Archive for Dezember, 2009

noch mehr schlechte Bilder und überhaupt keine Lust

Heute, also, nä….


Mein Schweinehund schnurrte mich heute Morgen noch friedlich an, ganz leise: Es ist noch früh. Du kannst noch den ganzen Tag laufen. Es muß nicht direkt morgens sein. Recht hat er.

Gegen Mittag brummt er schon etwas lauter: Du brauchst hier jetzt nicht die Heldin zu spielen. Du warst gestern erst laufen, Du warst arbeiten bis 20 Uhr und Du hast auch gestern schon die Kälte abbekommen.

Gegen frühen Nachmittag dann knurrt er schon fast: Es ist Weihnachtszeit, eiskalter Winter! Niemand würde Dich als lauffaul abstempeln, wenn Du Dir in dieser „besonderen“ Zeit mal den ein oder anderen Lauf verkneifst.

Mittlerweile war ich so verzweifelt hin- und hergerissen, daß ich mir erst in Blogs und sonstigen Communities Motivation abholen wollte. Das half zumindest schon einmal, mich unter Druck zu setzen.

Dann habe ich meinen Freund angejammert(!), er möge heute mal das Zugpferd machen und mich ziehen. Er will zwar noch laufen, aber alleine und heute mit Musik. Naaaaa ganz großartig.

Es bleibt mir nix übrig. Der Schweinehund brüllt mich jetzt schon derart laut an, daß ich mein Gewissen nicht mehr ruhig bekommen würde, wenn ich jetzt nicht laufe.

Das hat er nun davon. Wenn man mich zu sehr drangsaliert, werde ich aufmüpfig.

Ich ziehe einfach mal meine Laufklamotten an. Mal sehen, was dann passiert. Und siehe da: spontan entscheidet sich meine bessere Hälfte, doch mit mir zu laufen, weil ich mit Fotos von ihm im Schnee locke. 😉

Also packt jeder sein Handy ein, wir zwiebeln eine gefühlte halbe Stunde an unseren Klamotten rum….und ab.


foto0144


Das Ergebnis sind völlig verwackelte, unscharfe (Huhu, Lahars! *wink*) und wenig ansehnliche Fotos, aber wir hatten Späßje.

Der Lauf, ach….nicht der Rede wert. Einen Teil der Strecke haben wir auf dem Sportplatz absolviert, den Rest auf freier Flur.

Ich bin stolz, daß ich draußen war und auch wenn dieser Lauf ansich nicht der schönste war: das gibt Kraft, sich ein ander Mal auch durchzubeißen.*grrr*

Schnee

Dafür lohnt es sich zu laufen!

 

Ein Rausch! Mehr möchte ich zu meinem Lauf heute Morgen nicht schreiben. Die anderen Blogs tun das schon so herrlich! 😀

 

 

 

 

 

Sonnenaufgang

 

„I`m dreaming of a white Christmas….“ *träller*

noch mehr Ehrlichkeit

Der liebe Gerd hat in seinem Blog schon die Ehrlichkeit zum Thema gemacht.

Christiane ebenfalls und Lars, nun ja, ihr kennt ihn. 😉

Ein nichtlaufender Freund hört sich heute das Podcast von http://laufradio.de/ an und meint danach zu mir sinngemäß, daß er sich die Frage stellt, ob ich ohne das Bloggen und die daraus resultierende Anerkennung überhaupt noch laufen würde.

Daraufhin stelle ich mir diese Frage ebenfalls. Ehrlich? Ich weiß es nicht, aber wie ich mich kenne, wohl eher nicht.

Mittlerweile ist es möglich,  daß ich es auch ohne Bloggen schaffen könnte (nicht würde). Und ich benutze ganz absichtlich den Konjunktiv!

Aber mal im Ernst: warum sollte ich das voneinander trennen wollen?

Bin ich keine richtige Läuferin, wenn ich das Bloggen als große Motivation „benutze“?

Nach der Meinung des ewigen Anfängers vermute ich mal ja, weil er auch der Meinung ist, daß man kein richtiger Läufer ist, wenn man regelmäßig die Stöpsel mit dabei hat. 😉

Eigentlich möchte ich gar nicht so hart mit mir ins Gericht gehen (das tut Sven schon *frechgrins*) und  bin einfach froh, daß ich laufe.

Wie ist das bei euch?

Braucht ihr das Bloggen für`s Laufen? Schöpft ihr Motivation/Anerkennung daraus? Denkt ihr, daß man Laufen NUR um des Laufen willens betreiben darf? <–Vergeßt den letzten Satz. Der is völlig sinnfrei und ich weiß aber auch leider nicht mehr, was ich eigentlich fragen wollte. *augenroll*

Ich bin gespannt auf eure Antworten. 🙂

Schwanenteich

Zwei Fragen.

1.Haben Versicherungen schon einmal darüber nachgedacht, Laufschuhe mit Highheels gleichzusetzen, was das Risiko beim Autofahren angeht?

Ich hätte mich vorhin beinahe sonstwohin katapultiert, weil ich mit den Tretern das erste Mal zu einer Laufstrecke gefahren bin und ständig im oberen Fußraum hängenblieb. Was Highheels hinten zu viel haben, haben die Laufschläppchen vorne (zumindst bei meiner zarten 45 *räusper*). Ui, nix gut.

2. Macht es wirklich Sinn durch das Laufen länger jung zu bleiben, wenn man währenddessen derart Wahaaa! aussieht?


Heute hatte ich frei und da wollte ich mal wieder etwas Abwechslung zu den Hausstrecken und ein ganz bestimmter Blogger merkt auch schon mal gerne an, daß ich dringend neue Pisten erkunden muß.

Der Schwanenteich hier in einem Stadtteil von Neuwied ist sehr beliebt unter Läufern. Da ich aber mit dem Auto dafür erstmal hinfahren muß, war mir das bisher einfach zu blöd. Aber nur bisher. 😉

Diesmal hatte ich auch das Handy dabei und habe euch ein paar Fotos mitgebrung. 😛


Nett für Leute wie mich, die ohne GPS laufen.

Bild 1 von 13

Nett für Leute wie mich, die ohne GPS laufen.



Die Strecke ist wunderhübsch. Nur fester Waldboden, alle km eine kleine Markierung, nebenan plätschert der Aubach vor sich hin, der dann im Schwanenteich endet.

Ich konnte von Anfang an sehen, daß die Strecke ganz leicht ansteigend verläuft. Das kennen meine Beine ja noch so überhaupt nicht.

Nun ja, testen wir mal.

Es stellte sich allerdings heraus, daß leichte (!) Anstiege mir gar nicht so viel ausmachen, wenn man davon absieht, daß die Oberschenkel sich melden und ich etwas lauter keuche (daß die Vögel schockiert weggeflogen sind, hat nichts mit mir zu tun. Ganz sicher.).

9,8 km in gut 66 Minuten, davon der 9.km in 5:39 und 332 (korrigiert) Höhenmeter. Ich bin zufrieden und… es läuft! 😀