal 5km Bahn. Meine Ziele: Ankommen, Spaß haben, Erfahrungen sammeln und einen der 10er würde ich gern sub 60 laufen/den 5er sub 30. Ein bißchen Ansporn brauche ich schon. Andererseits will ich mich auch nicht überfordern und ich hoffe, so eine gute Mischung gefunden zu haben. Ich werde mich auch weiterhin nicht nach einem festen Trainingsplan richten, sondern auf meinen Körper hören. In den Zielzeitgefilden, in denen ich mich bewege, dürfte das auch vorerst ausreichen. Haltet ihr das für realistisch?

Mein Freund und Torsten sind mit von der Partie. Jeder läuft zwar für seine persönlichen Ziele, aber ich finde es beruhigend, die beiden mit am Start zu haben. Und so wird der Spaßfaktor sicherlich noch einmal ansteigen.  Wenn ich jetzt an den Deichlauf zurückdenke, juckt es mich schon. :-D

Laufen verändert

Posted By admin on 6. September 2009

Laufen verändert natürlich den Körper und ich konnte erstaunt an mir beobachten, daß ich, in Zahlen ausgedrückt, mittlerweile 1cm mehr Wade, 2 cm mehr Oberschenkel und volle 4cm Taillenumfang weniger verbuchen kann, bei konstantem Gewicht. Sogar meine Haltung ist ein wenig gerader. Mein Rücken fühlt sich fester an. Und meine Füße danken mir die konstante Belastung auch immer mehr. Daß wahrscheinlich keine Frau über eine schmalere Taille verdrossen ist, könnt ihr euch wohl denken.  Aber auch das Mehr an Bein stört mich nicht im geringsten. Torsten betitelt das liebevoll als “fette Waden”. ;-)

Ich muß gestehen, daß es mich regelrecht ein bißchen stolz macht, wenn ein anderer Läufer deutlich etwas an mir erkennt, das “typisch” aussieht. Das rührt wohl zu einem gewissen Teil daher, daß Laufanfänger ganz erpicht darauf sind, sich zugehörig zu fühlen. Zum Anderen freue ich mich über meine hart erkämpften neuen Muskeln. Wenn ich nach einem schnelleren Lauf nach Hause komme und dann sehe, wie “dick” meine Oberschenkel in dem Moment sind und wie sie sich klar abzeichnen, dann ist das fast so als hätte man frau gesagt, daß sie tolle Haare hat.

Laufen verändert auch das eigene Denken. Man traut sich wesentlich mehr zu, lernt sich selbst besser einschätzen, man lernt, daß man kann.


Heute Morgen war dann ein Lauf…

Ich hatte einfach keine Lust. Wir waren sehr spät in die Federn gekommen. Frühaufsteherin, die ich nun mal bin, heißt das nicht, daß ich deshalb länger schlafen kann. Also bin ich müde, maulig und fast nichts liegt mir ferner als Laufen.

Irgendwo im Hinterstübchen muß ich aber etwas abgespeichert haben, das mich doch dazu bewegt, die Schuhe zu schnüren. Ich bin fast böse auf mich selbst, daß ich jetzt tatsächlich vor die Tür gehe. Die ersten km sind auch völlig antriebslos. Ich will heim. Ich will es hinter mich bringen, meine Ruhe vor mir selbst haben. *motzmecker*

Miss schlechte Laune führt dann innerliche Selbstgespräch: “Wofür soll das jetzt gut sein? Du hättest Dich nochmal hinlegen sollen. Du merkst aber schon, daß die rechte Wade ziiiemlich hart ist? Geh doch spazieren. Geh doch nach Hause!”

Irgendwann kommt dann der Punkt, an dem ich richtig giftig werde und das Gefühl habe, meine Füße bei jedem Schritt in den Boden zu stampfen. Wenn ich mich dann genügend ausgetobt habe, kommt eine Art Leere. Wut, Unmut, aber auch andere Emotionen-verpufft.

Und jetzt, ganz langsam, starte ich das Programm neu. “Is ja schon schön hier heute Morgen. Die Sonne kommt gerade durch den Hochnebel. Das Pferd schielt ziemlich oder? Oh, guck mal! Wieder Hasen mit weißem Hinterteil.” Mein Lauf wird ruhiger. Ich laufe nicht mehr gegen mich an. Ganz allmählich kehrt meine gute Laune zurück. Ich freue mich, daß ich laufe. Freue mich auf die Dusche zuhause, auf das Frühstück, auf den Tag.

Als ich dann zuhause ankomme, bin ich wieder ganz monsterlike fröhlich.

Wenn ich nicht mittlerweile gelernt und unbewußt abgespeichert hätte, daß es mir nach dem Laufen quasi immer besser geht, hätte ich mich wohl wieder hingelegt.

Losgelaufen war ich aus purer Sturheit, aber schön war`s.


Laufen verändert…

Bewährungsprobe

Posted By admin on 10. September 2009

Ich habe jetzt lange an mir rumgeknöddert, wie und was ich euch schreibe.

Ich mach`s ausnahmsweise mal sehr kurz. *ähmja*

Ich werde operiert (das weiß ich schon länger) und darf ca. acht Wochen nicht laufen oder sporteln. Mehr möchte ich darüber nicht im WWW schreiben.

Wieviel ich in der Zeit bloggen werde, werde ich spontan entscheiden. Wahrscheinlich sehr viel, weil ich Langeweile hab. :-D

Danach wird sich also zeigen, wie schnell ich wieder in die Gänge komme und wenn ich DANN wieder von mir aus anfange zu laufen, bezeichne ich mich als Läuferin. ;-)

Drückt mir bitte die Daumen, daß ich schnell wieder fit bin.

Update

Posted By admin on 15. September 2009

Hi ihr Lieben,

hier nur mal eine kurze Meldung.

Die OP hab ich ganz gut überstanden. Also: Daumen hoch. ;-)

Bis ganz bald…

Eure Miss Monster

Ok ok, ich will nicht ganz blogabstinent sein…

Posted By admin on 17. September 2009

…aber viel geht noch nicht.

Sagt Die Schwester während ihrer Routinemessungen zu der Patientin: “Temperatur 37,0, Blutdruck 120/70, Puls…. 56 was für einen Ausdauersport machen Sie?”

Patientin: “Laufen!”

Ha! :lol:

Funn allem ebbes

Posted By admin on 23. September 2009

Mittlerweile habe ich Siechhausen (Krankenhaus) hinter mir gelassen und  genese zuhause vor mich hin. Da der ein oder andere angedeutet hat, daß ich auch ruhig ein bissl offtopic von mir lesen lassen dürfte, komme ich dem hier gern nach.

Jetzt macht das Bloggen und Kommentieren auch wieder Spaß. Im Krankenhaus hatte ich zwar Internet, aber die ersten Tage war mir das relativ und die letzten Tage war mein Zugang vermutlich gedrosselt.  *unschuldigpfeif*

Stück für Stück  hole ich also eure bis dato verpaßten Blogeinträge nach. :-)

Julchen war ja so furchtbar süß und hat mir eine ihrer Sonnenblumen geschickt, weil unsere alle das Zeitliche gesegnet haben, bevor sie blühen konnten (Danke nochmal Liebes!).

Und ich bin stolz, verkünden zu können, daß diese es geschafft hat. Sie blüht tatsächlich! *jippie*

Daß sie natürlich ausgerechnet in der Zeit erblüht, wo ich nicht da bin, betrachte ich jetzt mal als Schicksal und ärgere mich nicht weiter. Sie blüht ja auch jetzt noch und ich kann mich an ihr erfreuen.

Das Foto ist nicht das Schönste, weil ich mich im Moment nicht gut bücken kann.

Sonnenblume

Sonnenblume

Ansonsten hält mich meine Laufpause natürlich nicht davon ab, mir schon das ein oder andere Herbst-/Winter-Accessoire zu besorgen. Die erste leicht gefütterte lange Tight ziert jetzt meinen Kleiderschrank und wartet auf ihre Erprobung. *freu*

Im Moment besteht mein Sport darin, den “Hund” meiner Mum zu bespaßen. Sie bringt ihn mir jeden Tag vor der Arbeit vorbei und holt ihn erst nachmittags wieder ab. Da ich ihn nicht als Hund betrachte, sondern als Meerschwein, das Hundesteuer zahlt, darf er auch mit aufs Sofa. So! :oops:

Wenn er nicht gerade dröge neben mir vor sich hinschnarcht, dann kann man mit ihm schon viel Spaß haben. Seht selbst:

“good” old times

Posted By admin on 25. September 2009

Lars hat gestern einen Post veröffentlicht, in dem er ein bißchen mit Yearbook Yourself rumbastelt.

Es geht darum, daß man sich mal in etwa ansehen kann, wie man in dem entsprechenden Jahr als amerikanischer Schüler ausgesehen haben könnte.

Da ich ja momentan dermaßen ausgelastet bin, folge ich der Peinlichkeit gern als Zeitvertreib. :-P

Welches findet ihr am Scheußlichsten?


Das Jahr 1964:

1964

1964

Das Jahr 1974:


1974

1974

Das Jahr 1984:

1984

1984

Ergänzung

Dann stelle ich auch mal ein tatsächlich aktuelles ein. Margitta wird sich freuen. ;-)


Das Jahr 2009 in echt:

2009

2009

Nachruf Minka

Posted By admin on 29. September 2009

Ja, heute benutze ich meinen Blog einmal zum “Müll abladen”. Ich kann verstehen, wenn euch das Thema nicht interessiert. Falls dem so ist, “überlest” es einfach.

Unsere Minka, eine 13 Jahre alte Katzendame, ist gestern gestorben. :-(

Sie war bisher gesund und es ging jetzt binnen einer knappen Woche alles sehr schnell.


Vor ca. drei Jahren haben wir angefangen laut zu überlegen, ob wir uns eine Katze anschaffen möchten. Wir waren noch beim

Unabhängigkeit und saubere Wohnung vs. warmes kuscheliges Fluselvieh und immer was zum Lachen. Unsere Freunde meinten dann irgendwann, daß da eine knapp elf Jahre alte Katze wäre, die der Oma gehört hat. Oma war von Krankenhaus zu Heim und im Heim binnen Kürzestem…

Also war Minka jetzt allein in einer Wohnung. Das Tierheim würde sie zwar aufnehmen, aber sicherlich nicht mehr vermittelt bekommen, weil sie schon so alt und nicht “besonders” hübsch ist.

Wir zögerten noch und wollten erstmal ein paar Fotos sehen. Pah! Der erste schüchterne Blick in die Kamera und Madame hatte unser Herz erobert.

Also haben wir sie mit heim genommen.

Sie war am Anfang furchtbar ängstlich und verschreckt. Eine Plastiktüte war ihr ganz eigener Albtraum und ein Staubsauger der Teufel persönlich. Einmal hatte sie sich tatsächlich unter unserer Küche versteckt!

Aber nach und nach gewöhnte sie sich an uns und ihre neue Umgebung und sie wurde zur Kuschelkatze schlechthin. Sie war so auf uns fixiert, daß sie es uns auch deutlich zeigte, was sie davon hält, wenn wir einmal zu lange weg waren. *bäh*

Ich könnte jetzt einen halben Roman über sie verfassen… tue ich aber nicht. *seufz*

Es war eine schöne Zeit, mit der Maunzelmau!


Halbzeit

Posted By admin on 8. Oktober 2009

Die Hälfte meiner Laufpause ist um.  Jetzt kommt der schrecklichere Teil. Bisher war ich einfach froh, allmählich wieder normal beweglich und einigermaßen schmerzfrei zu werden.  Da war nicht groß an Laufen zu denken. Wo ich mich nun aber allmählich besser fühle, kribbelt es natürlich in den Beinen. Nein, ich kann und darf noch nicht, aber mein Kopf denkt da ganz selbständig solche Sachen. Ich nix! ;-)


Irgendwie hätte ich gedacht, daß mir das Laufen gar nicht so sehr fehlt, weil ich doch so ein Neuling bin und bisher kaum feste Alltagsrituale mit diesem schönen Sport verbinde.  Falsch gedacht. Mmpf!

Gestern noch habe ich ein wenig mit unserem Nachbarn geschnackt. Er ist am Sonntag beim Kölner Halbmarathon gestartet (M65/Netto 1:59:25 Glückwunsch nochmal an dieser Stelle, Albert! :-) ) und hat mal wieder dieses Leuchten in den Augen. Er ist übrigens derjenige, der mich zu meinem ersten Lauf angespornt hat. Dann kam die Frage: “Und Eva, bisde nächstes Jahr dabei?”

Ich habe noch überhaupt keine konkreten Gedanken an einen Halbmarathon und bleibe vorerst bei meiner “Wettkampfplanung 2010″, aber wenn er so euphorisch von seinen Erlebnissen berichtet, oh dann kann ich fast nicht sitzen bleiben. Ich werde sogar regelrecht giftig. Der Puls beschleunigt wie von selbst. Ich will laufen! Grrr!

Ich bin ständig hin- und hergerisssen zwischen Gedanken wie: “Ruhig! Werd gesund, dann darfst Du doch wieder auf die Piste. Gut Ding braucht Weile…. Was bringt es, Dich jetzt selbst zu quälen. Lenk Dich ab. Bald, ganz bald.”

und:  “Jetzt! Sofort! Alles! Laufen, laufen, laufen, bis keine Luft mehr da ist und die Beine abfallen! Ich fühle mich ungerecht behandelt, weil alle laufen, nur ich nicht. Mein Freund kommt freudestrahlend nach seiner Runde nach Hause, berichtet mir stolz, wie weit, wie schnell; wie sich die neuen Laufsachen geben. Ich lächle, freue mich mit ihm. Innerlich bin ich furchtbar neidisch. So!”

Puh, manchmal, muß man sich einfach Luft machen.

Jetzt bin ich wieder brav. ;-)





Sunflowers…. mal ganz anders

Posted By admin on 11. Oktober 2009

Pienznäschen aka Julia hatte mir in der Vergangenheit bereits als Rettung meiner Pflanzenbesitzerwürde ein wunderhübsches Sonnenblümchen geschickt.

Diese hier hat sie mir persönlich vorbei gebracht. *freufreufreu*

IMG_9059


Und ihren ♥-Mann hatte sie auch gleich noch dabei. :-)

Bisher stand ich dem realen Kontakteknüpfen über das Internet eher sehr skeptisch gegenüber. Das Bloggen ist für mich eine schöne Möglichkeit, über bestimmte Themen (bei uns hier natürlich im Vordergrund das Laufen) durchaus emotional zu schreiben und sich verstanden zu fühlen, auszutauschen, ach, ihr wißt es ja selbst.

Aber der Großteil dessen, was einen ganzen Charakter ausmacht, bleibt außen vor. Meistens jedenfalls. ;-)

Manchmal gefällt das Bißchen, das man über jemanden in den Blogs liest, dann doch so gut, daß man auch nichts gegen eine nennen wir es mal “Erweiterung” des Bildes hat.

Selbstredend, daß wir uns zuvor auch ein bißchen privater unterhalten hatten, aber jemanden dann in Farbe und bunt gegenüber stehen zu haben, ist noch einmal etwas ganz Anderes.

Doch Julchen ist derart einnehmend-herzlich, daß man seine Bedenken oder Grenzen schnell über Bord wirft! Ihr Bald-Mann steht dem im Übrigen in nichts nach!

An dieser Stelle muß ich Danke sagen:

Danke dafür, liebes Julchen, daß Du meine Ansichten zurechtgerückt und mir gezeigt hast, daß ein anonymes Bloggen durchaus zu sehr persönlichen und wundervollen Kontakten führen kann!

Wir hatten einen sehr schönen Tag und das Wetter war sogar so gnädig,  den Regen kurzfristig auszublenden, damit wir ein wenig raus konnten.

IMG_9035

Wir  Monster`s haben es doch tatsächlich geschafft, nicht ein einziges verwertbares Foto von uns zu knipsen! *lach*

Ich glaube, das ist Pienznäschen`s besser gelungen. ;-)

Und hier nun, sagen wir Danke:

Liebe Julia, lieber Dirk,


wir hatten einen wirklich ganz tollen Tag mit euch und haben ihn sehr genossen!

Unsere Erwartungen wurden ja bereits übertroffen, weil ihr so unheimlich sympathisch seid. Daß es auch noch so “paßt”, das hätten wir wirklich nicht gedacht und sind völlig entzückt von euch.

Wir lehnen uns jetzt mal weit aus dem Fenster (weil wir ja nicht restlos sicher sein können, daß ihr das auch so seht) und sagen: Bis zum nächsten Mal! Ihr seid hier jederzeit willkommen. :-D


ganz herzliche Grüße nach Hessen

Christian & Eva

Fußtypen

Posted By admin on 16. Oktober 2009

Als Frau muß ich jetzt mal einem Klischee nachkommen. Ich schreibe über Schuhe! :lol:

 Fördern Schuhe mit Absatz eigentlich eine gute Muskulatur oder schaden sie mehr? Egal. ;-)

Also, so halb. Eigentlich erstmal mehr über Füße.

