Eigenlob stinkt nicht (immer)

Ausnahmsweise poste ich mal einen Monatsrückblick, weil ich finde, der August war mein Monat.

die persönlichen „Rekorde“ in Zahlen:

gelaufene km: 138,33

längste Distanz: 20,12 km

schnellster km: 4:55 min.

Für mich als Anfänger war das eine ganze Menge und ich freue mich darüber. Was mich noch mehr freut ist, daß es mir gut geht. 🙂

Mit Kai habe ich mir eine kleine Challenge geliefert. Wir wollten mal sehen, wer von uns mehr Kilometer schrubbt.

evavskai1

Kai ist ganze 165,651 km gelaufen, ich hinke mit meinen 138,33 doch ein Stück hinterher, um genau zu sein  27,321 km.

Lieber Kai, an dieser Stelle herzlichen Glückwunsch! 😀 😀 😀

Du hast Dir den Sieg ehrlich erkämpft. Sei stolz auf Dich, auch wenn Du gegen ein Mädchen gewonnen hast. Aber das Mädchen ist ein Monster, also zählt das. *breitgrins*

Und ich möchte Dir danken. Durch Dich habe ich mich noch einmal deutlicher hinterfragt, ob ich gerade nicht laufen kann oder nicht möchte und ich kann behaupten, im August nie faul gewesen zu sein.

Den ein oder anderen Kilometer kann ich ganz Dir zuschreiben. 😉

Trotzdem empfinde ich Deinen Sieg nicht als Niederlage für mich.

Ich bin mehr in einem Monat gelaufen als bisher und bin bis an meine (gesunden) Grenzen gegangen. Das hat Spaß gemacht! 😆

Also: Danke!

Dann habe ich noch eine Frage an euch, die mir seit längerem unter den Nägeln brennt.

Was macht einen Läufer aus oder wann ist man Läufer?

25 Responses to “Eigenlob stinkt nicht (immer)”

  • Hannes sagt:

    Um deine Schlussfrage vorweg zu nehmen: Was macht einen Läufer aus? Ein Läufer läuft. Mehr ist es meiner Meinung nach nicht. Denn der Knackpunkt ist für mich der Unterschied zwischen joggen (hin und wieder einfach ein bisschen joggen) und laufen (einigermaßen regelmäßig laufen). Eine Läuferin bist du damit definitiv!

    Und dass es dein Monat war, das sieht man. Stolze Leistungen – wobei, ich hab 140,0 Kilometer geschafft *ätsch* 😀

  • Indy sagt:

    Mist…hab gerade einen echt langen Kommetar geschrieben und die blöde Matheaufgabe vergessen…back-Button und Beitrag weg…so ein Murks!

    meine Meinung zur Läuferin bleibt also ungesagt, aber den Glückwunshc zur guten KM-leistung lass ich mal da….

  • Evchen sagt:

    @Hannes: Angeber. 😉 Zu Bestzeiten läufst Du doch 300km im Monat, nech?

    @Indy: Och…. *seufz* DAS find ich jetzt aber schade. *wimpernklimper* Magst nicht nochmal wenigstens in Kurzfassung…?

  • Bernd sagt:

    Du bist eine Läuferin, da schließe ich mich den Worten von Hannes an. So einfach ist die Frage beantwortet. 🙂

  • Kai sagt:

    Danke für das ganze Lob *in Rationen einteil* 🙂 Hat Spaß gemacht der faire Wettkampf und dazu noch motiviert. So muss das sein! 🙂 *gratulier*

  • ultraistgut sagt:

    Die Definition des Läufers, in diesem Fall der Läuferin, teile ich mit Hannes, so sehe ich es auch, also , du bist eine Läuferin, mit 138,3 Kilometern in diesem Monat, heia, de Waldfee, du bist gut, und dass du ein paar weniger als Kai hast, das darf dich auch nicht jucken.

    Hauptsache es hat Spaß gemacht, bist munter und möchtest mehr, es sieht so aus, auch darum bist du eine Läuferin !

    Willkommen im Club ! 8)

  • Sandra sagt:

    Gut gemacht Evchen 🙂 Du kannst stolz auf dich sein. So mitgezogen zu werden ist schon was feines.

