Archive for November, 2011

Sendestörung

Nein, nicht Sendepause, nur -störung.

Es geht mir gut. Eva besteht zum Glück nicht nur aus Laufen, Miss Monster allerdings schon. Da es mir nicht liegt, mehrfach aneinanderzureihen, warum ich immer noch nicht laufen kann, schreibe ich halt nix.

Das Leben ist bunt wie immer und gerade noch kunter dazu. Die meisten meiner lieben Pappenheimer wissen Bescheid.

Die Hauptaufmerksamkeit der nächsten Monate liegt auf einem anderen “L” als Laufen, nämlich …Büffeln, genau.

Im Frühjahr lege ich die Prüfung für eine berufliche Qualifikation ab und da ich neben der regulären 40-Stunden-Woche lerne, müssen andere Freizeitvergnügen, wie das web 2.0, einfach Platz machen.

Ich bin also nicht weg, nur stiller.

Das nächste Laufziel ist dennoch gefaßt und ich freue mich wie Bolle, bin stolz, ergriffen und hibbelig, denn ich darf das Sabakind bei ihrem ersten Halbmarathon in  Hannover begleiten!

Nachholbedarf

Das ganze Jahr war ich nicht krank. Eine Schnupfnase hier und mal Bauchweh da, aber nichts, das mich zu einer längeren Laufpause gezwungen hätte. Gerade halte ich schon das dritte Mal in vier Wochen die Füße still. Die fette Nachmarathonerkältung, ein verstauchter Fuß und jetzt eine Blasenentzündung, die nur durch Voodoo so schnell herbeigezaubert worden sein kann und gegen die nur Antibiotika ankommt. Nächste Woche habe ich den alljährlichen Muttermalwegschnibbelkontrolltermin und bin mir ziemlich sicher, daß mir mindestens ein solches zwischen den Zehen weggenommen werden muß (Die Muttermale und ich, das ist so eine Sache.). Dann darf ich mir wieder eine Standpauke anhören, daß es häßliche Narben gibt, wenn ich zu früh und mit Fäden Sport mache…und laufe frühestens nach vier Tagen wieder nicht.

Um ehrlich zu sein, nehme ich es gelassen. Letztes Jahr noch hätte mir das Angst gemacht, daß danach die Lauflust flöten ist, aber der Kopf ist gut, ich bastele freudig an Überlegungen, wie das nächste Laufjahr aussehen könnte und kuriere mich brav aus.

Ich hatte dieses Jahr solches Glück und wieder so schöne Läufe, bin Marathon gelaufen- ja, ich glaube, meine Einstellung zu mir hat sich ein wenig geändert. Ich bin sozusagen laufstabiler geworden.

Ich werde einen Teufel tun und jetzt an eine Pechsträhne glauben, auch wenn ich es heute in der Küche geschafft habe, mich mit einer Gabel zu stechen, nachdem ich mir die Finger verbrannt habe, direkt nachdem ich mir in den kleinen Finger geschnitten hatte, nein nein.