Jeder Fuß ist individuell, aber es wird bei Ratgebern etc. gern nach Fußtypen katalogisiert.

Da die meisten von euch schon genauso viel oder auch mehr darüber gelesen haben wie ich, reicht wohl die Kurzfassung.

Da sind:

 

Der Normalfuß-unauffälliges Gewölbe, gerades Abrollverhalten

Der Hohlfuß-zu hohes Gewölbe, Abrollverhalten nach außen

Der Senkfuß-zu flaches Gewölbe, Abrollverhalten nach innen

Man kann z.B. den einfachen Abdrucktest machen, um festzustellen, was für eine Art Fuß man hat; ein Blatt Papier, ein naßgemachter Fuß, draufpatschen, angucken und voila weiß man, wie man steht.

Bis dahin finde ich das auch noch sinnvoll.

Doch dann kommen die Laufschuhempfehlungen entsprechend der Fußstellung und da wird es m.E. verwirrend und oftmals einfach falsch.

So soll ein Mensch mit Senkfuß auch automatisch ein Überpronierer, also ein nach-innen-Einknicker sein. Und solche Überpronierer bräuchten folglich einen Schuh, der stark gestützt ist, damit der Fuß gerade geführt wird.

Ich habe schmerzhaft erfahren, daß das noch lange nicht immer zutrifft.

Bei mir ist es beispielsweise so, daß ich zwar einen Senkfuß habe und dadurch bei einer auf einem Bein stehenden Kniebeuge nach innen wegknicke, aber meine Fußmuskulatur (Danke nochmal, Sven! Durch Dich konnte ich da erst drauf kommen. :-) ) scheint so gut zu sein, daß ich das ganz ohne Stützen, Einlagen oder sonstige Hilfmittel augleiche und gerade laufe. Ein Neutralschuh reicht also völlig.

Diese “Zuordnung” mag ich nicht generell verteufeln. Meine bessere Hälfte wiederum hatte Glück. Er kommt mit dem allerersten Schuh nach der simpelsten Beratung sehr gut zurecht.

Aber sollten Hersteller/Berater/Ratgeber nicht viel eher zumindest auf zweierlei eingehen; also auf das Fußgewölbe UND das Abrollverhalten?

Eine richtige Analyse wäre wohl die beste Lösung, aber ich behaupte mal, daß die wenigsten Laufanfänger überhaupt wissen, daß es so etwas gibt, geschweige denn sich trauen, das in Anspruch zu nehmen. Zumindest ging es mir so.

Anm. an Docrunner: Ich habe nur der Verständlicheit halber das Wort Abrollen verwendet. Frei nach Dr. M. wäre Auftreten wohl richtiger.

Blogger Groupies oder Teil 2

Posted By admin on 20. Oktober 2009

…Fortsetzung Teil 2:

Worauf läuft das hinaus? Es geht um eine zu unrecht als unschön verschriene Stadt in Hesse. *waiches es*

Groß, mit so einem doofen Bleistift in der Mitte. Na?


Genau! Frankfurt!


Wir, die Blogger Groupies (Julia-Pienznäschen & Eva-Miss Monster), sind am Sonntag in Frankfurt und sehen uns den Marathon an.

Dabei wollen wir natürlich nicht die Gelegenheit verpassen, unsere absoluten Laufhelden anzufeuern!

Ich stelle sie euch mal kurz vor, falls ihr noch nichts von ihnen gehört habt, obwohl die entsprechenden Medien seit Wochen nur noch ihre Namen nennen!


Gerd- der Debütant

Er hat den Trick raus, wie man medienwirksam auffällt. Er trägt eigensinnige Farben und Kombinationen, was seine Leistungen natürlich in keinster Weise schmälert.

Martin-der Berserker

Er behauptet immer, ja auch nur ein Mensch zu sein. Man merkt es aber nicht; erst recht nicht bei den Höhenmetern, die er ständig hinter sich bringt.

Lars-der Gläubige

Er glaubt tatsächlich, daß es nach der Kurve flacher wird. Aber Glaube kann ja bekanntlich Berge versetzen.

Wenn wir jemanden vergessen haben, Nachmeldungen sind bis Samstag ausdrücklich erwünscht! ;-)


Wir wünschen unseren drei Blogger-Läufern am Sonntag schon mal alles Gute! Viel Glück, viel Spaß und gutes Gelingen, Jungs!

Wenn wir schon nicht mitlaufen können, so leiden wir doch mit euch, freuen uns mit euch, schreien uns die Lungen für euch wund.


Ich freue mich, schon die erste Nachmeldung für`s Begroupietwerden anbringen zu können:

Monika-die Füchsin

Sie ist die erste Blogger-Dame, die wir natürlich besonders bewinken werden und läuft die 10km Staffel.

Auch Dir: Toi toi toi! Alle Daumen sind gedrückt! :-)




Zeigt her eure Waden….

Posted By admin on 29. Oktober 2009

Oh, nein! Nicht noch ein Gewinnspiel! -en doch.

Ergänzung: Einsendeschluß ist Samstag, der 31.10.2009!


Diesmal geht es euch an die Beine.

Mein überaus charmanter, feinfühliger, frauenverstehender, laufender Kollege Torsten hat mich mal mit den Worten “Hast Du fette Waden!” begrüßt.

Ich weiß, daß das ein Zeichen seiner tiefen Wertschätzung (Neid) war und es hat mich u. A. zu dieser kleinen Aktion inspiriert.

Darüber hinaus ist es Saba`s Zeigefreudigkeit und meiner aktuell immer noch andauernden Laufpause (Kennt jemand das Wort pissedofistic?)
zuzuschreiben.

Wer mitmachen möchte (wehe, wenn nicht), schickt mir ein Bild seiner Wade(n) an liebesbrief@missmonster.de.  Alle eingesandten Bilder werde ich dann hier veröffentlichen und wiederum von euch abstimmen lassen, wer die schönsten Läuferwaden hat.

Die Fotos werde ich so zurechtschnibbeln, daß wirklich nur der Körperteil und nicht die Person dazu erkennbar ist.

Die odda de Gewinna krid nadierlich a e Kleenichkeed!


Nur gucken, nicht anfassen-Frankfurt Marathon

Posted By admin on 26. Oktober 2009

Jetzt war ich also das erste Mal Marathon gucken. 8-O

Die ganze Blogosphäre summt schon vor Berichten darüber, also mag ich Greenhorn mich kurz halten, weil ich finde, das Beste dazu ist schon gesagt.


Es ist unbeschreiblich, wievielen Emotionen ich so hautnah auf der Strecke begegnet bin.


Allen voran, waren es


Mut


Leidenschaft


Menschlichkeit


Herz


die mich bewegt haben.

Ich habe das Gefühl, vor allem, weil ich mit Julchen zusammen unsere Helden anfeuern durfte, Teil von etwas Großem gewesen zu sein.

Jaja, heute mache ich mich mal fraulich-angreifbar gegenüber den Zynikern und sich bewußt nicht Wichtignehmern des Laufsports. Is mir grad mal egal. Ich bin gerührt und ich hatte Spaß und ich habe so etwas noch nicht gesehen.

Danke, daß ich (bald wieder *argh*) laufen darf!

Monster(waden)party

Posted By admin on 1. November 2009

Es kann losgehen!


Erst einmal Danke, daß ihr so viele Strapazen auf euch genommen und mir eure Waden geschickt habt!

Bei dem ein oder anderen habe ich sehr ulkige Entstehungsgeschichten zu den Fotos lesen dürfen. Allein das hat schon diebischen Spaß gemacht. ;-)

Nicht jeder hat es geschafft (zeitlich oder anatomisch) ein Foto rein von seiner Wade zu machen und von daher habe ich mich entschieden, die Bilder so einzustellen, wie sie sind. Nur da, wo Köpfe drauf waren, habe ich ein wenig krrrrtsch. *gestemitdemfingeramhalsmach*

Eigentlich wollte ich ja eine hübsche Galerie, wo man direkt am Foto abstimmen kann, aber dafür bin ich einfach zu doof bzw. habe ich nichts finden (lassen) können, was mir da an Anspruch genügt.

Die Abstimmung geht also via Mail an:  Monsterwaden@missmonster.de

Bitte gebt mir einfach die Nummer der Wade an, die ihr am schönsten findet.

Jeder darf nur einmal abstimmen und sich nicht selbst wählen.

Es sind auch ausdrücklich Stimmen von Lesern erwünscht, die selbst nicht teilnehmen!


Das Wadenspektakel endet am 15. November und ich werde an dem Tag die Gewinnerin/den Gewinner/das Gewinner bekanntgeben.

Die Waden bleiben anonym, es sei denn, die Gewinnerin/der Gewinner/das Gewinner möchte genannt werden. Das werde ich dann noch nachfragen.

So, hab ich was vergessen?


Achso: Das hier ist kein Gewinnspiel, lediglich ein Spaß unter miteinander bekannten Bloggern, nech? Und daß ich was verschenke, sei ja mal…

Und jetzt wünsche ich uns viel Spaß beim Wadengucken! :-)


Ihihich habe Feuer gemacht!

Posted By admin on 5. November 2009

Ach nee, falscher Film. Nomma neu.

Ihihich war laufen!

Gerade könnte ich…harrr, argh, mmpf…. aber ich versuche es in Worten. ;-)

Meine Doc`s meinten, daß ich es so in ein-zwei Wochen mal wieder probieren darf mit Laufen, dann erstmal 1-2km und wieder drei Tage pausieren, um zu beobachten, ob Schmerzen oder Schwellungen auftreten.

Da bei mir aber alles besser und schneller heilte als gedacht, habe ich mich heute schon getraut. Nein, ich habe nicht unverantwortlich gehandelt. Ich habe mich an den Rat der Ärzte gehalten, aber ich kenne mich und meinen Körper besser. Solange ich mich nicht danach gefühlt habe, habe ich brav die Füße still gehalten und ich war ehrlich zu mir selbst.

 

Heute aber… mußte ich dringend (!) mal was für meine Psyche tun.

Ich habe gewisse Vorsichtsmaßnahmen getroffen, die u.A. darin bestanden, erstmal meinen Freund auf die Arbeit zu schicken (ich “darf” heute später ran). Hätte er nämlich von meinem Vorhaben gewußt….äh, also, sagen wir mal, wenn es hart auf hart kommt, ist er stärker wie ich. *flöt*

Dann habe ich mich unaufällig an der schlafenden Pelzfraktion vorbei ins Schlafzimmer geschlichen und bis auf die Unterhose konnte ich komplett neue Laufklamotten lupfen: Sport-BH, Socken, lange Tight, langes Shirt und eine ärmellose Weste drüber. Was habe ich mich gefreut, die auszuprobieren! Im Übrigen tolle Sachen! Definitiv alles richtig gekauft. Ich war windgeschützt, aber nicht zu warm eingepackt.

Dann noch die Schuhe schnüren und ab vor die Tür schleichen. Uhr drücken, los. Und es fühlt sich an wie vorher! Vom ersten Moment an habe ich das Gefühl von… Selbverständlichkeit.

Ich hatte unheimliche Angst davor, daß ich den Wiedereinstieg nicht schaffe. Daß das Laufen mich nicht mehr so packt.

5,01 km und 37:52 min. später hatte ich für mich die Gewißheit: Miss Monster läuft!

 

 

 

die ersten 1000

Posted By admin on 7. November 2009

Nein, nicht Kilometer. Das kommt noch. ;-)


Aber mein Blog hat soeben die 1000 Kommentare überschritten. Gut, die Statistik ist Murks, weil meine eigenen Kommentare und Trackbacks mit hineinzählen, aber ich freue mich trotdzem unheimlich! *imkreishüpf*

Hätte mir das jemand im April erzählt, ich hätte nur leicht überheblich lächelnd abgewunken.

Heute mag ich dann einmal meinen treuen Lesern (Boahaha, ich hab echt sowas? *gurr*) ganz lieb danken!

Und Torsten im Besonderen. Ohne sein Genöhle, wäre meine Seite nie entstanden.


DANKE, ihr seid toll und es ist so schön, das Laufen und manchmal auch Wehwehchen und Freuden darüber hinaus mit euch zu teilen! :-)



Wo wir gerade bei hübschen Zahlen sind: Da ich nun wieder laufen kann, habe ich mir als Jahresabschluß die 500 Kilometer vorgenommen.

Das ist jetzt für fast zwei Monate nicht wirklich viel, aber als Läuferin im ersten Jahr 500km auf dem Konto stehen zu haben, finde ich auch nicht verachtenswert.

dunkel, doch nicht finster

Posted By admin on 10. November 2009

Heute war es also so weit. Mein allererster Lauf im Dunkeln.

Verwegen, wie ich nun mal gern vorneweg presche, wollte ich auch im Winter allein loslaufen. Mein Freund macht sich aber so seine Gedanken, was einer Frau alles passieren könnte. Und ich habe eine Neigung von den Laternen weg zu laufen. Ich bin doch keine Motte!

Also haben wir jetzt eine holprige Zweckgemeinschaft, was das Laufen angeht. Holprig nur deshalb, weil wir in puncto Körpergröße, Schrittlänge und Geschwindigkeit/Distanz nicht gut harmonisieren. Aber wer weiß, vielleicht ist das jetzt mal eine gute Gelegenheit, sich an die Laufart des Anderen zu gewöhnen.

Als ich nach der Arbeit heimkam, hatte er sich schon warm gelaufen und ich hatte gefühlte 5 Sekunden, um Tasche,Mantel, Pullover, Jeans, Schmmuck und Klackklacks gegen Tight, Shirt, Weste, Uhr, Haargummi und Laufschuhe zu tauschen. Die tatsächliche Zeit hätte man ruhig mal stoppen können als Gegenbeweis für das Klischee , daß Frauen immer so lange brauchen.

Los geht`s. Nach einer kurzen Debatte, ob Straßenlaternen auf meiner Hausstrecke stehen, biegen wir links ab, raus aus der Wohnsiedlung. Die Beleuchtung reicht nur in etwa bis zur Mitte des bekannten Weges. Patt.

Aber es ist nicht wirklich dunkel. Das ist es um eine Stadt herum nie. Dieses diesig-milchig-rosa-orange Gewaber herrscht vor. Ich schaue runter auf meine Schuhe und jetzt endlich erkenne ich den Sinn darin, daß es die oft nur in hellen Farben gibt: ich sehe meine Füße! Ha!

Den zweiten Teil unserer geplanten Strecke absolvieren wir dann auf der gewohnten Strecke meines Freundes. Durch die Stadt, durch das Wohngebiet. Ich mag das eigentlich nicht sonderlich, aber heute mußte ich mir eingestehen, daß ich dadurch zusätzlich noch eine ganz andere Vorliebe befriedigen kann: Fenstergucken!

Ich liebe es, wenn ich bei anderen reinsplinsen und sehen kann, wie sie wohnen und ganz besonders reizvoll wird es, wenn der ganze Weihnachtsschnickschnack glänzt und funkelt und leuchtet.

Solange es trocken ist, ist laufen im Dunkeln also gar nicht so schlimm. Der Winter kann kommen.

Ihr habt entschieden

Posted By admin on 15. November 2009

Eure Wahl steht fest und die wunderhübscheste Läufer-Monster-Wade ist die:

Pienzwade

Pienzwade

Herzlichen Glückwunsch, liebes Julchen!

Mein Geschenk an Dich geht morgen in “Produktion” und wird vermutlich bis Ende der Woche bei Dir sein.

Was es ist, darfst Du dann verraten, wenn Du Dich traust. ;-)

Es war ein hartes Rennen und ein paar Tage lang gab es einen wiederkehrenden Gleichstand unter drei Waden.

Wer seine genaue Platzierung wissen möchte, kann diese gern per Mail erfragen: monsterwaden@missmonster.de

Nun möchte ich noch einmal ganz lieb Danke sagen an alle, die diesen Spaß mitgemacht, abgestimmt oder Vorschläge für das Geschenk angeführt haben (ein Zitat: Oh – ich hoffe so sehr, dass der Preis ein Einwegrasierer ist ;-) )))!





Wohlfühltempo zurückerobert

Posted By admin on 18. November 2009

Bei den ersten beiden Läufen nach meiner Pause dachte ich noch: Oje, das wird eine ganze Weile dauern, bis Du wieder so fit bist wie zuvor. Ich hatte erwartet, daß ich einfach irgendwann nicht mehr kann und nach 3km abbrechen und gehen muß. Stattdessen  fühlte es sich nur an, als wäre ich mordsschnell unterwegs, was ich aber nicht war. Irgendwie war das verkehrt.  Kennt das einer?

Mein erster 5er war in knapp 38 Minuten, der letzte war schon in 32 Minuten.

Seit Montag kann ich meine tatsächliche Geschwindigkeit wieder einschätzen.

Da ich ja nach wie vor ohne Pulsgurt oder ähnliche Hilfsmittel laufe, bin ich auf meine Einschätzung angewiesen, weil zu flott soll es ja nicht sein.