    Tja, und zu deiner Frage wann man Läufer ist…

    Man ist Läufer, wenn man läuft:-D …tolle Erkenntnis*lach*

    Ich finde es ist egal, wie lange, wie weit oder wie schnell man läuft.
    In diesem Sinne: Lauf! 😀

  • Ein Läufer oder Läuferin hat keine Trinkflaschen, Tempos, Labello, Energieriegel (gilt nicht für Ultraläufer oder „auf Marathontrainierer“!) dabei und vor allem:
    KEINE SKISTÖCKE!!!
    Ein bisschen konsequent und diszipliniert sollte man schon sein. Momentan
    tatatatataaaaa! – bist Du eine Läuferin!!
    Wenn wir uns gegenseitig in einem Jahr oder zwei Jahren immer noch Kommentare schreiben, dann hast Du es wirklich geschafft.

  • Gerd sagt:

    Ein Läufer ist man, wenn man sich als Läufer fühlt!

  • Du bist eine Läuferin und fertig und jetzt die nächsten 138 Kilometer im September. Viel Spaß dabei…

  • Nagut, dann ausnahmsweise heute mal ein Rueckblick, er sei Dir gestattet 😉
    Wie genial fuehlt such das an???

    Ich spring Dir virtuell mal um den Hals und freu mich mit Dir 🙂

    Ich schliesse mich Gerd an, wenn Du Dich wie eine Laeuferin fuehlst dann bist Du auch sicher eine und sollte sich das noch nicht ganz so anfuehlen wollen, dann lese immer wieder Deinen Rueckblick hier 🙂

  • Chris sagt:

    Definitionen finde ich auch schwierig. Sehr sympathisch fand ich schon Deine Einstellung zum „Wettkampf“, eher selten im Zeitalter der Über- oder Untertreibungen.
    Man ist ein Läufer, wenn man sich danach fühlt. Es wird immer einen geben, der einem das abspricht.

    Ich habe letztens eine Frage, ob ich Sport treibe, mit vollkommen reinem Gewissen mit „nö“ beantwortet. Liegt alles immer im Auge des Betrachters.

    Wenn Du Dich als Läuferin fühlst, bist Du eine.

  • Evchen sagt:

    @all: Für mich habe ich mir die Frage „Läuferin, ja nein?“ schon beantwortet und weiß, ab welchem Punkt ich mich als solche bezeichne.
    Ich finde eure Ansichten aber sehr interessant und deshalb wollte ich das mal wissen. Danke euch! 🙂

  • Evchen sagt:

    @Bernd: Für Dich vielleicht. Ich denke gern noch was darüber nach. *lach*

    @Saba: En danke.

    @Kai: Ja, vor allem Spaß hat es gemacht! 😀 Wenn Du wüßtest, wie oft ich Deinen Namen die letzten Meter nach Hause geflucht hab. *lautlach* Und meinen erst…owei.
    Im Ernst: eine schöne Sache, wenn man sich mit Läufern in ähnlichem Pensum zusammentut. Paßt ganz gut, nä?

    @Margitta: Jaaaa, das „Mehr-Wollen“ kommt schon nah an meine Definition ran, Liebes. Am meisten freue ich mich wirklich, daß ich die km laufen konnte und mir nicht ein Muskel zu lange wehtut. Also bin ich auch stolz, daß ich (zumindest meistens) mit Verstand gelaufen bin. 😉

    @Sandra: Genau! Wenn wir keine Antwort wissen: laufen. Rest kütt von allein. *kringel*

    @Sven: Ok, Checkliste abhaken:

    -Trinkflaschen: hab üsch nüsch
    -Tempos: Ja, zuhaus.
    -Labello: Die machen nur abhängig. Nee nee.
    -Energieriegel: Die Schokolade sitscht mir immer die Hose durch. 😳
    -Skistöcke: Ich kann mir Zahnstocher zwischen Lippe und Nase stecken und die halten. Muß ich jetzt Angst haben?
    -Konsequenz+Diszilpin: Kenn ich! Die hab ich schon mal irgendwo gesehen! 😛
    -Zeit: kommt. Ich bin optimistisch. 🙂

    @Gerd: Recht hast Du! So schlicht die Aussage ist, aber sie trifft es!

