Archive for November, 2010

Oh, yesterday came suddenly

Es kommt euch wahrscheinlich auch so vor, als hätten wir erst gestern noch über den Winter gestöhnt.

Und jetzt liegt das weiße Zeug schon wieder überall rum.

Heute Morgen stand der erste richtige Spätschicht-Schneelauf an. Meine Begeisterung hält sich in Grenzen.

Aber es nützt ja nichts und Motivation habe ich genügend an der zur Hand. Meine Edda wird immerhin das erste Mal ausgeführt und ich kann im Matschhalbdämmergrau Hellen laufen.

Ich trete mit der Null-Bock-Ausrüstung vor die Tür: zusammengewürfelte Laufklamotten, laute Musik und ein „Wage es bloß nicht Hallo zu sagen“-Gesicht.

Nach ein paar Minuten bin ich aus der Stadt und aus dem Geschlitter des festgefahrenen Schnees raus.  Is ja doch gar nicht sooooo übel, aber ich bin noch nicht so weit, daß ich mir das zugeben möchte.


Mein Projekt Frostbeule läuft weiterhin. -2 °C sind schon mal machbar und Hannes hält die Herausforderung.

Kalt ist mir dennoch und ich gebe den letzten Kilometer ein bißchen mehr Gas.

Dampfend und laut lachend und komme ich vor der Haustüre an. Schön war`s, aber ich bräuchte das jetzt nicht bis März durchgehend. Bitte.

Tausend Mal berührt….

…tausend und einen Lauf und es hat Möp gemacht.

Bisher durfte ich immer den Forerunner von meiner besseren Hälfte mit benutzen. Das klappt üblicherweise wunderbar, da wir eh meistens zu anderen Zeiten laufen . Er ist Spät- und ich Frühläufer.

Gut, es macht einen Unterschied, ob man sein ganz eigenes Gerät hat, aber nur für „Splien“ nochmal so viel Geld hinlegen? Nö.  Da siegt dann doch der Pragmatiker in mir über das Spielkind.

Mein Freund sah wohl am Freitag die Gelegenheit gekommen, mir zu zeigen, daß er das anders sieht. Er möchte seinen Forerunner ganz allein für sich haben und sah die einzige Rettung darin, mir auch einen zu organisieren.

Und da war sie plötzlich! Anmutig in ihrem Pappkästchen platziert strahlt sie mich an. Meine Edda.

Am Wochenende bin ich mit dem liebevoll schrillen „Düdedüdelüd“ im Ohr eingeschlafen, nachdem ich sie gefüttert hatte, träumte von individuell erstellten Trainings, Distanzen und Routen, handgestoppten Wunderzeiten, (grünem!) Licht am Ende der Unterführung…





Laufend etwas bewegen

Bis es euch aus den Ohren rauskommt….

Los, Patschehändchen machen.

hand

Verweigerungen zur Mithilfe werden nur schriftlich und unter Angabe eines wichtigen Grundes angenommen.

Uns hilft alles: Spenden, Weitersagen, Twittern, Facebooken, was euch einfällt.

Parole: Frostbeule!

Lange Laufhosen tragen auf, sind unchic,  immer zu kurz oder zu lang, unbequem, umständlich und ich mag sie einfach nicht!  Da bin ich ganz MiMose.

Bevor ich allerdings Gefahr laufe, dem Laufgott irgendwelche Körperteile zu opfern, ziehe ich die Hood`schen Beinlinge doch lieber über.

Allerdings muß es doch möglich sein, sich bis zu einem gewissen Grad (Minus) abzuhärten.

Bei den frühlingshaften Temperaturen zuvor war es kein Problem, noch in kurzen oder 3/4-Hosen zu laufen, aber diese Woche werden selbst wir im Rheinland eine Kostprobe vom Winter erhalten. Ich bleibe erstmal bockig und schaue mir an, wie rot Beine werden können, bevor es ins Blau übergeht.

Mein bisheriger Anreiz war die Anti-lange-Hosen-Wette mit Claudi. Die habe ich aber leider gewonnen. Scheinbar hat die innere Hitze des FEUERpferdles doch nicht ganz gereicht, um gegen 4° Außentemperatur anzudampfen. 😉

Also teste ich alleine weiter, ab wann es unangenehm wird.

Vielleicht ist ein läuferisches Überwintern ohne lange Hosen auch für die dünnhäutige Fraktion möglich?

Vielleicht packe ich mir aber auch nach einem Lauf in Minusbereichen an den Kopf und vergrabe mich in meinen ABS-Socken.

Ich werde rumheulen berichten, wo meine Schmerzgrenze liegt.

Nachteil ist nur, frau darf nicht mal im Winter das Rasieren vernachlässigen. 😳