auf einmal war sie da

Seit letzte Woche bemerke ich an mir erste Anzeichen. Ich rechne immer wieder Wochen, Tage, aber zum Glück noch keine Stunden bis zum Start nach. Am Ende eines Laufes wallt schon mal so ein Gefühl in der Brust hoch-schwer zu beschreiben. Wenn ich Laufsocken (ich habe fast nur gleiche Paare, aber davon viele) aus dem Schrank fische, frage ich sie schon mal: „Werdet ihr es vielleicht sein?“. Ein Fernsehbild vom Kölner Dom läßt mir spontan und unerwartet das Wasser in die Augen schießen. Irgendwelche Videos von Läufern gehen schon mal gar nicht mehr ohne Schnappatmung und Zieleinläufe nicht ohne Rotznase. Und dann twittert Hannes am Wochenende, daß er so nervös ist wie vor dem ersten Marathon, wenn er an den 2. Oktober denkt-padautz! Trigger!

Auf einmal war sie da….die Aufregung.

T-Minus 40 Tage.

44 Responses to “auf einmal war sie da”

  • Brennr.de sagt:

    Irgendwie schön, oder? 🙂
    Wäre aber auch seltsam, wenn sie nicht da wäre.
    Solange sie Dich nicht blockiert, ist alles in Butter.
    Genieße das Gefühl. Ich persönlich finde es super.

    Evchen Antwort vom August 25th, 2011 08:06:

    Schon und ich versuche es auch aufzusaugen, Momente zu genießen und Gedankenfotos zu speichern. 🙂

  • Feuerpferdle sagt:

    Die Aufregung gehört dazu, schließlich läufst Du in Kölle… 😉
    Und dann noch die einzig wahre Zahl von 42…

    Evchen Antwort vom August 25th, 2011 08:07:

    Ach und wenn man in Frankfurt läuft, ist man folglich nicht aufgeregt? *schmunzel*

  • Blumenmond sagt:

    Wuah.. da werde ich direkt mit aufgeregt. Wie schön.

    Evchen Antwort vom August 25th, 2011 08:08:

    Ich bin erstmal noch vor-mit-Dir-aufgeregt. 😀

  • Volker sagt:

    So muß das sein!

    Evchen Antwort vom August 25th, 2011 08:09:

    Is mir alles recht, solange es am 02. Oktober um 17 Uhr (oder so) heißt: Eva kann Marathon. 😀

  • Laufhannes sagt:

    Schuldig.

    Habe ich gern gemacht 🙂

    Evchen Antwort vom August 25th, 2011 08:11:

    Äh, is klar. Positionier Dich schon mal vor dem Spiegel und stell Dir vor, wie Dir Elfenohren stehen.

  • Saba sagt:

    Einen großen Schluck pangalaktischen Donnergurgler auf die 42! Frau Blonde und ich werden auch schon ganz kribbelich…

    DON’T PANIC!

    Evchen Antwort vom August 25th, 2011 08:14:

    Panik ist noch keine dabei, aber gaaaaanz viel Hibbel! Zum Glück kann ich erst sonntagsmorgens auf- und abdrehen, weil ich mich bis dahin ja noch um Besuch zu kümmern habe. *gnihi*

  • Pierle sagt:

    noch 40 Tage und 4 Stunden….

    Wenn du vor deinem ersten Marathon nicht aufgeregt bist, wann dann?? Ich hoffe, dass es so eine positive Aufregung ist, weil du dich auf den Tag freust und nicht eine panische Prüfungsangst-artige Aufregung.

    Du machst das schon!!!

    Evchen Antwort vom August 25th, 2011 08:33:

    Bisher ist es für mich wirklich eine angenehme Art der Aufregung, aber es fängt an, mein Umfeld zu nerven, weil ich über alles vorher nachdenke und alles durchkaue. Nicht den Lauf, sondern Anreise und sowas. Die richtige Panik kommt dann wohl in der Woche davor.

  • Claudi sagt:

    Endlich! Und ich dachte schon sie kommt nie. Es ist doch herrlich zu wissen, dass sie nun wirklich da ist und Dich beflügeln wird!
    Grandios!

    Evchen Antwort vom August 25th, 2011 08:34:

    Endlich? Ich geniere mich schon, daß ich so „früh“ anfange. 😉

  • Laufhannes sagt:

    Also, mal ehrlich:
    Natürlich gibt es auch Leute, die ganz entspannt so einem Ereignis entgegen sehen. Aber öde das ist, ganz sicher.

    Ob es sinnvoll ist, schon so früh „Panik“ zu schieben? Ich glaube, das ist ein guter Zeitpunkt, um nervös zu werden. Jetzt bleibt genügend Zeit, um sich das Ziel noch einmal in aller Ruhe vor Augen zu führen. Was man da macht, was man dafür vorher alles tut und was es einem wert ist.

    Wenn man erst in der letzten Woche nervös ist, bleibt kaum Zeit zur Planung und Beruhigung. Dann ist wusch und Ende.