Da ich mich bisher brav an die kleine 5km Runde gehalten  habe, gibt es am Wochenende zur Belohnung mal 7km. Wenn ich die genau so gut wegstecke, dahann wieder 10…und so weiter.

Ich freu mich drauf! :-D

 

…und daß ich es kaum erwarten kann, brauche ich wohl nicht erwähnen. :oops:

Manchmal…

Posted By admin on 23. November 2009

…kommt es eben anders.


Weil ich ja so brav mit mir umgehe und langsam mache, wollte ich mich am Wochenende erstmal mit 7km belohnen.

Ich wurde aber ganz anders belohnt, nämlich mit einem Schnupfen. *juhu*


Den habe ich zwar schon seit Anfang letzter Woche, aber ein leichter Schnupfen stört mich nicht beim Laufen. Wenn das Geschmodder allerdings mehr Tempo macht als meine Beine, äh, dann pausiere ich wohl besser.

Das werde ich wohl noch lernen müssen; nicht sauer zu sein, wenn ich mal erkältet bin o.Ä. Kann man das lernen? *kopfkratz*

Ich projiziere meine Wut jetzt einfach mal vom Läufergott auf den Gott der Schlüsselanhänger. Weil eben gerade ist mir mein jahrelanger, treuer, wunderschöner JEDI-Schlüsselanhänger kaputt gegangen.

Jetzt werde ich mal zu euch rüberschauen und hoffen, erfreuliche (Ja, auch Du Matthias.) Laufberichte zu lesen.

so viele schöne Sachen

Posted By admin on 29. November 2009

Unlängst gab es bei mir einen Anlaß für vorweihnachtliche Geschenke.

Und heute bin ich dann stolze Besitzerin von einem weiteren Paar (der Dativ ist dem Genitiv sein Tod oder wie war das?) Laufschuhen.

Nike und ich probieren es noch einmal miteinander, aber das Überpronationsgedingens sparen wir uns.

Nike Air Max Moto 7+

Nike Air Max Moto 7+

Und weil die Schühchen reduziert waren, reichte es noch eigentlich nicht ganz, aber ich wollte die Jacke unbedingt noch haben und die war ja immerhin reduziert-/voll in die Kommerzfalle gegangen für eine windschnittige Laufjacke.

Adidas Supernova Windstopper

Adidas Supernova Windstopper

Und dann und dann und dann und dann und daaaann gehören mir jetzt ein Paar leichte Laufhandschuhe und ein Startnummernband.

Ein dickes Dankeschön an alle lieben, goldigen, knuddeligen Schenkerinnen und Schenker! :-D

Sobald ich wieder eine Stimme habe (Ja, der Schnupfen hat sich Verstärkung geholt und ich krächze auch noch rum wie ein Rabe), werde ich die Sachen auch genüßlich testen und stolz tragen. Dazu muß ich dann nur noch die Nase aus meinen neuen Büchern bekommen. ;-)

an den Läufergott

Posted By admin on 6. Dezember 2009

(Natürlich schreibe ich das hier in “meinem” Dialekt. Denn würde ich beten, wäre das auch auf saarländisch.)


Ge`Nowed Herr Läufergott,


jetz bass e mol uff. Jo, Du! Ohre schbidze!

Ich finn`s jo klasse, daß de da die Mieh machsch unn a e mo bei mir vorbeiguggsch.

Awa Du musch nid menne, daß ich Dei hinnerf*****ie  Ard nid durchschaue.

Seerschd guggsche da die ganz Sach mo ahn, laschd mich laafe, laafe, e bisje schdolbere (iwa mei eijene Fies) unn widda laafe.

Dann schbornsche mich a noch an, laschd mich 20 Kilomeda am Schdigg robbe unn sahsch “gunn Dach“.

Das hann ich jo a noch ganz nedd gefunn funn Da.

Daß ich dann awwa einiche Wuche weg funn de Pischd war, hasche scheinbar gar ned gemergt, hä?

Weil de ma nämlich bei negschdbeschda Gelejeheed e ordendliches Geschnodder ins Haus bringsch. Schdimmbandentzünnung, weje me veschlebbde Schnubbe. Pah! Wo soll ich en denne hien geschlebbd hann? Kannsche ma das mo vezehle?

Unn mit der Frau An-ti-bi-o-ti-kaaa schdeggsch Du a unner eener Degg. Daß des grad weesch!

Jetz heersche  mir awwa mo zu:

Die Frau Antibiotika hann ich heid vor die Dier geschmiß; die war fix unn all, als ich mid der ferdich war.

Unn ab soford geh`n ich widda laafe, ob Da`s baßd odda ned!

Wenn ich also es nägschde mo laafe gehn, guggsch Du gefällichsd wo annersch hien!

Wenn de mich nämlich widda piesagge willschd, dann laaf ich so schnell…ich kumm da dei Rejebochebrigg enuff (oder wo de ach immer bisch) unn tabbe da wohien. Nix Einherjer, hinnerher!  Unn Dei Beschdzeid laaf ich Da dann a in de Bodde. So!


Unn Ruh jetz!

neue Freunde

Posted By admin on 8. Dezember 2009

Heute konnte mich nichts mehr halten. Und jetzt bitte keinen Zeigefinger hochhalten. Am Sonntag hatte ich die letzte Antibiotika und habe sogar noch einen weiteren Tag sicherheitshalber pausiert. Man, bin ich vernünftig. :-P

So durfte ich also das erste Mal meine neuen Schuhe und meine neue Laufjacke ausführen. *jippie*

Die Schuhe fühlen sich sofaweich an. Ein bißchen behäbiger, als meine Adidas, aber sehr angenehm. Ich bin sie ohne Einlagen gelaufen und ich habe nicht das Gefühl, nach innen wegzuknicken, obwohl ich ja leicht überproniere.

Ich glaube, wir werden uns gut verstehen.

Meine Laufjacke aber…boah, die ist der Hammer! Man kommt sich ja sooo wichtig  und chic damit vor.

Sie fühlt sich an wie für mich gemacht und es kommt kein Wind, kein Wasser nix von außen durch. Mein Handy mußte diese Probe schon direkt ohne Sicherheitsnetz (Plastiktüte) überstehen, weil ich in einen ordentlichen Schutt kam. *ähmja*

Daß ich etwas naß wurde, sieht  man hier auch auf den Fotos, die sich Margitta bestellt hat und die ich ihr gern liefere:

IMG_9708IMG_9706IMG_9707

Über all die netten Glitzerdinger (Reflektoren) freut sich mein Freund besonders. Denn wenn ich schon alleine im Dunkeln loslaufe, kann ich wenigstens leuchten wie ein Weihnachtsbaum. Trotzdem wurde ich gezwungen noch ein zusätzliches Band am Arm zu tragen. Gell, Krümel? *hehe*

Der Lauf ansich war sehr ulkig für mich. Körperlich war ich so naja drauf. Es läuft ok, aber 20km am Stück bekäme ich aktuell wohl nur auf dem Fahrrad hin. Mein Kopf hat die zwackenden Beine und die keuchende Atmung allerdings einfach fröhlich “weggesungen”. :-D

Jetzt wünsche ich mir nur, daß sich der Laufgott ver…t hat und mich zumindest die 500km für mein erstes Laufjahr vollmachen läßt.

Ich freue mich ja so auf 2010! Da habe ich so viele schöne Laufsachen (Frau Laufsachen, Du verzeihst die Entlehnung?) vor! *hibbel*

O Du Fröhliche

Posted By admin on 10. Dezember 2009

Manchmal denke ich gar nicht groß über das Laufen nach, plane es fest in den Tag mit ein und laufe. Fertig.

Ein anderes Mal freue ich mich schon vorher auf`s Laufen, nehme mir Strecke oder Zeit x vor und es kommt anders. Dann bin ich enttäuscht, verbuche es aber schnell unter: Du warst aber laufen!

Ab und an habe ich gar keinen Elan, mich rauszuquälen und stelle aber währenddessen fest, daß es richtig Spaß macht; mache mehr als gedacht oder erlebe den Lauf viel intensiver als erwartet. Das sind die allerschönsten Läufe für mich, weil unverhofft großartig.

Und dann gibt es noch die Läufe, die man sich zwar vornimmt, aber selbst mittendrin noch nicht daran glaubt, daß man das heute schafft und hinterher ganz erstaunt ist, daß es doch irgendwie geklappt hat.

Letzteres hatte ich heute.

Da ich meist einmal die Woche später anfange zu arbeiten, habe ich die Gelegenheit im Hellen vor die Tür zu kommen. Natürlich gehe ich dann laufen!

Der Knackpunkt ist dabei nur, daß es ja schon ein geplanter Lauf ist.

Also bin ich morgens immer ein bißchen maulig, weil ich ja muß und nicht darf. Totaler Käse. *augenroll*

Heute Morgen bin ich müde, die Glieder sind schwer und ich würde am liebsten nochmal ins Bett. Allerdings trickse ich und schlüpfe direkt in die bereitgelegten Laufklamotten und gehe dann erst mit einer Tasse Kaffee bewaffnet auf den Balkon. Und was muß ich sehen? Regen! Und ein paar von euch dürften schon erkannt haben, daß ich den Regen nicht gerade liebe. ;-)

Eine Viertelstunde später geht es dennoch los und immerhin regnet es im Moment mal nicht. Es ist noch dämmrig, die Straßen naß, ich laufe Slalom um Eltern, die ihre Kinder zum Kindergarten bringen.

Als ich es endlich aus der Stadt raus geschafft habe, werden die Beine schon etwas leichter und es wird heller. Auf einmal ist der Himmel nur noch mit süßen Schäfchenwolken bedeckt, die von der Sonne in rosa getunkt werden. Das entlockt mir doch glatt ein Lächeln und Laufen macht plötzlich Laune. Natürlich, das passiert mir oft, wenn ich gerade so richtig gut gelaunt bin, werde ich zu schnell.  Als ich irgendwann ein bißchen keuche, bremse ich mich wieder und muß mal die Augen verdrehen, die Zunge raushängen lassen und mich über mich selbst beäumeln.

Wankelmütig, wie ich bin, gefällt es mir dann auf einmal doch so gut, daß ich am liebsten noch einen Margitta-mäßigen “Schlenker” dranhängen würde, aber die Zeit reicht leider nicht. *seufz*

Also trete ich den Heimweg an. Wieder in der Stadt, steht da völlig überraschend ein großer, schlanker, unglaublich attraktiver junger Mann am Wegesrand und schaut mir schmunzelnd entgegen. Es ist natürlich mein Freund, der zufällig gerade in der Straße einen Kundenauftrag hat. Ein Lächeln, ein schneller Kuß und weiter…

Ochjoa, das war ein wirklich schöner, wenn auch unspektakulärer Lauf; gespickt mit kleinen Wohlfühlseifenblasen. Bitte mehr davon! :mrgreen:

Goethe mit Stöckchen

Posted By admin on 13. Dezember 2009

Allen Gewalten
zum Trutz sich erhalten,
nimmer sich beugen,
kräftig sich zeigen
rufet die Arme
der Götter herbei
.”

Das ist die steinerne Inschrift an unserem Deich hier in Neuwied.

Heute hatte ich mir vorgenommen, mal wieder eine Stunde am Stück zu versuchen.

Die Entfernung war mir dabei egal. Meine bessere Hälfte habe ich gleich mit eingepackt und wir sind die ersten 3km gemeinsam gelaufen. Dann ist er in eine andere Richtung davon. Witzig war nur, daß wir auch exakt zur selben Zeit wieder zuhause ankamen, aus unterschiedlichen Richtungen und dann doch wieder zusammen vor der Haustür gestoppt haben nach 1:00:43 :-D

Dann haben wir noch kurz gefrotzelt, daß derjenige, der jetzt in der Zeit mehr km geschafft hat, ein Bad vom anderen eingelassen bekommt. Ich habe knapp gewonnen! 8,6km gegen 8,15km. :-)

Leider war das Wetter nur kalt und weder Schnee noch Sonnenschein in Sicht. Immerhin bin ich am Rhein entlang und dann wirkt der Tag nicht ganz so trist.

Meine Kleiderwahl stellte mich allerdings vor eine echte Herausforderung, bin ich doch noch nie bei so kühlen Temperaturen gelaufen. Ich habe eure Ratschläge berücksichtigt und von dem, was ich meinem Empfinden nach anziehen wollte, nochmal ein paar Prozent abgezogen.

Es war genau richtig. Zu Beginn war mir frisch, aber die leichten Handschuhe und die Mütze hielten das Schlimmste ab. Und meine neue Jacke begeistert mich auch bei dem Wetter.

Jetzt aber noch zu einem anderen Thema.

Anke wurde unlängst das erste Mal mit einem Blog-Stock beworfen. Nachdem die Blutung gestillt war, hat sie sich entschieden, diesen aufzunehmen.

Bisher habe ich bei so etwas nicht mit gemacht, da sie mich aber (mit sehr schmeichelhaften Worten) eingeladen hat , werde ich das einmal tun. Weitere Einladungen spreche ich hier nicht aus, weil ich damit niemandem auf den Zeiger gehen möchte.

Wer mag… ihr kennt das ja.

Warum bloggst Du?

Ursprünglich, weil mein Kollege Torsten meinte, es sei eine zusätzliche Motivation, um am Laufen dranzubleiben. Da hat er recht behalten. Heute allerdings, weil ich euch Pappnasen wirklich sehr sehr gern mag und wissen möchte, wie es bei euch läuft, wie ihr euch fühlt, was euch ärgert, was euch freut; was uns bewegt.


Seit wann bloggst Du?

Seit April 2009. Genauso lange wie ich laufe.


Warum lesen Deine Leser Deinen Blog?

Anke hat das schon bestmöglich gelöst. Dennoch versuche ich mich an einer Antwort.

Ich hoffe, weil ich mich selbst nicht allzu ernst nehme, niemals pessimistisch bin und ab und an für Kurzweil sorge.


Welches war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam?

Keine Ahnung, da ich ganz aktuell keine Auswertung fahren kann.


Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?

Ich finde, Lars hätte noch ein paar Kommentare mehr zu den Monsterwaden hinterlassen können.


Dein aktuelles Lieblings-Blog?

Das ist eine gemeine Frage, weil ich alle Blogs, die ich abonniert habe, gern lese. Da ich mich aber entscheiden muß, nehme ich: Ultra ist gut! Margitta geht mir ans Herz und war gerade heute wieder ein Grund, warum ich auf die Piste bin.


Welches Blog hast Du zuletzt gelesen?

Mal abgesehen von denen, die ich gerade verlinkt habe, war es der liebe, schnickschnackscheue Matthias.


Wie viele Feeds hast Du im Moment abonniert?

46


An welche fünf Blogs wirfst Du das Feuerholz weiter und warum?

Wie schon oben geschrieben, werde ich das niemandem aufzwängen und möchte auch nicht, daß sich jetzt jemand aus Höflichkeit verpflichtet fühlt!

Ich sähe diese Fragen, aber gern mal beantwortet von:

meinem Julchen (und nein, mußt Du jetzt ehrlich nicht, auch nicht mir zuliebe :-) ) – weil ich so vorwitzig darauf bin

Sven -dann hätte er mal wieder was zum Schreiben. Das tut er ja so unheimlich gern.

Gregor-weil der kölsche Jung nicht ganz knusper ist

Martin-weil er einer meiner ganz persönlichen (Lauf-)Helden ist

Steffen & Melanie-weil sie bestimmt auch Spaß daran hätten

So, jetzt wünsche ich allen noch eine schönen 3. Advent!

Spielkram

Posted By admin on 15. Dezember 2009

Hätte mich zu Beginn meiner Bloggerei jemand gefragt, ob ich mal Interesse an Spielkram habe, hätte ich vehement verneint.

Ich will nur bloggen und das Drumrum überfordert mich.

Ok, ich brauche immer noch viel Hilfe, weil ich einfach keine Ahnung habe, aber ich beschäftige mich ein bißchen damit und wenn ich es dann mal geschafft habe, etwas ganz allein hinzubekommen (und ich meine Kleinigkeiten wie ein Video zu posten),  bin ich schon stolz.

Mein neuestes Spielzeug ist Google Analytics.

Für viele von euch sicherlich kein Novum, aber ich habe mich bisher nicht rangetraut.

Die ersten Keywords sind z.B. “schamlose Fotos” und  ”Waden von hinten”. Aha. ;-)

Hat irgendwer noch Hilfestellungen, Tips, Ideen für mich? :-)

 

Schwanenteich

Posted By admin on 16. Dezember 2009

Zwei Fragen.

1.Haben Versicherungen schon einmal darüber nachgedacht, Laufschuhe mit Highheels gleichzusetzen, was das Risiko beim Autofahren angeht?

Ich hätte mich vorhin beinahe sonstwohin katapultiert, weil ich mit den Tretern das erste Mal zu einer Laufstrecke gefahren bin und ständig im oberen Fußraum hängenblieb. Was Highheels hinten zu viel haben, haben die Laufschläppchen vorne (zumindst bei meiner zarten 45 *räusper*). Ui, nix gut.

