Archive for Juni, 2010

Brüder und Schwestern im Schweiße

Genial! Endlich Sommer und ich freue mich und blinzele bei jeder Gelegenheit in die Sonne und strecke alles von mir und es kommt endlich mal wieder Luft an einen und die Zehen haben Wackel und die Haut wird schön bronzig und Wassermammelonen, boah, Waaaaassermeeeelonen…. Sommer halt. 😛

Mein Kreislauf allerdings braucht eine Weile, bis er sich umgestellt hat (wie bei den meisten wahrscheinlich). Als ich gestern von der Arbeit kam, hatte ich gefühlt Elefantenfüße und die Adern treten an den Armen hervor, ich habe keinen Hunger und mir ist…naja, warm eben.

Vorletzten Freitag, als ich für`s WM-Laufspiel angetreten bin, blieb mir nur ein kleines Zeitfenster von 18-20 Uhr. Nach nur 10km war ich derart platt, daß nichts mehr ging. Zuhause angekommen, werfe ich die Laufschuhe von mir und meine Zehen rollen sich schmerzhaft nach unten ein, die Waden machen dicht- es krampft im Gebälk und mir ging es kurzzeitig fast schon dreckig.

Ich hatte den Tag über, wie immer, ordentlich viel Wasser getrunken, aber es war ganz eindeutig das Salz, was fehlte. Also stehe ich mit Klumpbeinen in der Küche und nehme schlückchenweise im Salzwasser und normales Wasser zu mir. Ekelhaft, aber mir ging es bald danach wieder gut.

Habt ihr irgendwelche Tips, wie ihr euch besser oder schneller an warme Temperaturen gewöhnt?

Auf Schwimmen umsteigen? 😉



Südafrika im Viertelfinale

Hups. Ich darf für Südafrika beim WM-Laufspiel also auch im Viertelfinale antreten.

Das hätte ich jetzt nicht gedacht, aber ich freue mich.

Mein Glück im Achtelfinale war, daß mein Gegner Argentinien am Tag nach dem „Spiel“ einen Wettkampf hat und demnach keine 20km+ reißen konnte. Denn gestern in der Hitze hätte ich keine 20km hinbekommen. Warme Temperaturen ansich machen mir nichts (nur Schwüle), aber ich bin noch nicht daran gewöhnt. Stattdessen waren es gestückelte 11km. Aber es hat gereicht.

Na denn….wollen wir mal schauen, wie es weitergeht.

Auf jeden Fall haben wir Spaß, nech? 🙂

Mr. Universe oder was?

Üben wir uns einmal in Oberflächlichkeit.

Ab wann ist man eigentlich sportlich? Oder anders gefragt: wann wirkt eine Person sportlich auf euch (und dürfte oben ohne laufen ;-))?

Wenn man eine Person beschreibt, nutzt man Begriffe wie schlank, dick, kurvig, untersetzt oder eben sportlich.

Sicher ist diese Bewertung subjektiv, aber dennoch gibt es eine Art Raster, in dem sich jeder bewegt.

Und jetzt möchte ich von euch wissen (Torsten-Runningmeuer wird sich freuen, weil er seine fast schon an einen Fetisch grenzende Neigung zu deutlich bemuskelten Waden anführen kann.), was ihr als eindeutig sportlich anseht.

mein Südafrika

Heute ist der nächste Spieltag für mich im WM-Laufspiel und da möchte ich einmal die Gelegenheit nutzen und euch mein wunderschönes Südafrika zeigen, wie ihr es noch nie gesehen habt. Also habe ich für euch auf Tour mal die wichtigsten Dinge festgehalten.

Da wäre unsere außergewöhnliche Landschaft:

Landschaft

Sanfte Hügel, weite Felder, malerische kleine Dörfchen...

Jede Jahreszeit hat ihren ganz eigenen Reiz.

Jede Jahreszeit hat ihren ganz eigenen Reiz.


…und eine exotische Vegetation:

Sind die nicht hübsch? Die sieht man sonst bestimmt niiiirgends!

Sind die nicht hübsch? Die sieht man sonst bestimmt niiiirgends!

Das gibt lecker Kümmelbrötchen!

Das gibt lecker Kümmelbrötchen!

Bekannt sind wir auch für unsere außerordentlich gute Infrastruktur:

Über diese Wege transportieren wir viele unserer Güter.

Über diese Wege transportieren wir viele unserer Güter.

Da soll eigentlich unser Strom herkommen. Wir sind aber auf Steckdosen umgestiegen, weil die viel kleiner sind, jeder eine haben kann und sie nicht auf Erdbebenspalten stehen.

Da soll eigentlich unser Strom herkommen. Wir sind aber auf Steckdosen umgestiegen, weil die viel kleiner sind, jeder eine haben kann und sie nicht auf Erdbebenspalten stehen.

Hier waschen wir uns und unsere Sachen. Deshalb heißt der Fluß direkt nebenan auch R(h)ein.

Hier waschen wir uns und unsere Sachen. Deshalb heißt der Fluß direkt nebenan auch R(h)ein.

Kommen wir zu den kulinarischen Genüssen:

Wenn man gerade x Kilometer durch die Gegend gerannt ist, schmeckt alles köstlich, was kalt ist und vielleicht noch ein bißchen süß.

Wenn man gerade x Kilometer durch die Gegend gerannt ist, schmeckt alles köstlich, was kalt ist und vielleicht noch ein bißchen süß.

Diese Tiere leben meistens mit bei uns in den Häusern. Wir essen sie aber heute nicht mehr, weil sie die unangenehme Angewohnheit haben, aus unseren Toiletten zu trinken und unsere Zehen abzulecken.

Diese Tiere leben meistens mit bei uns in den Häusern. Wir essen sie aber heute nicht mehr, weil sie die unangenehme Angewohnheit haben, aus unseren Toiletten zu trinken und unsere Zehen abzulecken.


Ich hoffe, meine kleine Vorstellung von Südafrika hat euch gefallen und einen ersten Eindruck vermittelt, wie vielseitig und hübsch es hier sein kann.


So und jetzt hätt` ich gern, daß mir irgendwer die Daumen drückt und mir Uruguay heute Abend nicht das Hinterteil poliert. 😛