    Evchen Antwort vom August 25th, 2011 08:37:

    Die nächsten langen Läufe laufe ich auf jeden Fall nicht mehr einfach so, sondern mit der Frage im Hinterkopf:“Wie wird sich das ab km 35 anfühlen?“ Wie Du ja sehr wohl weißt, mein Lieber, ist das meine Art, gehört dazu und es ist ja auch irgendwo schön-hinterher, aufgeregt und vorfreudig zu sein.

  • Regenrenner sagt:

    Ich hab da ja keine Erfahrungswerte, aber ich glaube GENAU SO muss das sein. Also GENIEß ES!

    Evchen Antwort vom August 25th, 2011 08:38:

    *lach* Ich hab auch keinen Schimmer, wie es sein sollte, aber es fühlt sich bisher richtig an.

  • Bernd sagt:

    Auch wenn ich keinen (Halb) Marathon laufe, ich kann mir die Aufregung trotzdem vorstellen. Bin ich doch selber ein klein wenig aufgeregt da auch bei mir bald ein Lauf ansteht, zwar nur 10 km aber trotzdem mit ein wenig Erregung verbunden.

    Genieße die Aufregung, die eigentlich Vorfreude ist. 🙂

    Evchen Antwort vom August 25th, 2011 09:10:

    Hey Mister 3869! 😀 Wie spannend. Dann läufst Du Deinen ersten zeitgemessenen 10er, wenn wir hier in Neuwied den Deich-Halbmarathon haben. Ich denke an Dich und wünsche Dir viel Spaß!

  • ultraistgut sagt:

    … und ich sage dir, das wird noch mehr, das ist wie Advent…….Spannung – Neugier ……und dann hast du die Bescherung !! 😉

    Evchen Antwort vom August 25th, 2011 09:16:

    Ich hab sooooo Schiß, zu verschlafen (Start ca. 12 Uhr :-P) oder den Start nicht zu finden, die Startnummer zu vergessen, keine Socken anzuhaben, mein T-Shirt falsch herum anzuziehen oder…. *kicher* Das ist vermutlich normal? 😉

  • Pierle sagt:

    *hibbel*

    Evchen Antwort vom August 25th, 2011 09:32:

    Also, als Du hier nochmal *hibbel* geschrieben hast, hab ich erstmal in der Starterliste vom Kölnmarathon nachgeschaut, ob Du nicht auch gemeldet bist. 😛

    Pierle Antwort vom August 25th, 2011 10:42:

    Nee, da findest du mich nicht. Aber ich fieber schon stark mit euch „Debütanten“ mit, weil ich weiß, dass es theoretisch für mich dieses Jahr auch möglich gewesen wäre. Ich hab auch häufiger mit dem Gedanken gespielt, mich doch anzumelden. Naja, jetzt ist es eh zu spät für eine gescheite Vorbereitung. Außerdem bin ich in den letzten Wochen aus zeitgründen meistens nur 2x die Woche unterwegs gewesen und mit so einem Trainingsumfang lassen die einen in Köln wahrscheinlich nicht mal in die Stadt;-)

    Naja – nächstes Jahr sind unsere Jungs schon wieder ein Stück älter – vielleicht klappt das ja dann. Dann buch ich mir dich (als dann erfahrene Marathon-Läuferin) als Hasen 😉

    Evchen Antwort vom August 25th, 2011 10:54:

    Hasen laufen üblicherweise auf gleicher Höhe oder vorweg. Aber gut. Wie Du magst. 😛
    So ging es mir ja auch. Gerade nach dem bescheidenen Jahresstart konnte ich mir lange nicht vorstellen, dann auch noch fast das doppelte meines normalen Pensums zu schaffen. Es ist etwas mehr organisatorischer Aufwand, aber es bleibt überschaubar. Jeder zu seiner Zeit. Außerdem fände ich es viel cooler, Dich nächstes Jahr irgendwo an der Strecke zu begroupen, als irgendwo im Pulk mitlaufend nicht zu sehen. 😉

  • Christiane sagt:

    Also bei mir ist das auch immer ganz schlimm, wenn ich eine „neue“ Distanz angehe, manchmal sogar, wenn es „nur“ ein neuer Lauf über eine eigentlich bekannte Distanz ist. Aber soll ich dir mal was verraten: Ohne das wär’s nur halb so schön. Also genieße es. Der erste Countdown ist vermutlich einer der besten 🙂

    Evchen Antwort vom August 25th, 2011 09:39:

    Manchmal nervt es mich schon, daß ich mich so bekloppt machen kann (was ich im Moment aber nocht nicht tue), aber ich sehe es wie Du: dafür ist es auch viel wert, wenn man etwas geschafft hat und man freut sich auch in dem Maße, wie man sich vorher kirre gemacht hat. 😀

  • Martin sagt:

    Bleib du nur hibbelig- ich bin gelassen 😉 Das passt doch dann-nur meine Socken-die bekommst du nicht!