2. Macht es wirklich Sinn durch das Laufen länger jung zu bleiben, wenn man währenddessen derart Wahaaa! aussieht?


Heute hatte ich frei und da wollte ich mal wieder etwas Abwechslung zu den Hausstrecken und ein ganz bestimmter Blogger merkt auch schon mal gerne an, daß ich dringend neue Pisten erkunden muß.

Der Schwanenteich hier in einem Stadtteil von Neuwied ist sehr beliebt unter Läufern. Da ich aber mit dem Auto dafür erstmal hinfahren muß, war mir das bisher einfach zu blöd. Aber nur bisher. ;-)

Diesmal hatte ich auch das Handy dabei und habe euch ein paar Fotos mitgebrung. :-P


Nett für Leute wie mich, die ohne GPS laufen.

Bild 1 von 13

Nett für Leute wie mich, die ohne GPS laufen.



Die Strecke ist wunderhübsch. Nur fester Waldboden, alle km eine kleine Markierung, nebenan plätschert der Aubach vor sich hin, der dann im Schwanenteich endet.

Ich konnte von Anfang an sehen, daß die Strecke ganz leicht ansteigend verläuft. Das kennen meine Beine ja noch so überhaupt nicht.

Nun ja, testen wir mal.

Es stellte sich allerdings heraus, daß leichte (!) Anstiege mir gar nicht so viel ausmachen, wenn man davon absieht, daß die Oberschenkel sich melden und ich etwas lauter keuche (daß die Vögel schockiert weggeflogen sind, hat nichts mit mir zu tun. Ganz sicher.).

9,8 km in gut 66 Minuten, davon der 9.km in 5:39 und 332 (korrigiert) Höhenmeter. Ich bin zufrieden und… es läuft! :-D

noch mehr Ehrlichkeit

Posted By admin on 18. Dezember 2009

Der liebe Gerd hat in seinem Blog schon die Ehrlichkeit zum Thema gemacht.

Christiane ebenfalls und Lars, nun ja, ihr kennt ihn. ;-)

Ein nichtlaufender Freund hört sich heute das Podcast von http://laufradio.de/ an und meint danach zu mir sinngemäß, daß er sich die Frage stellt, ob ich ohne das Bloggen und die daraus resultierende Anerkennung überhaupt noch laufen würde.

Daraufhin stelle ich mir diese Frage ebenfalls. Ehrlich? Ich weiß es nicht, aber wie ich mich kenne, wohl eher nicht.

Mittlerweile ist es möglich,  daß ich es auch ohne Bloggen schaffen könnte (nicht würde). Und ich benutze ganz absichtlich den Konjunktiv!

Aber mal im Ernst: warum sollte ich das voneinander trennen wollen?

Bin ich keine richtige Läuferin, wenn ich das Bloggen als große Motivation “benutze”?

Nach der Meinung des ewigen Anfängers vermute ich mal ja, weil er auch der Meinung ist, daß man kein richtiger Läufer ist, wenn man regelmäßig die Stöpsel mit dabei hat. ;-)

Eigentlich möchte ich gar nicht so hart mit mir ins Gericht gehen (das tut Sven schon *frechgrins*) und  bin einfach froh, daß ich laufe.

Wie ist das bei euch?

Braucht ihr das Bloggen für`s Laufen? Schöpft ihr Motivation/Anerkennung daraus? Denkt ihr, daß man Laufen NUR um des Laufen willens betreiben darf? <–Vergeßt den letzten Satz. Der is völlig sinnfrei und ich weiß aber auch leider nicht mehr, was ich eigentlich fragen wollte. *augenroll*

Ich bin gespannt auf eure Antworten. :-)

Schnee

Posted By admin on 19. Dezember 2009

Dafür lohnt es sich zu laufen!

 

Ein Rausch! Mehr möchte ich zu meinem Lauf heute Morgen nicht schreiben. Die anderen Blogs tun das schon so herrlich! :-D

 

 

 

 

 

Sonnenaufgang

 

“I`m dreaming of a white Christmas….” *träller*

noch mehr schlechte Bilder und überhaupt keine Lust

Posted By admin on 20. Dezember 2009

Heute, also, nä….


Mein Schweinehund schnurrte mich heute Morgen noch friedlich an, ganz leise: Es ist noch früh. Du kannst noch den ganzen Tag laufen. Es muß nicht direkt morgens sein. Recht hat er.

Gegen Mittag brummt er schon etwas lauter: Du brauchst hier jetzt nicht die Heldin zu spielen. Du warst gestern erst laufen, Du warst arbeiten bis 20 Uhr und Du hast auch gestern schon die Kälte abbekommen.

Gegen frühen Nachmittag dann knurrt er schon fast: Es ist Weihnachtszeit, eiskalter Winter! Niemand würde Dich als lauffaul abstempeln, wenn Du Dir in dieser “besonderen” Zeit mal den ein oder anderen Lauf verkneifst.

Mittlerweile war ich so verzweifelt hin- und hergerissen, daß ich mir erst in Blogs und sonstigen Communities Motivation abholen wollte. Das half zumindest schon einmal, mich unter Druck zu setzen.

Dann habe ich meinen Freund angejammert(!), er möge heute mal das Zugpferd machen und mich ziehen. Er will zwar noch laufen, aber alleine und heute mit Musik. Naaaaa ganz großartig.

Es bleibt mir nix übrig. Der Schweinehund brüllt mich jetzt schon derart laut an, daß ich mein Gewissen nicht mehr ruhig bekommen würde, wenn ich jetzt nicht laufe.

Das hat er nun davon. Wenn man mich zu sehr drangsaliert, werde ich aufmüpfig.

Ich ziehe einfach mal meine Laufklamotten an. Mal sehen, was dann passiert. Und siehe da: spontan entscheidet sich meine bessere Hälfte, doch mit mir zu laufen, weil ich mit Fotos von ihm im Schnee locke. ;-)

Also packt jeder sein Handy ein, wir zwiebeln eine gefühlte halbe Stunde an unseren Klamotten rum….und ab.


foto0144

Bild 1 von 5


Das Ergebnis sind völlig verwackelte, unscharfe (Huhu, Lahars! *wink*) und wenig ansehnliche Fotos, aber wir hatten Späßje.

Der Lauf, ach….nicht der Rede wert. Einen Teil der Strecke haben wir auf dem Sportplatz absolviert, den Rest auf freier Flur.

Ich bin stolz, daß ich draußen war und auch wenn dieser Lauf ansich nicht der schönste war: das gibt Kraft, sich ein ander Mal auch durchzubeißen.*grrr*

obligatorischer Weihnachtspost

Posted By admin on 23. Dezember 2009

Mit Kummer kann man allein fertig werden, aber um sich aus vollem Herzen freuen zu können, muß man die Freude teilen.

-Mark Twain-

Ich habe jetzt länger mit mir gerungen, ob ich auch was zu Weihnachten schreibe.

Da ich aber gerade in einer rührigen Stimmung bin, möchte ich mein erstes eigenes Weihnachts-Blogpost haben. So!

Frohe Weihnachten, ihr Lieben! Ihr seid so einzigartig, besonders und  wichtig für mich ! Danke!

Bleibt mir bitte so lieb, offen, frech, kritisch, ratend, mahnend, mitfiebernd und so, wie ihr einfach seid erhalten!


Herzlichst,

eure Eva

Elk

Jar talar inte mycket svenska.

Hjärtligt tack för allt!!!


Da geh ich in die Luft!

Posted By admin on 26. Dezember 2009

Nein, nicht vor Zorn. ;-)

Ich werde tatsächlich fliegen. Und zwar selbst! Ich könnte abdrehen vor Freude!

Mein Schatz hat mir zu Weihnachten einen Schnupperkurs für`s Fliegen geschenkt. Ich werde zuerst am Boden gebrieft und bekomme die Instrumente erklärt, Sicherheitsdingens und dann (wie in der Fahrschule) darf ich ans Steuer.

Cirrus SR 22

Ich bin mit so einer Maschine schon einmal mitgeflogen und es war unbeschreiblich. Alles ist so direkt. Man spürt unmittelbar die Lenkung, den Wind, jedes kleine Luftloch.

Der Pilot von damals ist ein pensionierter Bundeswehr-Flieger, der meine Fragen bzgl. Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit der Maschine nur müde schmunzelnd abtat mit: “Dad Hilfstriebwerk von meener Tornado zum Rückwärtseinparken hädd meh PS als dett Dingen do.” *muhaha*


So in etwa dürfte ich dann aussehen:

Geil!!!

Danke, mein Schatz!

Bleibt noch zu erwähnen, daß ich eigentlich Höhenangst hab. Kein Scherz. :-D


Also, ihr wißt Bescheid: irgendwann im nächsten Jahr würde ich jedem Blogger im Umkreis von 300km raten, den Himmel im Auge zu behalten. Ich kann mir nämlich selbst die Route aussuchen. *frechgrins*


Und dann möchte ich diesen Post natürlich auch noch nutzen, um all den lieben Bloggern herzlich zu danken, die an Weihnachten an uns gedacht haben und uns mit kleinen Aufmerksamkeiten das Herz gewärmt haben. Ihr seid einfach klasse! :mrgreen:

Puls-jeder sollte einen haben

Posted By admin on 28. Dezember 2009

Meine bessere Hälfte ist seit Kurzem völlig überraschend im Besitz eines Forerunners   ( für Wissende: er hat die Achilles-Methode angewandt.).

Spielkind , das ich nun mal bin (Ja, Gerd, auch ich. ;-) ), dauert es keinen Tag, bis ich unauffällig und doch so, daß mein Freund es sehen muß, in Richtung dieser neuen technischen Errungenschaft splinse; das wird in kürzeren Abständen brav wiederholt. Meine “Scheu” würze ich noch mit ein wenig Mädchenblick, der von der gaaaanz unschuldigen Sorte, leicht vorstehender Unterlippe und häufigerem Blinzeln und irgendwann kommt die ersehnte Frage mit ironischem Seitenblick von meinem Schatz: “Waaaas?” Jetzt streue ich noch das Händeringen und Füßeverknoten hinzu (sieht in etwa so aus, als müßte ich mal ganz dringend wohin) und schwups ist mein Ziel erreicht: ich darf mir das Tüddelmachgps mal zum Laufen leihen.

Also los, umziehen, das Teil an den Arm und…nochmal umdrehen, Oberteile wieder aus, Pulsgurt an, Oberteile wieder an, aber dann ab.

Es ist schon Abend und dunkel.  Ich laufe gemütlich los und nach ein paar Minuten drücke ich mal auf die Taste für das Licht, nur um sich das mal so anzugucken. Es macht “möp”. Alles ok, interessant, weiterlaufen. Ein paar Minuten darauf ein kurzer Vergleich “möp”, ob das Ding das gleiche an Strecke anzeigt, wie ich mir schon über Goggelerd selbst zurechtgemessen hatte. Paßt in etwa. Weiter. “Möp”. Hab ich schon 2km? “Möp”. Was für einen Puls hab ich eigentlich? “Möp”.  Aha? Wie nochmal? “Möp.” Und wird der jetzt höher, auch wenn ich das gleiche Tempo weiterlaufe? “Möp.” Und die klitzekleine Steigung da? “Möp.” Und….”möp, möp, möp”!

Ihr könnt es euch denken: am nächsten Tag schnappe ich mir das Teil schon wieder. Diesmal im Hellen. Ich laufe los und nach nicht mal zwei Minuten: “möp”.  Hmpf? Was `en nü? Ich hab` doch gar nix gedrückt!? Ich schiebe meine Jacke zurück, husche einmal über das Display, erkenne nichts Ungewöhnliches, ziehe die Jacke wieder drüber und laufe weiter. “MÖP”. Ja, Sackzement! Jacke wieder zurück, wieder draufluken, nix. Ich grüble schon, ob meine Jacke wirklich den Satellitenempfang stören kann oder ob sich das Teil für mein ständiges Drücken von gestern rächen will, als es aber schon wieder “möp” macht. Diesmal steht da mittig auf dem Schirm: “Puls zu hoch”. Hä? Ich laufe doch gerade erst los und auch ganz langsam. *kopfkratz* Ich komme gar nicht groß zum Nachdenken, da macht es was? Genau! “Möp!”. Puls immer noch zu hoch. Ach! Und was genau soll sich daran innerhalb der letzten 13 Sekunden geändert haben, Du Du Du…? Allmählich macht mich das Gemöpe nervös. Das zieht sich noch eine ganze Weile so hin und ich will nicht wissen, was die ganzen Weihnachtsspaziergänger von dem Monster gehalten haben, das da bei jedem “möp” laut faucht, während es an ihnen vorbeistampft.

Als ich dann nach meinem Empfinden Betriebstemperatur erreicht habe, kommt ganz plötzlich auch kein “möp” mehr. Der Puls tingelt friedlich vor sich hin und ich kann den Lauf endlich mal Lauf sein lassen.

Bisher hat mich mein Körpergefühl nicht getrogen. Daß ich es ab und an ignoriere, heißt ja nicht, daß es nicht vorhanden wäre.

Und bevor ich mich nun von etwas abhängig mache, das mir auf dem ersten Laufkilometer anzeigt, ich stünde kurz vor`m Kotzen, vertraue ich doch lieber auf das sonst von mir so wenig (öffentlich) geschätzte Gefühl.


GPS ist trotzdem toll und ich habe ein paar Klammern zu viel. Wer will?

…und tschüß!

Posted By admin on 31. Dezember 2009

So, die 500 km in 2009 habe ich gerade noch erreicht. Aber es war eng, denn ausgerechnet diese Woche ist das Chaos über mich hereingebrochen.

Und eigentlich habe ich auch gar keine Zeit zum Bloggen, aber das gönne ich mir jetzt. ;-)

Also,

ich laufe seit April 2009 und genauso lange blogge ich auch.

September und Oktober mußte ich pausieren, bleiben also für 2009 sieben Monate, in denen ich meine Schuhe geschnürt habe.

Meine Highlights waren der Deichlauf, die 5km sub 30 durch Eigenurindoping, 20km am Stück zu laufen und ihr!

Mehr Statistik braucht es für mich Greenhorn erstmal nicht und zurückblicken ist für mich eh…naja, nicht uninteressant, aber etwas, mit dem ich mich nicht lange beschäftige.

Für 2010 wünsche ich euch und mir durch Verletzungen o.Ä. unbehelligt laufen zu können, weiter mit Spaß dabei zu sein und ich freue mich diebisch, wenn wir Blogger noch ein Stückchen näher zusammenrücken, uns gegenseitig unser Leid klagen, uns zusammen über Erfolge und schöne (Lauf-)momente freuen und uns eventuell sogar das ein oder andere Mal über den Weg zu laufen.

In diesem Sinne: Kommt gut in 2010! (Einen guten Rutsch zu wünschen, traue ich mich gar nicht.) Wir lesen uns!

Meine ultra-pienzig-freakig-nichtimmergeradeauslaufenden-erstrechtnichtpolitischkorrekten-schnickschnackliebenden-oderhassenden-kritischen-lieben-dollen-rechenrätselgeilen-kommentierfaulen-dichtenden-unverständlicherweiseauchfußballnarrischen-wanderkartenjecken…. Laufhelden (die wissen, wen ich hier meine) drücke ich einmal ganz besonders fest in Gedanken!

die Nett-Funktion wurde ausgeschaltet

Posted By admin on 2. Januar 2010

Scheinbar habe ich mich ein wenig von der üblichen Neujahrsnachdenklichkeit anstecken lassen.

Ein Artikel bei Sven hat es mir dabei besonders angetan. Kurz gesagt, stellt er den Sinn des Bloggens in Frage, wenn alle nur immer das gleiche schreiben und dann auch noch lediglich netten Einheitsbrei kommentieren und nicht mal Kontra geben und Bullshit schreien (Sven, mein Lieber, Du korrigierst mich, wenn ich Dich falsch interpretiere.).

Mein längst überfälliger Gedankengang dazu ist: Wo möchte ich kommentieren und wieviele regelmäßige Blogs “schaffe” ich, um noch Spaß daran zu haben und es nicht in Zwang ausarten zu lassen?

Ich drösel die Blogs, in denen ich lese einmal in drei Kategorien auf, auch wenn manche durchaus in mehr als eine dieser Schubladen passen:

►die ♥-Blogs- mit diesen Menschen fühle ich mich mittlerweile häufig persönlich verbunden und geiere auf jeden neuen Post, kommentiere gern, offen, fröhlich, herzlich und fühle mich völlig “frei”. In etwa so, wie ich auch ein Gespräch mit ihnen führen würde.

►die Denk- und Lernblogs-sie amüsieren, unterhalten, informieren, lehren, motivieren, regen an, nachzudenken und nachzumachen (oder eben gerade nicht). Dort nehme ich vieles mit, lasse aber ab und an auch mal nichts da. Zum Einen, weil ich mir sicher bin, daß es die Schreiber nicht stört, wenn ich nicht “hab`s gelesen” hinterlasse; zum Anderen, weil ich manchmal auch nichts dazu schreiben kann, weil Greenhorn und wenig erfahren.

