Archive for Oktober, 2010

2. Monster(waden)party-die Einladung

Auftakt zur 2. Monsterwadenparty!

Zur Auffrischung und für die Neuen noch einmal kurz:

Wir wollen eure Waden sehen und die schönsten zur Monsterwade küren.

Aktuell hält den Titel Pienznäschen!

Das letzte Jahr zum Nachlesen:

Dieses Mal gibt es leicht verschärfte Bedingungen.

Jeder, der an der Wahl zur Monsterwade teilnehmen möchte, schickt mir bitte ZWEI Fotos von seiner Wade (eines von hinten und eines von der Seite) per Mail an monsterwadenatmissmonster.de

Möglichst bitte ohne verräterische Hintergründe, Kleidung, Gesichter.

Die Bilder werden anonym veröffentlicht und jeder darf eine Stimme abgeben, nicht aber für sich selbst.

Einsendeschluß ist der 01.11.2010 0:00 Uhr!

Wenn mehr als drei Bilder von jedem Geschlecht eingehen, gibt es eine separate Wertung zur Missus Monsterwade und zum Mister Monsterwade.

Wo is `en des Loch?

Das Loch im Käse? Nö. Mit dem spiele ich nur des Öfteren „schwarzes Loch“.  Die Materie vom Rand wird eingesaugt und vernichtet oder so ähnlich.

Ich suche das (Halb-)Marathonloch und kann es einfach nicht finden!

Eigentlich dachte ich, ich kenne mich ganz gut, aber scheinbar kann ich mich ab und an auch selbst überraschen.

Damit meine ich nicht das Aufwachen mit dem Kopf am Fußende.

Ich war so felsenfest davon überzeugt, daß spätestens, wenn ich meinen ersten Halbmarathon gelaufen bin, das Motivationstief stante pede folgt.

Die einzige Nachwirkung ist, daß mein linkes Bein noch ein seltsames Eigenleben führt, aber von Laufunlust keine Spur.

Das ist ja nü eigentlich eine schöne Sache, denkt ihr jetzt wahrscheinlich, und grundsätzlich gebe ich euch recht. Aber ich lausche ständig in mich hinein und löchere mich mit den elenden Fragen, wo denn bitteschön meine Angsthasen, Stolpersteine, Lustnixe, Gehtnixe, Kannixe, Willnixe…Traunixe hin sind.

Wie soll ich mich denn auf jemanden verlassen können , d e n  i c h  g a r  n i c h t  k e n n e?

Ich glaube, ich warte einfach mal den Winter ab. Der bringt mich ganz bestimmt zurück.

Ich hann do was im Rischbel.

Meine Jahreslaufziele, 1000 Kilometer zu sammeln und einen Halbmarathon zu finishen, habe ich abgegrast.

Das fühlt sich gut an und gibt Sicherheit, sich ein Quäntchen mehr zuzutrauen.

Mit meiner moderaten Planung fahre ich bisher gut, also möchte ich nicht zu sehr auf den Putz hauen. Mehr kann ich immer noch.

Doch Ziele tun mir gut und motivieren mich.

Und aufgeschrieben, sprich gebloggt, sind sie verbindlich(er).

Dieses Jahr möchte ich noch an ein-zwei Läufen teilnehmen (10km? 15km?); einfach, um Spaß und etwas vorzu-haben.

Für nächstes Jahr, habe ich eine Bestellung aufgegeben für:

-1500 Kilometer

-im Frühjahr ein Halbmarathon

-eventuell ein Intermezzo mit Schlammpackung?

-im Herbst (Köln-)Marathon


Welcher Halbmarathon es werden wird, weiß ich noch nicht. Ich nehme also gerne Vorschläge und Tips an.

Laufmonsterhausen

Nach dem Halbmarathon am Samstag fuhren Hannes und ich Sonntag nach Köln, um uns dort den Marathon zusammen mit Melanie anzusehen, Steffen und Marco bei ihrem Marathon innerhalb der gesamt 73 km (erst 10km, dann Halbmarathon, dann Marathon), die sie laufen wollen, zu begroupen und die Laufmonster endlich einmal zu treffen.

Hannes und ich sind aufgrund des Vortages ein wenig skeptisch, wie wir den Tag auf den Beinen wohl überstehen werden, aber guten Mutes. Während der Zugfahrt haben wir immerhin ausreichend Zeit, den Schmerz in den Beinen exakt bis in die Zehenspitzen zu beschreiben und ein klitzekleinwenig zu jammern. 😉

In Köln angekommen, treffen wir uns auch direkt mit Melanie, und gerüstet mit einem Stadtplan versuchen wir zum ausgemachten Monstertreffpunkt zu gelangen. Ganz grob habe ich einen Überblick von Köln, aber wir hatten die Rechnung ohne die umfangreichen Verkehrs-, Straßenbahn- und Straßensperrungen gemacht. Die Beine mucken, aber es ist schön, direkt an der Marathonstrecke die Stimmung einzufangen und den Läufern zuzusehen. Nach viel Rumgefrage und noch mehr Lauferei sind wir endlich in der richtigen Straße und prompt bin ich nervös. Wie die wohl so sind, die Laufmonster?

Die Frage sollte ich bald beantwortet bekommen:

Wir werden warm und herzlich empfangen und die Nervosität legt sich schnell (Das könnte vielleicht auch an dem dargebotenen Kölsch liegen, was ca. der zweite Schluck Alkohol für dieses Jahr für mich war ;-)). Respekt darf man durchaus haben vor dem, was die Laufmonster so alles wegbolzen, aber Hemmungen oder Scheu sind völlig unbegründet.

Viel zu schnell müssen wir uns schon wieder auf den Rückweg begeben, um noch die beiden anderen Helden des Tages zu erwischen und dann auch schon die Heimreise anzutreten. Leider haben wir Steffen und Marco dann doch nicht mehr sehen können. Das Gewusel war zu groß und die Zeit zu knapp, um sie zu suchen.

Als Erinnerung an diesen Tag haben mir die Laufmonster eine Finishermedaille und das Versprechen geschenkt, mich zu unterstützen und zu begleiten, wenn ich meinen ersten Marathon laufe.

Jungs, danke für die tolle Begrüßung in euren Reihen!

Nächstes Jahr hole ich mir meine eigene Finishermedaille und zwar in Köln!

Margitta: Na, ein Marathon. 😉