    Evchen Antwort vom August 25th, 2011 09:43:

    Das paßt wunderbar und ich bin sehr dankbar für Deine Gelassenheit. Du wirst gerade vor`m Start schon ein Nervenbündel aushalten müssen. Wir können ja eine Wette um die Socken abschließen? Z.B.: Wenn ich es schaffe, Dich auf den letzten 400 Metern abzuziehen, krieg ich die Socken? 😛

  • Gerd sagt:

    Ich versichere Dir, irgendwann hast Du die gleiche Ruhe wie ich sie am Start an den Tag lege.
    Wenigstens annähernd! 😉
    Muss ja nicht jeder so unemotional wie ich am Start stehen!

    Evchen Antwort vom August 25th, 2011 09:46:

    Japp. Irgendwann drehe ich mich nämlich am Start um und gehe gelassen einfach nicht hin. *gacker*

  • jetzt beginnt das bekannte Kribbeln! Schön! Das gehört auch dazu, wie die Freude danach es geschafft zu haben. Genieße die Momente, es zahlt sich aus!!

    Evchen Antwort vom August 25th, 2011 09:51:

    Danke vielmals, lieber Reinhard. Ich weiß es sehr zu schätzen, daß Du hier kommentierst, wo Laufen im Moment doch eher ein Äh-Thema für Dich ist.

  • Christian sagt:

    Das ist doch total cool, oder nicht? Ich würde diese Aufregung vorm ersten Marathon liebend gerne noch mal erleben. Doch jetzt gibt es nur noch das schlechte Gewissen, weil einen die fehlende Aufregung nicht mehr zu dutzenden Extratrainingskilometern antreibt.

    Evchen Antwort vom August 25th, 2011 09:54:

    Schon. 😳
    So geht`s mir immer mit Lieblingsbüchern oder -filmen. Ich bin total neidisch auf diejenigen, die er/sie/es das erste Mal genießen können. *hehe*

  • Nordläufer sagt:

    Schwierig ist es immer, vor einem Wettkampf die richtige Mischung aus Anspannung und Entspannung zu finden. Zu aufgeregt zu sein, ist nicht gut, weil man dann schnell verkrampft und wenn es dann auf den ersten Kilometern warum auch immer nicht so richtig läuft, ist der Wurm ganz drin und die S-Bahn sehr verlockend.

    Wichtig finde ich, sich im Vorfeld des Marathons immer schon mal mit möglichen Szenarien des Wettkampfes zu beschäftigen. Dann hast du dann, wenn es drauf ankommen sollte, eine Antwort parat und weißt, wie du reagieren sollst.

    Ich empfehle übrigens zur unmittbaren Motivation für einen Marathon immer gerne diesen -> http://www.drsl.de/berichte/ber_bericht.php?id=203 Laufbericht. Dass es eine andere Leistungsklassei ist, spielt dabei ja keine Rolle

    Evchen Antwort vom August 25th, 2011 12:31:

    Bisher ist es bei mir so, daß ich vorher aufgeregt, unmittelbar vorher viel zu und ungut aufgeregt bin, aber gelassen(er) werde, sobald ich mal den ersten Kilometer hinter mir habe. Ich hoffe, das führt sich auch für den Marathon so fort.
    Der Bericht ist gut und so lang, daß man während des Lesens automatisch ruhiger wird. 😉

  • Supermario72 sagt:

    „Aufregung“ klingt irgendwie nicht gut! Nennen wir es doch lieber „Vorfreude“. 😉

    Und die gehört doch dazu. Geht mir genau so. Aber es wäre doch auch irgendwie komisch, wenn es nicht so wäre (was für ein genialer Satz). Wochenlanges hartes Training – und dann – endlich – ist er da – der Moment der „Abrechnung“. Endlich darf/kann man zeigen, was man drauf hat. Wer da keine „Aut von Gans“ bekommt, sollte lieber weiter um den Block joggen! 😉

    Also – lassen wir uns drauf ein und lassen es zu – dieses wunderbare Gefühl der Vorfreude! Der 02.10. wird unser Tag!

    Grüße aus Kölle, alles Gute und Gesundheit für die restliche Vorbereitung!

    Mario

    Evchen Antwort vom August 31st, 2011 08:07:

    Aufregung ist für mich eine Gratwanderung zwischen Vorfreude und dem Weißen im Auge, also blanker Panik. 😉 Noch überwiegt die Vorfreude, aber der Bammel wird kommen. Ich bin so und wenn ich das akzeptiere, geht es besser, als wenn ich dagegen ankämpfe. Jetzt fängt das Daumendrücken gegen Erkältungen etc. für uns schon allmählich an. Also, ich drück Dir die Daumen! 🙂

    Supermario72 Antwort vom September 1st, 2011 08:11:

    Ja – so langsam wird man wieder zum „Hypochonder“ …. 🙂

    Also – auch Dir viel Gesundheit für die restlichen Wochen!

    Grüße aus Köln!
    Mario

    Evchen Antwort vom September 1st, 2011 09:27:

    Das Rumgejammer nicht zu vergessen. 😉

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