►die einfach nett-Blogs-Man bleibt dort irgendwann aus Höflichkeit hängen. Im Laufe der Zeit stellt man aber fest, daß nicht sehr häufig etwas Kommentierenswertes veröffentlicht wird. Ich meine das nicht negativ, aber was soll ich noch zu “Lauf war toll, Tempo x, Distanz x, 53% von meinen Vorgaben erfüllt” schreiben? Es ist keine Frage gestellt, kein Thema zur Diskussion gegeben, nicht mal etwas, das für andere Blogger (wie z.B. wunderschöne Bilder) sehenswert wäre.

Wenn man von letztgenannter Kategorie jetzt drei oder vier Blogs hat, ist das noch ok. Wenn es aber im Laufe der Zeit immer mehr werden, muß man sich irgendwann mal überlegen, wie man das organisieren will.

Und mein Weg dazu ist, daß ich dort einfach nicht mehr oder nur noch, wenn ich es mal für interessant erachte, kommentiere. Dann konzentriere ich mich lieber auf die Blogs, die mir wichtig sind und respektiere die anderen Blogger, in dem ich sie nicht mit meinem Einheitsbrei zumülle.

Den Sinn meiner Blogroll habe ich auch überdacht.

Eine Blogroll ist m. E. dafür da, lesenswerte oder informative Blogs an Leser meiner Seite zu empfehlen. Wenn also z.B. ein Blog  seit Monaten nichts veröffentlicht hat, ich diese Person aber, wenn sie denn mal etwas schreibt, sehr gern lese, ist sie für andere dennoch wenig interessant.

Ich würde mir wünschen, daß sich hierdurch niemand angegriffen fühlt, kann es aber auch nicht ändern, wenn dem so ist.

Und jetzt lese und kommentiere ich in aller Ruhe und weil es mir Freude macht, “meine” Blogs. :-)

die Sache mit dem Druck

Posted By admin on 4. Januar 2010

Gestern durfte ich wieder an einer schönen Folge des Laufradios teilnehmen und es sei hier nur so viel verraten, daß es auch um “Motivation” ging.

Darüber habe ich noch einmal nachgedacht und beschlossen, daß ich als immerhin schon im zweiten Jahr-Greenhorn ein bißchen Druck durchaus vertragen kann, in dem ich meine bisher stillen Ziele für 2010 offen hinausposaune.

Ich bin zwar im Moment bestens motiviert und es läuft, aber wer weiß? Vielleicht brauche ich auch mal einen A….tritt. ;-)

Die offiziellen Läufe, die ich mir vorgenommen habe, kennt ihr ja schon: Rhein-Wied-Cup

Es gibt nur eine Programmänderung und zwar wurde der letzte 10km-Lauf  dieses Cups in den 1. Deich Halbmarathon in Neuwied (Oktober) abgeändert.

Und den will und werde ich laufen! Zuerst habe ich noch mit mir gehadert, weil ich doch gern eine annehmbare Zeit als Ziel hätte, aber da hat Gerd mir “den Kopf gewaschen” und meine Ansichten insofern gerade gerückt, als daß es doch schon eine ordentliche Leistung ist, überhaupt 21km laufen zu können. Gerd, Du hast völlig recht und Du bist von mir herzlich eingeladen, wenn es für Dich paßt und Du möchtest, ihn mit mir zu laufen!

Hinzu kommt, daß ich ein sehr goldiges “Support-Team”, nämlich meine A- und B-Hörnchen, meinen Sinusläufer (ob selbst laufend oder anfeuernd wird sich noch zeigen) und meinen Ruhepol am Start habe und das gibt mir zusätzlich Mut und Kraft.

Und soeben hat sich mein Support um eine unschätzbar wertvolle Person erweitert: mein Pienznäschen!

Und dahann liebäugele ich noch mit einer Zahl: 1000 Sieht sie nicht hübsch aus? *schmunzel*

Diese Kilometer hätte ich gern am Ende des Jahres auf dem Laufkonto und ich glaube, das ist machbar, ohne mich zu überfordern.

So, jetzt muß ich nuuur noch laufen. :-P

die gefährlichste aller Hundeattacken

Posted By admin on 5. Januar 2010

Ich behaupte mal, daß fast jeder Läufer irgendwann einmal zumindest in unangenehme Situationen mit Hunden gerät.

So ging es mir letzte Woche auch. Ein Kläffer kommt von hinten knurrend und bellend auf mich zu gestürmt und glücklicherweise besaß ich die Geistesgegenwart, mich aprubt rumzudrehen, die Arme auszubreiten und ihn einmal ordentlich laut anzubrüllen. Er bleibt mitten in der Bewegung stehen, überschlägt sich fast rückwärts und dreht dann laut kleffend eine Runde um mich rum, während sein Herrchen aus 50 Metern Entfernung nach ihm ruft. *augenroll*

Diese Art von Hundeattacke meine ich allerdings nicht. Ich rede vom Schweinehund. Heute hat er wieder einmal einen Punkt gut gemacht.

Üblicherweise würde ich darüber nicht bloggen, weil ich das schnell abhake und eben den nächsten Tag, dann durch das schlechte Gewissen regelrecht angestachelt, auf die Piste gehe.  No drama.

Da es aber vielleicht dem ein oder anderen (Huhu, Anke! *wink*) helfen könnte…

Den ganzen Tag ist es klirrekalt, wunderschön und die Sonne läßt den Schnee funkeln und glitzern. Was juckt es mich in den Beinen jetzt zu laufen! Dann,18 Uhr, Feierabend, dunkel. Gegen 18:30 Uhr bin ich zuhaus.  Meine Laufklamotten hatte ich mir schon in weiser Voraussicht morgens zurechtgelegt. Die Laufschuhe sind nicht mehr im Schrank, sondern zum Drüberstolpern im Flur drapiert. Und ich…ignoriere diese mir selbst gemachten Ansagen. Mein Freund versucht noch, mich vor die Tür zu schubsen, doch ich will einfach nicht. Ich bin müde, geschafft und sooo hungrig (die Weihnachtspfunde müssen ja auch wieder weg).

Unn nü? Ja nix unn nü. Ich war nicht laufen.

Morgen werde ich auch um 18:30 Uhr heimkommen, die Couch, das Essen und die kuschlig-warmen Temperaturen ignorieren, in meine Laufklamotten “springen”, die Schuhe schon halb hüpfend anziehen und den Schweinehund anbrüllend hinausstürmen.

So einfach und so schwer ist das.

In der Weihnachtsbäckerei

Posted By admin on 8. Januar 2010

Der Titel meines Posts rührt zum Einen daher, daß ich an Silvester beim “Prominentenraten” ein arges Defizit (man könnte es auch völlige Unkenntnis nennen) feststellen mußte, was Kinderlieder bzw. Sänger ebendieser angeht. Zum Anderen habe ich bei den herrlichen Produkten der Weihnachtsbäckerei und der Weihnachtsküche bewußt und gewollt ordentlich zugelangt.

Ich habe ja schon erwähnt, daß ich mal ein sehr dickes Kind war und  wohl mein Leben lang auf mein Gewicht werde achten müssen.

Es ist nach meiner Erfahrung nicht schwer, sich über einen bestimmten Zeitraum einzuschränken (Stichwort: FDH z.B.) und dadurch abzunehmen. Doch das Gewicht dauerhaft zu halten, das ist schon wieder eine andere Liga. Ihr werdet mir wohl zustimmen, daß man, egal in welchem Bereich des Lebens, etwas grundsätzlich ändern muß, wenn man Nachhaltigkeit erreichen will?

Für mich habe ich mittlerweile einen guten Weg gefunden. Ich passe immer ein bißchen auf und mache eben Sport. Dadurch kann ich eigentlich, in einem generell schon ausgewogenen, fettarmen Rahmen, essen, was ich möchte. Damit fühle ich mich wohl und es geht mir gut. Ein paar Mal im Jahr allerdings, bekomme ich einen Rappel. Das heißt, ich habe dann das Gefühl, immer immer immer(!) aufpassen und mich einschränken zu müssen und das kotzt mich dann an und macht mich mürbe. Während mein gerade so am Normalgewicht (2m und 82kg) kratzender Freund abends auf der Couch Unmengen an Süßkram in sich hineinschaufelt, wächst meine Unzufriedenheit. Und was mache ich dann? Na, futtern. *höhö*

Meine letzte Futterphase war also über die Weihnachtszeit. Ich habe genascht und gemampft, was das Zeug hält und ihr wärt erstaunt, was für Portionen ich verschlingen kann. Es fühlt sich gut an, weil ich einfach mal nicht darüber nachdenke, wieviele Kalorien oder wieviel Gramm Fett da gerade vor mir auf dem Teller sind. Ich bin entspannt.

Dann irgendwann fängt es aber an anderer Stelle an zu spannen, nämlich an den Klamotten. Rmpf!

Und dahann…. setzt bei mir wiederum eine Unzufriedenheit ein. Ein paar Tage tröste ich mich noch mit noch mehr Essen darüber hinweg (Pizzafleischkäse ist Sünde und Wollust pur!), doch dann läßt sich der Gedanke nicht mehr aufhalten: Bremse!!!

Dann fällt es mir auch überhaupt nicht mehr schwer, mich zu zügeln und wieder in meinen gewohnten Trott zu verfallen. Es gibt mir sogar Sicherheit und ich fühle mich binnen ein-zwei Wochen wieder wohl in meiner Haut. Bis zum nächsten Mal…. ;-)

Meine Frage an euch: Wie haltet ihr das?

weiß, weiß, weiß und mittendrin ein roter Punkt

Posted By admin on 10. Januar 2010

Eigentlich wollte ich Samstag und Sonntag laufen, weil das “helle” Tage sind, aber am Samstag habe ich dann spontan umdisponiert und einen faulen Gammeltag draus gemacht. *ähmja*

Als mein Freund von seinem kurzen aber sehr rutschigen Lauf zurück kam, fühlte ich mich in meiner inneren Haltung nur bestätigt. ;-)

Im Moment fällt es mir wirklich schwer, mich aufzuraffen. Ich bewerte es aber nicht über, weil ich davon ausgehe, daß es normal ist: das Wetter, das Dunkel nach der Arbeit und die Saftlosigkeit durch meine “Diät”(um fit durch den Alltag zu kommen, reicht es, aber nicht für`s Laufen).


Dennoch, heute war wieder mal ein Tag, wo mich meine blanke Sturheit vor die Tür stellte.

Ich kaute seit heute Morgen alle möglichen Motivatoren durch und durch und durch und keiner wollte haften bleiben. Hilft nix. Denkmurmel aus, Laufsachen an und los.

Lustlos, das trifft es wohl, was die ersten zwei Kilometer angeht. Zwischendrin wechselte noch der Bodenbelag von schwarz-matschig-irgendwiegeräumt zu fester weißer Schneedecke mit ordentlich Hui-Tschüß untendrunter. Meiner allgemeinen Stimmung kam es dabei nicht sehr zugute, daß überall Eltern mit Kindern und Schlitten unterwegs waren.

Und dann ist mir was passiert, oh, ich wäre am liebsten im Erdboden versunken!

Wo ich mich dann schon mal zum Laufen aufgerafft hatte, dachte ich, daß es meine Hausstrecke “bis zur Teerkante” tut. Besagte Teerkante befindet sich aber direkt vor einem Stich, mit dem ich schon so meine Kämpfchen hatte und dort drehe ich normal um und laufe zurück. Dort angekommen, sehe ich oben auf der Kuppe eine ganze Schar von Schneeanzügen stehen. Ich schätze, es dürften 15 Leute mit Kindern gewesen sein und den Spuren nach zu urteilen, hatten sie “meine” Teerkante als Bahn benutzt.

Ich komme noch näher, doch keiner macht Anstalten auf den Schlitten zu steigen. Ich brauche einen Augenblick, dann raffe ich, daß die Menschen warten, bis ich oben bin. Oh nein! Ich wollte doch umdrehen! Jetzt muß ich weiter. Wie sieht das denn aus, wenn ich jetzt kehrt mache? *heul*

Ok, dann eben weiter. Der Stich hat es heute ganz besonders in sich und ich rutsche mehr hoch, als daß ich laufe. Als ich dann schnaubend und keuchend oben ankomme…. klatschen ein paar der Leute! Aaaahahahahahhah!!!! *kreisch*

Das war mir furchtbar peinlich und ich war noch so mit Rotsein beschäftigt, daß ich gar nicht merkte, wo ich lang lief und ich habe mich natürlich prompt verlaufen. Jo.

Nach einem ungewollten Schlenker, war ich zumindest wieder auf mir bekannten Wegen. Naja, wenn ich jetzt schon mal da bin…

Also mache ich heute doch knappe 11km. War das anstrengend! Als Egopraline mit Sahnehäubchen muß ich mir aber wieder einmal eingestehen, daß ich jetzt, hinterher, sehr froh bin, daß ich laufen war und über die komplette Strecke das Tempo vom Deichlauf gelaufen bin. Huch… :-)

weiß

Bild 1 von 5

Ich wandere nach Schweden aus!

Posted By admin on 12. Januar 2010

Genau! Ich wandere jetzt aus! Und wenn ich dann in Schweden bin, nehme ich mir als domain mimo.se, also Miss Monster in kurz.

Schnee ist toll und Schnee ist schön. Wenn man Kind ist und einen Schneeanzug hat oder drinnen sitzt, bewaffnet mit Kaffee, einem warmen Hintern und ABS-Socken!

 

Natürlich laufe ich weiter, aber ich wollte jetzt mal maulen. So! Und jetzt ihr. ;-)

Wollen, können, dürfen, …aber müssen?

Posted By admin on 13. Januar 2010

Ok, es hilft. Mein Gemaule und Gejammere hat tatsächlich geholfen. Heute war es genauso kalt, genauso dunkel, genauso verschneit, genauso spät, genauso nach der Arbeit, genauso vor dem Essen wie die letzten Läufe, aber von Unlust keine Spur. Gut, ich war auch nicht wirklich heiß auf`s Laufen, aber ich habe mal nicht so viel drüber nachgedacht. Der Lauf war absolut unspektakulär und ich bin sogar schon nach gequetschten 5km wieder heim, weil die Natur (Keramik) mich anderweitig rief. Genug frische Luft!

Mittlerweile habe ich mir unter der Woche sogar die ungeliebten Mottenläufe, also immer im Licht der Stadt und der Straßenlaternen, angewöhnt, weil ich a) allein laufen kann und b) die Straßen geräumt oder zumindest ein bißchen weniger schneebepackt sind als sie Feldwege. Aber das ist so langweilig (Haus, Haus, noch ein Haus, oh ein Haus mit Licht an! *verdrossenguck*), daß ich das sicherlich nur so lange praktiziere, wie ich muß.

Womit wir bei meinem eigentlichen Thema wären: das müssen.

Ich weiß, daß ich jetzt wieder ein Thema mit vielen unterschiedlichen Ansichten aufwerfe, aber das hat das letzte Mal ja auch schon ganz gut funktioniert.


Ja, manchmal muß ich auch laufen.

Im Großen und Ganzen möchte ich laufen, weil…  Meine Beweggründe haben sich nicht wirklich verändert. Nur die Gewichtung variiert.

Aber ab und an quäle ich mich vor die Tür, obwohl ich gerade 1000 andere Dinge lieber täte. Steffen von den Runningfreaks nennt diese Läufe “reine Arbeitsläufe” und ich finde, das paßt.

Natürlich sind meine Ambitionen nicht derart hochgesteckt, daß ich wirklich und hart “trainieren” muß, aber ich habe Ziele und wenn ich dann denke: “Eva, Du willst dieses Jahr auf 10km sub 60 kommen und Du willst Deinen ersten HM laufen, also MACH WAS!”, dann treibt mich manchmal allein dieser Gedanke an. Wenn ich diesen einen Lauf unter der Woche sein ließe, macht sich das in meiner Gesamtkondition bemerkbar. Zumindest darf ich dann nicht regelmäßig mit Fortschritten rechnen und auf der Stelle treten is ja auch irgendwie nix.

Ziele (Logo vernünftige und erreichbare Ziele, denn Margitta, äh, der Kopf läuft ja mit. ;-) ) sind mir wichtig. Ich bin (noch?) kein Genußläufer und ich kann Menschen wie z.B. Bernd nur bestaunen und bewundern wie sie ohne es auf irgendetwas abzuzielen, Woche für Woche auf die Piste gehen und einfach nur genießen können.

Ich kann es nicht. Wenn ich wirklich auf gar nichts hinarbeiten würde, fielen zwei von zehn Läufen, eben die Arbeitsläufe, aus und wenn man den einen wegläßt, kann man ja auch maaal eine Woche gar nix machen. Sooo schnell ist die Fitness doch nicht weg. Ach, dann eben nach Weihnachten, nach Silvester, nach Feier x… und schwups. Ich wäre die längste Zeit eine Läuferin gewesen.

Nö! Ich will laufen. Ich kann laufen. Ich darf laufen!


