Archive for Juni, 2010

Zu viel des Guten?

Kraft mache ich ja jetzt schon eine Weile und das auch brav regelmäßig. Es tut mir einfach gut, auch unabhängig vom Laufen.

Ich bin in einem Billigstudio, behaupte aber mal, daß mir die Übungen gewissenhaft gezeigt werden und ich mich auch nicht allzu dämlich in der korrekten Ausführung anstelle. Immerhin mache ich das schon fünf Monate beschwerdefrei.

Wenn auf meinem Trainingsplan bei einem Gerät aber ein Gewicht steht, was ich dann doch nicht schaffe, gehe ich eben 5kg runter, bis ich soweit bin.

So auch bei einem Gerät, was meine großen Rückenmuskeln trainiert. Auf meinem aktuellen Trainingsplan stehen 3×15 Wiederholungen mit 25kg. Die waren mir aber zu schwer, also habe ich erstmal 20kg gemacht und nach und nach mal für eine der Wiederholungen 25kg raufgepackt. Gestern habe ich das erste Mal 2x 25kg gezogen. Als ich danach zuhause war, ging es mir noch gut. Abends fühlte ich mich ein bißchen holzig, aber ok. Das führte ich aber eher auf die recht anstrengende Tour von Freitag für Brennr`s WM-Laufspiel zurück. Nachts konnte ich nicht einschlafen, wußte aber nicht wieso, und als ich endlich mal gegen 2 Uhr weggenickt war, war ich bald wieder wach mit höllischen Rückenschmerzen! Genauer gesagt taten mir exakt diese beiden Muskeln weh. Ich versuchte nochmal einzuschlafen und es einfach zu ignorieren. Das ging etwa bis 3:irgendwas Uhr. Da ich mir nicht anders zu helfen wußte, nahm ich eine Ibu. Sie wirkt nur mäßig, ich döse nochmal kurz weg, aber gegen 6 Uhr bin ich wieder wach und mittlerweile gereizt.  Irgendwann schlucke ich nochmal eine Ibu, schmiere mir den Rücken mit Voltaren ein und schnappe mir die Heizdecke. Eine Viertelstunde später schlummere ich gelöst auf der Couch weg und schlafe nochmal eine Weile durch.

Als ich wach werde, fühlt sich mein Rücken etwas steif an, aber ich habe keine Schmerzen mehr. Auch jetzt, nach einigen Stunden ohne Medis und einem lockeren Minilauf- holzig, aber nicht schmerzhaft.

Rücken hab ich eigentlich nicht. Zu schmerzempfindlich bin ich auch nicht und ich verkneife mir lieber eine Schmerztablette, als nachts um drei Salzstangen kauen zu müssen, damit ich die Tablette vertrage. Wenn ich nämlich Schmerzmittel auf nüchternen Magen nehme, gehen die mir wenige Minuten danach wieder durch den Kopf.

Hat irgendjemand eine Idee, was das war? Habe ich die Übung doch falsch gemacht oder war es ein doofer Zufall oder…?

Miss Monster für Sudafrika

Brennr hatte die, wie ich finde, ganz ausgezeichnete Idee, ein WM-Laufspiel zu veranstalten.

Jeder Läufer, der teilnimmt, bekommt ein an der Fußball-WM teilnehmendes Land zugelost und tritt an den jeweiligen Spieltagen zum Lauf an. Wie genau das funktioniert, könnt ihr ja bei Christian nachlesen: WM-Laufspiel

Ich gestehe, ich bin ein absoluter U-Boot-Fußballfan. Eine WM oder EM nehme ich gern mal mit, aber ansonsten kann mir das Gekicke gestohlen bleiben. Das Laufen mit der WM zu verbinden, hat mir aber spontan so gut gefallen, daß ich dabei bin und mir wurde gestern als Land unser Gastgeber Südafrika zugelost.

Es wird sicherlich nicht immer einfach sein, das zu laufen, was man möchte, weil die freie Zeit an den Spieltagen bei den meisten begrenzt verfügbar ist, aber wir geben unser Bestes, nech?


Ich wünsche allen viel Spaß bei unseren beiden WMen und jetzt laßt die Spiele beginnen. 😉

„…und einen Gruß an die Sonne schicken.“

Na, wer kennt die Bärenbrüder? 😉

Was das Laufen angeht, bin ich gerade stinkefaul und finde es noch nicht mal schlimm.

Ich laufe zwar, aber nur, um meine Kondition zu behalten und nicht um des Laufen willens.

Gerade habe ich kein direktes Ziel vor Augen (weil schneller werden immer noch nicht geht, dank des Bauchmuskels), mit meiner liebsten Daniela kann man auch ohne Laufen richtig richtig gut Zeit verbringen und da leidet eben meine Motivation. Trotzdem mache ich nicht nix. Das Krafttraining macht Spaß, den Zoo zu durchwandern oder mal Radfahren auch und ich höre Laufradio generell nur noch beim Laufen, schaffe mir also genau dafür eine Gelegenheit.

Spätestens, wenn ich den Halbmarathon im Oktober nahen sehe, werde ich auch wieder mehr machen, also gehe ich es wirklich gelassen an. Außerdem mag ich mich ja noch für die Tour über den Tellerrand an den Rheinsteig herantrauen und mache panisch jedes Mal brav meine Beinwackeleien, um nur ja so viel Kraft wie möglich in den Beinen zu haben.

Demnächst kommt dann die erste Belastungsprobe für das Laufen und mich, weil ich mich entschieden habe, beruflich nochmal ein-zwei Jährchen zu büffeln und die Freizeit wird dadurch ja nicht gerade üppiger.