    @Heiko: Den Spaß hab ich immer! Ob vor, während oder nach dem Lauf, das kann variieren, aber Spaß ist immer dabei! 😀

    @Julchen: Schon sehr sehr sehr gut. *leisestolzbin* Ich würde mal tippen, ähnlich wie bei Dir. 😉
    Ein weiterer Definitionspunkt für die Läuferfrage wird sein, wann ich durch Laufen und seine Begleiterscheinungen das erste Mal technisches Gerät kaputt(-wasche)mache. *glux*

    @Chris: Ich habe ein eigenes sehr gutes Belohnungs-Bestrafungssystem. Da brauche ich keinen falschen Ehrgeiz/keine falsche Bescheidenheit. Aber ich teile (mich so) gern (mit). 😀
    Und m.E. bist Du mehr als sportlich. *staun*

  • Diese komisch Anspielung mit dem technischen Gerät kaputt machen (will ich nicht) verstehe ich nun überhaupt nicht (Dir erzähl ich nochmal was 😉 ) *weglach*

  • matbs sagt:

    Was macht einen richtigtotalechtundabsolutzweifelsfreien Läufer aus?

    Ganz klar: Natürlich die Höhenmeter! 😉 😆

    165,651 Monatskilometer schaffst du auch noch, hast ja schon mal eine gute Ausgangssituation!

  • Diszilpin? Geil, Du hast noch daran gedacht 🙂

  • Stefan sagt:

    Erst einmal Glückwunsch zur beachtlichen Monatsleistung, Eva!

    Zum (unendlichen und rein subjektiven) Thema Jogger/Läufer etwas aus meiner Sprüchesammlung:
    „Jogging is a hobby. Running is a way of life. Joggers get out on a nice day. Runners get out everyday.“

    Persönlich möchte ich noch ergänzen, dass in meinen Augen jeder ein Läufer ist, der das Ganze einigermaßen zielgerichtet und systematisch angeht. Unabhängig vom Tempo. Und auch unabhängig von Tempotüchern ( 😉 @ Farmin Gorerunner).

    Gruß
    Stefan (der immer mit Tempotüchern läuft, falls es ihn mal in den Wald verschlägt…)

  • Indy sagt:

    Wie kann man Augenklimpern nur ignorieren?

    naja, Essenz meines Beitrages ist, dass ich denke, dass alles, was keine Stöcke benutzt (vor allem nicht die schlimmen Walker – kenne auch genug Leute, die den Sport gut betreiben und Technik sowie Sportgerät beherrschen), sich mit der Materie des Laufsports beschäftigt und ein regelmäßiges Training betreibt, ein Läufer in meinen Augen ist…

    diejenigen, die maximal einmal die Woche die Schuhe schnüren, rennen wie die Idioten ohne Sinn und Verstand, dass sind keine Läufer…eher Laufterroristen 😉

    In dem Sinne: u r a runner, miss!

  • Evchen sagt:

    @Julchen: *wegguckundpfeiff*

    @matbs: Ach, daß ich die vergessen konnte! Und ich dachte, die Fremdsprachenkenntnisse, damn!

    @Sven: Aye! Sicher dat. Du zweifelst also ernsthaft an, daß ich mir Dinge merken kann, die erst wenige Wochen zurück liegen. Ts… 😛

    @Stefan: Dankeschön. *genier* Und wie heißt der schnellste Tigfer der Welt? Genau! Der Dembodaschendiercher!

    @Indy: Genau! Das hättest Du gar nicht ignorieren dürfen, quasi…
    Das Wort „Laufterrorist“ hat aber auch so seine charmanten Interpretationsmöglichkeiten. *grübel*

  • Evchen sagt:

    @Indy: So, jetzt komm ich mal rübba…. guck.

  • Indy sagt:

    ja, komm rüber, setz Dich, nimm Dir nen Keks!

  • dieErleberin sagt:

    Glückwunsch, Miss Eigenlob! Hast du ganz toll gemacht. Natürlich war der Abstand deutlich, udn noch deutlicher, wenn man deiner Aussage folgt, dass einige Kilometer direkt Kai zuzuschreiben sind. *g* Moralisch seid ihr aber beide Sieger. Jetzt komm aber bloß nicht auf die Idee 140 Kilometer in der Woche laufen zu wollen. Das bekommt einfach nicht!

  • Evchen sagt:

    @dieErleberin: Daaaankä. *schelm* Ich hab wirklich nur gemacht, was ging und mehr geht eben noch nicht. Punkt. Ich will nicht wieder Fußaua provozieren, nee nee…

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