325 Meter

Posted By admin on 17. Januar 2010

Tja, für heute war ein schöner, langer Lauf im Schnee geplant. Eventuell am Rhein entlang oder mal in Richtung Westerwald hoch. Die Nacht hatte es nochmal kräftig geschneit. Als ich heute Morgen, schon in die Laufklamotten gepackt, aus dem Fenster sehe: Regen.

Ich bin ein bißchen unschlüssig, ob ich es probieren soll, weil der Boden schon sehr fies aussieht, aber zwei Twittermeldungen vom Feuerpferdle und von Gerd, die sich von ganz ähnlichem Wetter nicht einschüchtern lassen, überzeugen mich, direkt rauszugehen. Es ist ja auch meine Tageszeit, hell und bestimmt läuft es besser, als gedacht. Pustekuchen. Nach exakt 325m haut es mich schwungvoll auf die …. auf den Boden.  Naja, aufgerappelt und heim gegangen. Außer ein bißchen Zwacken in der linken Hand, mit der ich mich noch versucht habe abzufangen und dem linken Oberschenkel, auf den ich letzten Endes geknallt bin, geht es mir gut. Nur mein Egodrache ist geknickt, aber der hat sich schon bei der besseren Hälfte ausgeheult ;-)

Jetzt, während ich euch schreibe, ist es schon gar nicht mehr so schlimm. Auch das wird wohl jeder Läufer einmal mitmachen/mitgemacht haben.

Ich nehme es jetzt einfach mal nicht schwer, werde heute zumindest keinen erneuten Laufversuch starten und nächste Woche wird sowieso fein. Da habe ich nämlich ein langes Wochenende und kann mir an vier Tagen aussuchen, wann ich im Hellen laufe. *jippie*


Laufen, Lächeln, Leben

Posted By admin on 19. Januar 2010

Margitta hat mich gestern “aufgefordert” mit gutem Beispiel voran zu gehen und zu lächeln.

Alla guud. :-D

Der Winter ist für mich schön, wenn ich in Schneelandschaften gucken, spazieren, flanieren, mit einer heißen Tasse Kaffee auf der Couch lümmeln und Buch lesen kann. Als Läuferin erkläre ich ihn jetzt zu meiner persönlichen Urgh-Zeit! Da lauf ich ja noch lieber im Regen! Und das will was heißen. ;-)

Ich habe mich die letzten Tage geärgert, genöhlt, gemotzt, geschnaubt, gekämpft, mal verloren, mal gewonnen und mich zur Untermauerung meiner Unlust auch noch abgelegt.

Doch dann habe ich mal meine Gedanken neu sortiert.

Ich laufe und das schon im zweiten Jahr. Never ever hätte ich gedacht, daß ich so lange bei einem Sport bleibe, nie nie nie nie nie nich!

Und obwohl ich im Moment mit mir, mit meinem Schweinehund, mit meiner Motivation und gegen die Dunkelheit und das ällabäh Wetter ankämpfe, laufe ich. Ich schnüre immer und immer wieder meine Laufschuhe. Freiwillig. ;-) Warum? Mir doch egal. *lach*

So, der Frühling kann kommen. Der Winter kriegt mich nicht mehr klein und wenn er noch zwei Monate dauert. Päh!

Gelungene Premiere des 1. Wintermarathons in Leipzig (von Marcus Krüger)

Posted By admin on 20. Januar 2010

Heute hab ich mal ein ganz besonderes Schmankerl für euch; einen Gastbeitrag.

Marcus ist Läufer, betreibt aber kein eigenes Blog. Bei laufradio. de hat er schon zwei Mal an einer Folge mitgewirkt und ich finde, was er zu erzählen hat, ist interessant und lesenswert. Deshalb habe ich ihn gefragt, ob er nicht mal über mein Blog ein wenig von seiner Lauferei erzählen möchte. Er möchte. ;-) Tada:

von links nach rechts: Marcus, Falk und Mone sind B.O.R.N

von links nach rechts: Marcus, Falk und Mone sind B.O.R.N

Die Eindrücke dieser Laufveranstaltung sind zu bunt und zu vielfältig, um sie alle in einem einzigen Text wiederzugeben.

Da wären allein die Herausforderung 42195 Meter auf einer schneebedeckten Strecke zurückzulegen.

Da wären das Gemeinschaftsgefühl unseres lokalen Lauftruppe.

Da wären das geniale, kurzweilige (und sogar noch siegreiche) Rennen der Bekloppten Ohne Richtigen Namen (B.O.R.N.) an sich.

Da wäre die perfekt organisierte Veranstaltung durch die LG eXa.

Marathon laufen strengt an. Einen Marathon im Winter als Test zu laufen ist gut für die Feststellung des derzeitigen Leistungsvermögen bevor die Frühjahrsmarathonpläne richtig losgehen. Einen Marathon im Team gemeinsam zurückzulegen ist genial.

So war es für mich und andere Leipziger schnell klar, das wir uns zur 1. Auflage des Wintermarathon Leipzig anmelden. Zwei Läufer unserer Laufgruppe wollten über die Distanz einfach nur debütieren. Verwandte wurde als Teamfüller angeworben. Andere wollten einfach mal einen richtig langen Lauf hinlegen.

Nach Gruppenbildung und -umbau waren wir mit 3 Mixed-Teams (BORN – Bekloppte ohne richtigen Namen, LiL – Training & LiL – Ankommen) von insgesamt 43 Teams am Start und freuten uns auf das Laufen in unserem Stadtpark. In weiser Voraussicht sind wir die 5k-Runde, die es 8 Mal zu absolvieren galt, schon seit Sommer immer mal wieder gelaufen. Heimspiel.

Jedes Team bestand aus 3 Läufern, die gemeinsam die gesamte Marathonstrecke zurücklegen. Aus organisatorischen Gründen wurde gebeten, dass das Team beim Durchlauf zusammen ist.

Ich bin BORN und lief mit Freuden aus Braunschweig (Mone) und Berlin (Falk).

Die erste Runde war natürlich viel zu schnell, aber wir wollten erstmal das Feld mit entzerren, damit man ordentlich den Schritt setzen kann auf dem teilweise schwierigen Schneegeläuf. Die ersten 5K gingen mit 26:xx weg. Zu schnell. In der 2. Runde redeten wir nur darüber, dass wir langsamer werden sollten, doch auch das Reden bremste uns nicht. 26:xx für die 2. Runde. 10K in 52:xx. So kann das nicht weitergehen. Also nun wirklich langsamer geworden und noch mehr gequatscht. Das Feld war noch sehr im Fluss. Das eine Team wurde überholt, das andere überholte uns. Mal wurde freundlich gegrüßt, mal freundlich gefrotzelt – ist ja immer noch Wettkampf. Besonders “liebenswürdig” wurde mit Läufern umgegangen, die scheinbar ihr Team verloren hatten.

Als Hauptbremspunkt hatten wir uns die Verpflegungsstelle im Start/Zielbereich ausgesucht. Wir tranken und aßen ein wenig und machten uns dann auf die nächste Runde. 27:xx & 28:xx für 3. und 4. Runde.

Mone ging es mittlerweile nicht mehr so gut, aber langsamer wollte sie auch nicht werden. Respekt. Dieses Rundenlaufen empfanden wir sehr gut für den Kopf. Wir zählten keine Kilometer, sondern Runden. Ab der 5. Runde war man ja quasi auf dem Heimweg. Dann 3 Stunden gerannt, dann 35 km. Dann letzte Runde. Dann der Schlusskringel für die 2,195 km. Gut einzuteilen und sehr überschaubar.

Die Strecke wurde von Runde zu Runde besser. Die Helfer und Ordner schoben die gesamte Zeit Schnee an besonders kritischen Stellen, so dass wir an einigen Stellen sogar den Parkboden ausmachen konnten. Danke an alle Schneeschieber.

Wir wurden von den ersten Teams überrundet und ab der 6. Runde durften auch wir schon die hinteren Teams überrunden. Dabei wurde immer wieder freundlich aufgemuntert und jegliche Probleme auf den Schnee geschoben. Hängenlassen durfte man seine Gesichtszüge auch nicht, da gefühlt alle 200m ein Fotograf an der Strecke saß.

Zum Ende raus wurde in uns das Leistungsmotiv wach. Vor uns lief ein anderes Mix-Team, dass uns auf der 3. Runde überholt hatte. Schon von weitem sichtbar war die Grüne Jacke der Läuferin. Die Grüne Jacke kam uns ab dem Ende der 6. Runde immer näher. In der 7. Runde machten wir das zum Thema. Auf die Zeit geguckt könnte das für ein Treppchen-Platz in der Mix-Wertung reichen. Einen dritten Platz muss man ja auch nicht wegschenken.

Wir schwankten zwischen “Ja, die holen wir uns” und “Wir laufen einfach so weiter und das ist egal”. Die Grüne Jacke kam unweigerlich näher. Die wird fällig. In der 8. Runde waren wir dann dran. Frotzel, Frotzel – muss ja auch Spaß machen. Und wir zogen schön vorbei und davon. Dritter Platz könnte das sein. Nach 40km noch mal kurz ein Schnaufpause an der Verpflegungsstelle und weiter. Grüne Jacke war nicht mehr zu sehen – mal sehen, was das wird.

Als wir auch dem letzten Kilometer waren, sprachen die Helfer ein komischen Satz ins Walkie-Talkie: “1. Team Mix komplett gleich im Ziel.” Wir guckten nach vorn. Wo ist das 1. Team Mix? Wo ist das 2. Team Mix? Is’ nich’ wahr! Ich traute der Sache noch nicht und griente erstmal stumm in mich rein.

Nach 04:03:02 liefen wir als 1. Mixed-Team ein. Grandios und komplett unerwartet. Dem Veranstalter erklärt, was es bedeutet BORN zu sein und dann ging es für meine Begleiter unter die Dusche und ich lief noch mit den anderen beiden Teams ein paar Meter.

Unser zweites Team (LiL-Training) kam nach 4:36h mit der überhaupt nicht geschafften Emilie als Debütantin ins Ziel. Eine ganz starke Willensleistung zeigte unser schottisch-deutsches Team (LiL-Ankommen), dass nach 5:10h mit Kai und Janice als Neu-Marathonis die Ziellinie überquerten. Glückwunsch für diese Laufleistung bei schwierigen Bedingungen.

Marcus 30.3, Mone 30.1 und Falk 30.2

Marcus 30.3, Mone 30.1 und Falk 30.2

Glückwunsch an alle Finisher und einen herzlichen Dank an den Ausrichter LG eXa für diese wunderbare Premiere in Leipzig.

Anbei noch ein paar Links von der Veranstaltung:

http://www.news.de/sport/855040569/42-kilometer-leiden/1/
http://www.psb24-laufteam.de/content.yaws/ergebnisse/2010/datei259.html
http://19joerg61.blogspot.com/2010/01/teammarathon-leipzig.html
http://www.lauf-kultour.de/wintermarathon-leipzig/
http://www.jogmap.de/civic4/?q=node/39618 (der Bericht ist von Marcus` Mitläufer Falk)
http://www.rossi-mountains.de/News.htm#Wintermarathon%20Leipzig
http://gretelsrun.blogspot.com/2010/01/total-bekloppt-wintermarathon.html
http://www.marathon4you.de/laufberichte/leipziger-wintermarathon/wie-der-name-schon-sagt/1137
http://gpway.blogspot.com/2010/01/1leipziger-wintermarathon.html
http://www.marathon.de/news/leipzigerwintermarathon100118.html
http://mein-streak.over-blog.de/article-ein-sehr-aktives-wochenende-43130167.html
http://www.pulsx.de/562.html?&tx_ttnews[tt_news]=245&tx_ttnews[backPid]=538&cHash=57d1ed8a5d
http://rs67.blogspot.com/2010/01/das-erste-mal.html

http://lgexa.blogspot.com/2010/01/wintermarathon-vorbereitung.html

http://lgexa.blogspot.com/2010/01/1-wintermarathon-in-leipzig.html



Lauf-Blind Date

Posted By admin on 22. Januar 2010

Es hat sich doch tatsächlich vor ein paar Tagen eine Läuferin aus unserer Stadt auf mein Blog verirrt.

Das hat sie selbst wohl ziemlich geplättet und deshalb blieb es nicht bei einem Kommentar, nein, sie “bestalkte” mich direkt sehr charmant per Mail.

Der Hammer: wir wohnen gerade mal 300 Meter Luftlinie voneinander entfernt! Nach kurzem Geplänkel stand auch schnell fest, daß wir gern einmal ein Ründchen zusammen laufen mögen. Ich hibbelte dem Termin schon aufgeregt entgegen! Mein Freund meldete allerdings leise Bedenken an, daß zu dem Treffen  ja sonst wer erscheinen könnte und ihm das nicht ganz geheuer ist.

Nachdem mir die Madame aber hoch und heilig versprach, mich nicht abzumurksen und im Rhein zu versenken, weil ihr das zu anstrengend ist, war er beruhigt. ;-)

Gestern war es also so weit. Ich trabe gemütlich zum vereinbarten Treffpunkt und mir kommen schon zwei allerliebst geformte Läuferinnenbeine entgegen. Obenauf bildet die knallgelbe oder grüne (?) Laufweste einen hübschen Kontrast zum flammend roten Kurzhaarschnitt. Aha. Die potentielle Psychopathin wird zu Daniela.

Wir zockeln locker los und Gesprächsstoff haben wir augenblicklich genug. Keine peinlichen Pausen.

Während wir so durch die Dunkelheit ziehen, erzählt sie von dem ein oder anderen Lauf und ich halte die Luft an, als sie so nebenbei vom 6h-Lauf in Troisdorf, an dem sie einmal teilgenommen hat, erzählt. “Uffz! Ob ich da mithalten kann?”, schießt es mir plötzlich in den Kopf. Aber wir haben ein sehr angenehmes Tempo und dafür, daß wir die komplette Stunde ohn` Unterlaß gequatscht haben, sind wir noch haarscharf unter 7 min/km geblieben. *hehe*

Zum Abschluß unserer Runde laufen wir noch zu mir nach Hause und klingeln Christian zum Winken auf Balkonien.

Das war ein richtig schöner Lauf! *hachja*

Daniela scheint es auch Spaß gemacht zu haben, denn die nächste Einladung zum gemeinsamen Laufen kam heute Morgen prompt per Mail.

Ich freu` mich! :-D

Beim Deich Halbmarathon wird sie ebenfalls starten, weil als Läuferin zusehen, wo man doch sonst nix vorhat, wäre ja auch doof, nech? ;-)

Wellen kannte ich bisher nur vom Wasser

Posted By admin on 24. Januar 2010

Aber es gibt sie ja auch beim Laufen die welligen Strecken und jetzt weiß ich, warum ich mich bisher davor immer gedrückt habe. Puh.

Aber von nix kommt ja nix und die Strecke war einfach wunderschön!

Meine ganz persönliche Psychopathin Daniela (die bei Tageslicht gar nicht so gefährlich aussieht) hat mich heute auf ihre Lieblingsstrecke entführt.

Danke nochmal, daß Du diese Perle mit mir teilst und ich die Stille unterbrechen durfte! ;-)

Jetzt hatten wir uns für heute Morgen fest verabredet und keiner wollte kneifen, aber die Wetterbedingungen waren alles andere als optimal. Es hatte über Nacht wieder angefangen zu schneeregnen und die Waldwege waren noch dicht mit dem alten, zu Reifenprofilnegativen erstarrten, Schnee bedeckt. Vorsicht war also angesagt und ich habe Morgen wahrscheinlich Nackenstarre, weil ich immerzu den Boden im Blick behielt.

Tapfer wurschdelten wir uns über dieses unwirtliche Terrain und das allein finde ich über gut 15km schon heldenhaft, aber dann sind da auch noch diese fiesen garstigen Anstiege. Da setzte selbst bei uns Damen mal die Sprache aus, weil die Luft nur noch zum Keuchen reichte.

Mitten im Nirgendwo (eigentlich fast genau am weitesten Punkt unserer Strecke) wäre ich beinahe doch noch an einer doofen Eiskante ausgerutscht, aber Daniela und ich einigten uns dann darauf, daß es besser wäre, wenn wir erst am Auto umknicken, weil es so doch etwas länger dauert, bis wir den jeweils Verunglückten zurückgeschleift haben.

Uns ist nichts passiert und nach mit dem Handy geschätzten 1 3/4h (wir hatten beide die Uhren vergessen) waren wir wieder am Ausgangspunkt unserer Tour angelangt.

Mein Monatsziel, die 84km (weil dann 1000 auf 12 Monate) habe ich fast in der Tasche und allmählich fühle ich mich auch wieder fit. *jippie*

Matthias habe ich versprochen, ein paar Bilder mitzubringen und ich solle ja immer schön den Mitläufer knipsen. Hab ich:


T(r)icks

Posted By admin on 27. Januar 2010

Besser Hüfte als Haxen -ausgetrickst Nr. 1

“Eine Stunde über Glatteis laufen, aber zuhause nicht parat kommen!”, tönt es mir sanft entgegen, als ich mich gerade wieder vom Küchenboden hochgewurschdelt habe. Stimmt. Ich war eine Stunde fast nur auf glattestem Untergrund unterwegs und kam wunderbar durch. Hier zuhause renne ich volle Suppe mit meinem Hüftknochen gegen den Türgriff. Ist das schön, wenn der Schmerz nachläßt! Ohaoalllalalajasassa!


Pasta! Basta! -ausgetrickst Nr. 2

Warum muß ich denn in die Küche, wenn ich doch heute gar nix koche? Das Hause Monster hatte nämlich eine kleine Hübschigkeit zu feiern und deshalb haben wir kochen lassen.


Monsterschweinehund tot machen -ausgetrickst Nr. 3

Da nehm ich eine Da-ni-ela…  Ihre Spezialität ist Totmachen. ;-)


Statistiken selbst fälschen hübschen -ausgetrickst Nr. 4

Wer 1000km im Jahr laufen will, sollte so umme 84km im Monat laufen. Wie schafft man das selbst in Januschneear? Na, 100km wollen. Dann denkt man über 84 nicht nach.


Akku laden -ausgetrickst Nr. 5

Wenn man schon nicht im Hellen laufen kann, dann bunkert man eben tagsüber auf der Arbeit Sonne (im Gesicht, im Herzen, in der Brotdose…) und ruft sie dann abends ab. Es ist eh so glatt, daß Hingucken wenn überhaupt eine marginal höhere Sicherheit darstellt. Also, ich laufe in der Sonne und ihr?

All my bags are packed, I´m ready to go…

Posted By admin on 30. Januar 2010

… und mußte schon so manches Tränchen (Ja, Miss Monster kann auch vor Gift heulen und is mir jetzt mal grad egal, ob das weicheiig ist!) wegdrücken, weil ich nicht nach Rodgau fahren kann, um unsere Läuferinnen und Läufer anzufeuern.

Das Wetter ist einfach zu garstig oder zumindest unvorhersehbar. Hinkommen ist eine Sache, Zurückkommen nochmal eine. Einen Teil der Strecke habe ich heute früh “abtelefoniert”. Der Baumarktmitarbeiter ist nur einen Moment irritiert, als ich ihn frage, ob er mal gerade aus dem Fenster gucken und mir die Autobahnverhältnisse schildern kann. Nix gut.

Wir, Julchen und ich, hatten sogar eine Sondergenehmigung, gegen Ende die letzten Runden mitzulaufen, um unsere Leute nochmal zu motivieren.

Aber um mich geht es nicht.

Auch, wenn es erst nach dem Lauf ankommt, so möchte ich doch hier nochmal schreiben, daß alle Daumen für unsere Rodgau-Helden gedrückt sind!

Viel Glück und viel Spaß! Wir denken ganz fest an euch!




ferne Ufer

Posted By admin on 31. Januar 2010

Nach dem Höhepunkt meines Winterfrustes gestern, wollte ich heute Sonne. Das war nicht verhandelbar und als Daniela und ich (Jaja, das klappt echt gut mit uns. ;-) ) gegen 9 Uhr starteten, zierte sie sich zwar noch ein bißchen (die Sonne, nicht Daniela), aber schon nach etwa 3km lugt sie aus dem Hochnebel hervor.

Milchsonne

Das hebt die Stimmung, was uns aber nicht daran hindert, über den tiefen Schnee, durch den wir uns kämpefn müssen, zu ächzen.

Prima Ballerina

Und dann haben wir uns heute auch noch so viel vorgenommen! Wir wollen an den Rhein, über die eine Brücke drüber, auf der anderen Rheinseite zurück und wieder über die nächste Brücke. Summa Summarum wären das dann gute 17-18km.

Das ist für mich (vielleicht) gerade so schaffbar, vorausgesetzt, wir laufen laaaangsam und die Bedingungen (Rückenwind und so) sind optimal. Aber 5-10cm feinster Schnee sind alles andere als optimal und das mit dem Langsammachen haben wir auch noch nicht so ganz raus.

Auch wenn die alte Eisenbahnbrücke auf stur stellt und lange nicht näher kommen will; wir sind sturer. Dann gilt es sie nur noch zu erklimmen und mir wackeln gedanklich die Knie, weil man auf der Brücke durchgucken kann.

nuff, keuch, nuff

Oben angekommen ist es dann aber gar nicht so schlimm (trotzdem mulmig) und das Teil steht ja schon recht anmutig da in der Gegend rum.

Bribrabrücke

Pforte des UnheilsKarobrücke









Obwohl ich mich da oben nicht gerade wohl fühle, mag ich doch ein Beweisfoto haben. Dafür is mir sogar die Eitelkeit mal wurschd (obwohl ich schon anmerken möchte, daß meine Beine da echt megaufft drauf wirken). Da ich ja so ein Mordsfototalent habe, habe ich Daniela`s Beweisfoto gegen das Licht und damit unbrauchbar gemacht. Rmpf.


fette Beine

Endlich auf der anderen Seite angekommen, also bei etwa der Hälfte der Strecke, muß ich mal. Und genant, wie wir Frauen nun mal gerne sind, wenn der Druck es zuläßt, ziehe ich eine Bäckerei der Botanik vor. Da ich auf`s Angestelltenklo darf, bekomme ich sogar kostenlos eine kleine Betriebsführung. Ok, die zwei Bäcker gucken ein bißchen verdutzt, als die Verkäuferin mich durch die heiligen Hallen schleust, aber ich ernte nur wohlwollendes Lächeln auf meinen verkniffenen Gesichtsausdruck hin.

Erleichtert geht es weiter, doch das hält nicht lange vor, denn ganz allmählich keuchen wir mehr, als daß wir schnacken oder frotzeln. Meine Schuhe und Socken sind patschnaß und es scheuert. Die erse Blase kündigt sich an.Hemm…

Der Untergrund wird auch nicht besser, im Gegenteil.

Plackerei

Wir leiden und schimpfen und keuchen und hecheln und greinen und…laufen.

Daniela merkt an, daß wir ja auch einfach ein bißchen langsamer machen könnten, wenn es doch so anstrengend ist. Ich nicke, aber dann traben wir doch weiter wie bisher.

Der mittlerweile strahlende Sonnenschein ist uns jetzt auch schon (fast) egal. Euch aber nicht, deshalb hier noch einmal konserviert:

Zzzzzzonne

Zzzzonne 2

Mir wird es allmählich zu anstrengend und ich klingle meinen Freund an, daß er mich liebensewerterweise am Deich (ca. 2km von zuhaus) abholt, nachdem wir über die zweite Brücke wieder auf der “richtigen” Rheinseite sind. Jaja, die zwei Kilometer hätte ich jetzt auch noch laufen können, gerade wo Daniela sie noch tapfer abgespult hat, aber an dem Punkt, wo ich zuhause anrief, war ich einfach groggy. Am Deich angekommen, hätte ich es auch noch irgendwie heim geschafft, aber das mußte nicht.

Mit knapp 16km in 1:45h bin ich mehr als zufrieden.

Eine heiße Badewanne und ein deftiges Brötchenverschlingen später, bin ich stolz und selig.

Daniela, mit Dir kann man wunderbar laufen und köstlich leiden. ;-)

früh übt sich

Posted By admin on 3. Februar 2010

Mal Hand auf`s Herz: wir haben gerade mit das abscheulichste Wetter, das es in unseren Gefilden gibt, um sich draußen aufzuhalten und erst recht, wenn man sich nur auf zwei Beinen und nicht auf allen Vieren (fort-)bewegen will.

Wenn wir nur oft genug Leckerchen dafür bekommen, dann gewöhnen wir uns daran, auch bei diesen Bedingungen ohne zu murren vor die Tür zu gehen. Aber es ist auch überhaupt nicht schlimm, wenn man mal mault und die Schnauze voll hat von diesem Winter.

….

Doll. Vor dem Abendessen habe ich mit dem Beitrag hier angefangen und hatte einen roten Faden. Des Ganze sollte ganz viele Parallelen zu Hunden haben (weil wir alle harte Hunde sind, die wir im Winter laufen) und mit einem tollen Knaller ala :” Hunde wollt ihr ewig leben? Also, dann weiterlaufen. ” enden. Oder so ähnlich. Hab ich vergessen. Mein Kopf hat gerade ganz viel Funktion an den Bauch abgegeben. Es gab lecker Pute mit Paprika, Zucchini, Silberzwiebeln, Sojasauce. Dazu Reis und danach ein Äpfelchen und und und…äh…lecker war`s!

Laufen, genau. *sortier*

Den langen Lauf von Sonntag habe ich ganz gut überstanden, nur ein Muskel im rechten Oberschenkel war bretthart, was mich ziemlich stolz macht. Als ich mich heute Morgen um noch ganz viel Dunkel Uhr aus dem Bett quäle, ist er das auch immer noch. Aber es tut nicht sehr weh, also will ich eine Runde probieren und siehe da, nach einer kurzen Sinnkrise (die um die Uhrzeit m. E. völlig normal ist) und noch kürzerem Mucken des Oberschenkels, fluppt es. So sehr, daß es mich auf einer Eisplatte von den Füßen haut und ich unsanft, aber nicht ernstlich schmerzhaft, auf dem Allerwertesten lande.

Ich bin so erschrocken, daß ich direkt wieder aufstehe, weiterlaufe und dann erst drüber nachdenke. Allerdings bin ich noch zu müde, um mehr als “doofer Winter, doofer Winter, doofer Winter, links, rechts, doofer Winter” im Takt meiner Schritte zu denken.

Nach ein paar Minuten ist es mir auch egal, es kommt tatsächlich Lauflust auf  und ich finde es schade, als ich schon nach 6km wieder vor der Haustüre stehe. So sehr man sich auch treten muß, um überhaupt früher aufzustehen, aber nach einer Dusche und einer heißen Tasse Kaffee kann der Tag kommen.

Adieu, dickes Kind

Posted By admin on 5. Februar 2010

Achtung! Beitrag enthält Sentimentalität und Gefühlsduselei. Bei bekannter Überempfindlichkeit,  Seite sofort schließen.

Meine Selbstwahrnehmung hat noch einmal eine kleine Wandlung vollzogen. Klingt dramatisch, ist aber so.

In den letzten zwei Jahren war es zwar immer seltener, aber doch immer mal wieder so, daß ich mich wie das ehemals dicke Kind fühle, obwohl ich es ja nicht mehr bin.

Damit einher ging eine völlig übertriebene, irrationale Panik vor dem Horrorkabinett, genannt Fitnesstudio.

Deshalb habe ich es gern überlesen, wenn irgendwer in seinem Blog von ergänzendem Krafttraining geschrieben hat. Das klappt ja auch wunderbar. ;-)

Schwieriger wird es, wenn man eine nur 300Meter entfernt wohnende Daniela hat, die irgendwann ganz salopp fragt, ob ich mal mit zum Gerätewackeln komme. Öhm. Erwischt! Öhm, öhm, Angst! Hülfä! :oops:

Ich mache es kurz: Ich habe es überlebt und es macht sogar Spaß . Im Spiegel ist kein bemitleidenswerter 100kg-Trümmer zu sehen, sondern einfach eine  in dem Gewusel völlig unauffällige junge Frau, die versucht Körperspannung zu halten (Ich hab oft in den Spiegel schauen müssen, um es zu raffen. *genier*).

Und heute Morgen hat sich gezeigt, daß sich auch meine Muß-Läufe lohnen.

Ich konnte einen km in einer 5:30er Zeit und danach 500Meter in 2:28 laufen. Das ist für meine Verhältnisse richtig schnell.

Das war also mein erstes richtiges Fahrtspiel, das ich als solches gelten lasse. :mrgreen:

Ich nix…das Monster war`s.

Posted By admin on 7. Februar 2010

Man gebe Eva ein bißchen Anreiz durch Abwechslung und lasse den elend lästigen, matschigen, nervigen Schnee schmelzen und schwups geht das Monster mit ihr durch. :oops:

Diese Woche:

Montag-verdiente Laufpause nach den 16km von Sonntag

Dienstag-Laufpause, weil viel zu tun (Haushalt, Einkaufen und so`n Driss. Wer hat das eigentlich erfunden?)

Mittwoch-laufend wach werden

Donnerstag-Fitnesstudio, Traumabewältigung und Laufbandtest

Freitag-eija, laufen eben.

Samstag-mein bester Freund will mal eine Runde mit mir mit laufen, um für seinen Fußball *gähn* wieder in Form zu kommen.

Sonntag-meine liebste Laufkurzweil Daniela. Da will kann ich doch nicht anders!*verständnisheischendguck*


Fazit:

Eiiiigentlich habe ich mir ja mal vorgenommen, immer erst einen über den anderen Tag zu laufen, damit sich Sehnen und Bänder und Blub allmählich ans Laufen gewöhnen können und ich mich nicht übernehme. Ab und an darf ein Lauf direkt am nächsten Tag folgen und manchmal… ach, manchmal denke ich nicht drüber nach, was ich wie gerade tue und lasse es einfach laufen.

Meine linke Wade fühlt sich an wie in Zement eingegossen. Beim Laufen selbst gibt sie allerdings keinen Mucks von sich. Brav.

Nach dem Fitnesstudio zwacken mich Muskeln, die ich vorher nicht mal kannte (Wie heißt denn das Teil direkt unter`m Schlüsselbein?).

Jaja, meckert ruhig mit mir, es war zu viel des Guten. Das einzige, was ich zur Verteidigung vorzubringen habe ist a) ich habe jeweils nur recht kurze Läufe gemacht und b) ES HAT SPAß GEMACHT, VERDAMMIG!

Jetzt gibt`s was auf die Mütze!

Posted By admin on 8. Februar 2010

Gerade hat mich der Herr Joyrunner auf eine Idee gebracht. Im Moment dürfte so ziemlich jeder von euch wenigstens ab und an eine Kopfbedeckung beim Laufen tragen. Manche tun das sogar regelmäßig und nicht nur im Winter. Mein neuer Buff verleitet mich dazu, auch zum Ganzjahreshaarverhüller zu werden.

Schickt mir doch mal Fotos mit euren wildesten, ungewöhnlichsten, krachigsten, buntesten, schreiendsten, praktischsten, ältesten, sucht`s euch aus Dingern auf`m Kopp an liebesbrief@missmonster.de. Einsendeschluß ist der 28.02.2010 0:00 Uhr.

Die gesammelten Werke (ob anonym oder nicht entscheidet ihr) präsentiere ich euch dann hier und ihr dürft abstimmen, welche euch am besten gefällt. Die Gewinnerin oder der Gewinner bekommt von mir dann was? Genau, was uff die Mitz! ;-)

Aus aktuellen Anlaß: Ihr dürft auch gern mehrere Bilder schicken (gut, 29 Stück müssen es jetzt nicht direkt sein), dann werden die natürlich hübsch in eine Galerie gepackt.

unfaßbar

Posted By admin on 14. Februar 2010

Irgendjemand ist heute vor lauter Gift auf den erneuten Schnee in die 3/4-Hose ( Gell, Margitta? ;-) ) gestiegen, auf`s Laufband und nach 10km in 59:57 min wieder runter. Das kann doch nicht ich gewesen sein…

sub 60 (etwas ausführlicher )

Posted By admin on 14. Februar 2010

10km in unter 60 Min. sind für mich eine magische Zahl.

Als ich letztes Jahr mit Laufen anfing, hatte ich mich sehr schnell (nach sieben Wochen) von meinem Laufvater dazu überreden lassen, an einem Volkslauf über 10km teilzunehmen. Unerfahren, wie ich war (und bin), dachte ich mir so, daß ich nur teilnehme, wenn ich vorher schon die 10km unter 60min. laufen kann. Nach ganz kurzer Zeit mußte ich allerdings korrigieren und feststellen, daß das ein bißchen arg hoch gegriffen war. Ankommen war also die Devise und mit 63min. war ich sehr zufrieden und überglücklich, es geschafft zu haben. Das war meine bisher schnellste Zeit auf diese Distanz.


Heute Morgen ziehe ich den Rolladen hoch und sehe die Bescherung: erneut eine geschlossene Schneedecke. *augenroll*

Mein Freund mag eh ins Studio zum Gerätewackeln, also schwinge ich mich auf`s Laufband. Auch wenn das Teil ansich sehr uncharmant und extrem langweilig daherkommt, bin ich froh, daß ich in kurzen Sachen laufen kann und mal wieder so richtig schön dredschnaß geschwitzt bin.

Die ersten 2km laufe ich mich in 8km/h ein. Dann geh ich mal für 1 km auf 10km/h, dann auf 10,5, 11, 11,5…wieder 8, 10, 10,5… irgendwann fange ich an zu rechnen und der leise Gedanke wird wach, daß ich ja mal probieren könnte, was da so geht.

Ich laufe also äh,  ca. ab km7  10,7 km/h bis km 9,5 und dann dängel ich die Anzeige hoch, hoch, hoch und die Sekunden fliegen neben den Metern dahin. Das wird eng, aber ich bin jetzt soooo kurz davor. *grrr*  Also dängel ich das Teil nochmal hoch (ich glaube, bis 17km/h ganz am Schluß) und zack: da stehen sie, die hübschesten Zahlen, die ich bisher selbst fabrizieren durfte: 10km und 59,57min.

Ich weiß, das Laufband ist nicht mit den echten Bedingungen vor der Tür zu vergleichen, aber ich bin immer mit 2% Steigung und immerhin ohne den Druck oder die Euphorie einer offiziellen Veranstaltung gelaufen. Von daher zählt das für mich.

So richtig fassen kann ich es allerdings immer noch nicht. Ich habe in den letzten Wochen trotz häufiger Unlust wegen des Wetters gemerkt, daß ich wieder einen Schub nach vorne gemacht habe, ein wenig schneller regeneriere, länger Puste habe, es einfach leichter läuft, aber DAS hätte ich nicht gedacht.

Mal sehen, was das (Lauf-)Jahr so bringt. Ich freu mich drauf. :-D

Status abzugeben

Posted By admin on 16. Februar 2010

Beflügelt von meiner sub 60 bin ich jetzt mal mutig und setze mich einmal mehr ein wenig unter Druck.

Ja, ich steh` auf  einen gewissen Druck, weil es dem Monster Feuer unter`m Hintern macht.

Daß ich bisher “nur” ein Greenhorn bin, nehme ich innerlich nämlich schon mal ganz gerne als Ausrede für weniger Kilometer, weniger Läufe, weniger Motivation.

Gut, in der Konsequenz trete ich mir schlußendlich doch immer wieder selbst in den Bobbes, mal mehr und mal weniger lustig. Trotzdem…

Mir fleucht da nämlich so ein klitzekleines Geheimziel im Kopf herum, und um das zu erreichen, muß ich ein paar Weichheiten und vor allem den Welpenschutz loswerden.

Bisher bin ich voll auf Kurs und meine Haxen halten. *aufholzklopf*

Und wenn ich das kleine Ziel geschafft habe, kommt ein anderes, aber… mehr dazu, wenn es so weit ist.

Ich möchte also meinen Laufkükenstatus abgeben.

Wer mag? :-)

(Lauf-)Leidenschaften

Posted By admin on 19. Februar 2010

Mit meinem letzten Beitrag habe ich schon den halbherzigen Versuch unternommen, mich zu “outen”. Aufgrund der Reaktionen darauf habe ich aber gemerkt, daß das so nicht ankam.

Eigentlich weiß ich schon seit Beginn meiner Lauferei, wie ich ticke. Ich kenne mich ja mittlerweile ein bißchen. ;-)

Ich bin ein Ehrgeiztierchen!

Wie sonst hätte es passieren können, daß ich mich bereits nach wenigen Tagen von meinem Laufvater anstecken lasse, an einem 10km-Lauf teilzunehmen?

Ich stand nach nur sieben Wochen Laufen überhaupt am Start und bibberte mir einen zurecht, aber ich stand am Start.

Danach hatte ich erst recht Blut geleckt.

Recht schnell fing ich an, mich bei 1-2-sports in Wettbewerben mit anderen zu messen und habe sicherlich den ein oder anderen Kilometer ausschließlich wegen einer besseren Platzierung noch drangehangen.

Würde jemand neben mir herlaufen und mich anschreien, ich soll schneller laufen, ich würde vor Gift heulen und mit den Zähnen knirschen, aber ich wäre schneller.

Seit November tigere ich unruhig umher, weil der Winter mich dazu zwingt, so zu laufen, wie es mir das Wetter vorgibt und nicht, wie ich es möchte.

Den nächsten offiziellen Lauf kann ich kaum erwarten, weil ich wissen will, ob ich mich verbessert habe und bis März ist mir eigentlich schon viel zu lange hin.

Der Schweinehund erwischt mich nur, wenn ich keine Ziele habe.

Das hat aber nichts mit Verrennnen, Überehrgeiz oder sonst negativen Beigeschmäckern zu tun und ich wehre mich dagegen, daß ich weniger Freude am Laufen haben soll als ein reiner Genußläufer.

Ich horche in mich hinein, mache nur das, was ich mir zumuten kann (das verläßliche Urteilsvermögen darüber muß wohl noch genauso wachsen wie die Umfänge. ;-) )und ab und an bin ich eben auch ein hibbeliger Spring-ins-Feld, wie Margitta es nennen würde.

Und im Übrigen reden wir hier ja nicht über sportliche Höchstleistungen, sondern über das, was ich (vielleicht) kann.

So bin ich und so laufe ich und ich habe Spaß daran!




Schwanenteich mit Blubberblasen reloaded

Posted By admin on 21. Februar 2010

Frisch gebadet, mit nassem Lockenkopf, ABS-Socken und einer heißen Tasse Kaffee sitze ich hier, wohlig meine Knochen räkelnd, an meinem grünen Schläbbi und freue mich diebisch über ganz banale Dinge.

Heute lasse ich also mal Daniela das Wort zum Sonntag(slauf). Sie findet die passenderen Worte für das Wetter. ;-)

Wir fürchten weder Tod noch Teufel noch Limbodance!

Wir fürchten weder Tod noch Teufel noch Limbodance!

Eine Frage nur an euch:

Jedes Mal, wenn meine Socken naß werden durch Schnee oder Regen, laufe ich mir Blasen. Habt ihr einen Tip, wie ich das vermeiden kann?

out of time

Posted By admin on 23. Februar 2010

Die 15 km K(r)ampf von Sonntag spüre ich noch deutlich in den Knochen. Nicht schmerzhaft, nur beansprucht.

Also führte ich heute Morgen Selbstgespräche. “Missus, wenn Du jetzt läufst, dann aber laaaangsam oder gar nicht. Klar soweit?”  Ich erwidere ein kleinlautes und dennoch trutziges Ja.

Weil diese Woche ziemlich vollgepackt ist, bleibt mir nichts Anderes übrig als morgens vor der Arbeit zu laufen, wenn ich nicht riskieren will, dann abends doch nicht dazu zu kommen oder weil ich einfach zu platt bin, um mich noch vor die Tür zu wuchten.

Daß ich die Mottenläufe und das Rumgeeiere in der Stadt nicht liebe, wißt ihr ja. Aber heute Morgen war ich ganz woanders.

Als ich gegen 6 Uhr loszockeln will, merke ich, daß mein ipod kurzfristig in Winterschlaf verfallen ist. Gut, dann also ohne Musik, im Dunkeln, in der Stadt, null optischer Reiz… maul, zeter, knurr.

Am Ende meiner Straße angekommen, biege ich spontan mal in eine andere Richtung ab.

Mein Weg führt mich zum (vermutlich) ältesten Stadtteil und schon nach ein paar Metern rieche ich den Regen, fauliges Laub, nasse Steine…. hmjam. Ich habe gar nicht genug Lunge, um das alles aufzusaugen! Zudem liegt kein, aber auch kein Fitzel Schnee mehr und allein darüber freue ich mich schon wie ein Kind, das seinen Willen gekriegt hat.

Dann komme ich an unseren Kirmesplatz und rieche Sägespäne und Tiere. Ah, Zirkus!

Eigentlich wollte ich hier nur einen Schlenker dranhängen und dann zurück zu meiner gewohnten Dunkelstrecke, aber die orange beleuchteten Seitengäßchen locken mich und es sind praktisch noch keine Autos unterwegs, also laufe ich frech mitten auf der Straße und bestaune, was ich sehe.

Erstmal bin ich verwundert, wieviele Menschen um die Uhrzeit schon den Fernseher anhaben. Da hab ich keine Meinung zu, aber ich höre dann lieber Radio.

Klar bin ich schon durch diesen Teil der Stadt gefahren, aber sooo habe ich ihn noch nie gesehen, erst recht nicht laufend. Dann nehme ich allmählich die kleinen Hutzelhäuschen wahr. Überall kleine Gassen, krumme, schiefe, bauchige, bucklige, verwinkelte, verbaute Fachwerkhäuschen so weit das Auge reicht. Hach, sind die hübsch!

Ich hätte euch gerne Fotos mitgebracht, nur das schafft das simple Kameralicht meines Handys nicht, aber irgendwann mach ich das mal.

Ich konnte mich gar nicht satt sehen und wo wir schon beim Thema Essen sind: irgendwann bin ich in der Schmandstraße und es schnuppert so lecker nach Holz aus den Kaminen, da bekomme ich spontan Lust auf Flammkuchen.

Ich bin total zeit- und ziellos, schlendere durch die Gegend und bin für ein paar wunderbare Augenblicke verzaubert.

Auf dem Rückweg holt das Stadtleben mich wieder ein. Weiße Laternen, Arbeitstierchen wie ich in ihren Autos, Durchatmen, Dusche…hallo wach! :-D

Wer hat noch Mützenleichen?

mit der Zehenspitze zuerst

Posted By admin on 24. Februar 2010

Was macht man, wenn man körperlich noch nicht so wirklich an seine Grenzen gehen kann/sollte?

Man bastelt sich welche,  seien sie auch noch so schwachdelfugig.

Heute geht es um die Zeit, genauer die Uhrzeit.

Daniela, die bekloppte Nudel, fragt mich, ob ich mit ihr mal morgens um 5 Uhr auf dem Laufband laufen würde. Womit sie wohl nicht gerechnet hat ist, daß ich das bejahe.

Margitta, um Deinen Satz von gestern aufzugreifen: Wer morgens um 5 Uhr einen Lauftreff auf dem Laufband veranstaltet, meint es nicht ernst! *lach*

5  Uhr ist jetzt für einige wohl keine so ungewöhnliche Zeit. Für mich allerdings schon, erst recht, wenn ich vor der Arbeit sporteln soll. Gestern Abend konnte ich mich nicht wirklich gut leiden, wie ich so über den Schlamassel nachdenke, in den ich mich da freiwillig manövriert habe.

Irgendwie hatte ich dann aber doch erwartet, daß es ein größerer Kampf würde. Nachdem ich allerdings erstmal die Ungerechtigkeit des Aufstehens ansich überwunden hatte und auf dem Laufband stand, war es wie zu jeder anderen Uhrzeit auch. Daniela war etwas pünktlicher als ich*räusper* und war schon fleißig am tackern, als ich mich am Tatort einfand. Wie die Frau es schafft, mehrere km lang ein Tempo auf dem Ding durchzulaufen, ist mir ein Rätsel. Erstmal wird mir dann langweilig und zum Zweiten, muß ich immer an Knöpfchen rumspielen, wenn da welche sind (”Ich drück de Knöpje!”). Deshalb habe ich wohl ein Handy mit ohne Knöpfe. :-P

Ich muß erst um 9 Uhr arbeiten, also habe ich doch etwas Luft, um nach dem Laufen auch noch  mein Gerätewackelprogramm durchzuziehen und zwischendrin mit der Haupttäterin ein Käffchen zu trinken, bevor sie sich ihrerseits zur Schaffe aufmacht.

Verwirrend, unspektakulärer als gedacht und doch irgendwie witzig; im Nachhinein. 8-)

Hat noch jemand beknackte Laufideen, die man unbedingt einmal probiert haben sollte?

die Wahl zur Monstermütze

Posted By admin on 6. März 2010

Die letzten Tage habe ich fleißig Kopfbedeckungen von euch gesammelt und jetzt kann ich euch das (aber-)witzige Ergebnis präsentieren.


Abstimmen könnt ihr entweder im Kommentar oder per Mail an liebesbrief@missmonster.de und zwar bis Sonntag den 07. März 2010 0:00 Uhr.

Der Gewinner bekommt, wie schon erwähnt: was auf die Mütze. ;-)

Läuferfrühstück

Posted By admin on 28. Februar 2010

Hach, ich mag die Kringelchen von LÄuferfrÜhstÜck. :-P

Nachdem Daniela und ich uns heute Morgen gute 12km durch Schlamm gewühlt haben, Eis (Argh!) ausgewichen sind und somit ungeplant zum Kleinrundenlaufen verdonnert wurden, warf die Dame mich auf dem Nachhauseweg vor unserer Bäckerei aus ihrem quietschgelben TeufTeuf. Wenn ich ja schon auf bin, kann ich auch gleich noch das Frühstück organisieren für den Monsterhunger im Hause Sinusläufer.

Die Schlange stehende Kundschaft beäugt mich kritisch, bin ich doch noch in voller Läufermontur und ordentlich eingesaut.


Frühlingseinsauen

Frühlingseinsauen


Frau Chefbäckerin(sie und ihr Mann laufen auch)bedient mich; freundlich wie immer, flink wie immer und ich tingel mit meinen zwei Tüten nach Hause.

Wir wohnen Hochparterre, also ist unser Balkon ca. 1,5m hoch. Und da ich die Schuhe so eingewutzt habe, daß es schon an ein Wunder grenzt, daß ich Danielas qualitativ hochwertigen Hochflor im Auto nicht ruiniert habe, will ich mein Glück nicht überstrapazieren und wähle diesen “Eingang”.

Kurz darauf öffne ich die Leckereientüte

Foto0276

und hervor lugen natürlich die Sachen, die ich gekauft habe und irgendein Zettel. Hääää?


Foto0275

So ein listiges Völkchen, diese Bäcker, aber ich beäumel mich und freue mich über diesen nachbarschaftlich-läuferischen Humor. ;-)

Und klar bin ich dabei! War ja eh geplant! Ha! Hahaha!

Ich kann gar keine Frau sein…

Posted By admin on 2. März 2010

….so, wie ich mich über Schuhe aufregen kann!


Mein zweites Paar Laufschuhe (Nike) ist nicht so doll für längere Läufe, das hatte ich schnell raus.

Letzte Woche bin ich einmal nur 10km darin gelaufen und schon fault mir der Fuß ab. *motz*

Etwas genauer beschrieben heißt das, daß mir am linken Fuß die Außenseite vom Ballen und drei Zehen wehtun. Erst nur bei Belastung, aber nach weiteren 25 km in der Woche (wohlweislich schon in meinen guten, heißgeliebten, treuen, perfekten Adidas) auch einfach nur so. Puckernd und wummernd vor`m Einschalfen, ziehend und stechend in den Arbeitsschühchen.

Alles halb so wild, ich weiß , woran es liegt und habe gestern brav pausiert und mache heute wahrscheinlich auch nur Gerätewackeln. Aber mich regt das auf!

Kann man denn nicht einfach in einen pupsneutralen Laufschuh rein, paßt, läuft, dankeschön?

Bin ich zu doof zum Schuhe kaufen?



Miss Monster ist ein Pienznäschen ;-)

Posted By admin on 5. März 2010

Seit Sonntag war ich nicht mehr laufen, weil der Fuß immer noch schamärzt.

Am Mittwoch dachte ich schon, es würde besser, als ich beim Sandalen im Stehen Anprobieren so dämlich genau auf dem Fuß rumgehüpft bin, daß er wieder zwiebelt. Diesmal aber punktgenau an einem der Zehengelenke, also so untendrunter und wenn ich da raufdrücke oder sooo stehe, dann…

Heute Morgen bin ich eben doch mal zum Doc. Ausnahmsweise habe ich nicht meinen Hausarzt bemüht, sondern einen, der den Ruf hat, bei Sportverletzungen etwas zu taugen.

Ich weiß, es werden jetzt Stimmen laut, die mir zuraunen (und es ja auch schon getan haben), daß ein Arzt mir nicht viel mehr als Laufpause empfehlen wird. Aber es hat jetzt über eine Woche keine Ruhe gegeben, also wollte ich zumindest eine…Absicherung, Beruhigung, Absolution für Selbstversuche, was auch immer. Meiner Selbsteinschätzung traute ich da noch nicht genügend.

Angenehme Überraschung. Als ich in die Praxis komme und auf meine Anmeldung warte, habe ich Zeit mir die ganzen Urkunden anzusehen: Marathon Athen (glaube ich, entziffern zu können), Marathon Vienna, Marathon was weiß ich. Ochjoa.

Der Doc empfängt mich und nimmt mich vom ersten Moment an ernst, auch wenn ich nix Ernstes hab. ;-)

Nach einer Viertelstunde Plausch über`s Laufen steht vorläufig fest: meine Schuhe sind nicht schlecht, meine Füße sind nicht schlecht, ich laufe nicht schlecht. Ich hab mir scheinbar einfach mal wehgetan.

Und jetzt warte ich, bis es nicht mehr wehtut (Is schon soweit?) und dann laufe ich wieder (also spätestens Sonntag).

Bis dahin haben meine bessere Hälfte und ich ein paar Tage frei und genießen auch so die Sonne und das savoir-vivre.

Monstermützen-Stechen

Posted By admin on 7. März 2010

Tjoa, wir haben jetzt vier Mützen, die gleich viele Stimmen und insgesamt mehr als die anderen haben.

Deshalb gibt es dafür nochmal ein Stechen bis Dienstag, 09.03.2010 um 20 Uhr.


Hier also die vier Favoriten für euch:

Powered by Free Wordpress Themes. Web hosting. Email marketing