Archive for September, 2009

Update

Hi ihr Lieben,

hier nur mal eine kurze Meldung.

Die OP hab ich ganz gut ĂŒberstanden. Also: Daumen hoch. 😉

Bis ganz bald…

Eure Miss Monster

BewÀhrungsprobe

Ich habe jetzt lange an mir rumgeknöddert, wie und was ich euch schreibe.

Ich mach`s ausnahmsweise mal sehr kurz. *Ă€hmja*

Ich werde operiert (das weiß ich schon lĂ€nger) und darf ca. acht Wochen nicht laufen oder sporteln. Mehr möchte ich darĂŒber nicht im WWW schreiben.

Wieviel ich in der Zeit bloggen werde, werde ich spontan entscheiden. Wahrscheinlich sehr viel, weil ich Langeweile hab. 😀

Danach wird sich also zeigen, wie schnell ich wieder in die GĂ€nge komme und wenn ich DANN wieder von mir aus anfange zu laufen, bezeichne ich mich als LĂ€uferin. 😉

DrĂŒckt mir bitte die Daumen, daß ich schnell wieder fit bin.

Laufen verÀndert

Laufen verĂ€ndert natĂŒrlich den Körper und ich konnte erstaunt an mir beobachten, daß ich, in Zahlen ausgedrĂŒckt, mittlerweile 1cm mehr Wade, 2 cm mehr Oberschenkel und volle 4cm Taillenumfang weniger verbuchen kann, bei konstantem Gewicht. Sogar meine Haltung ist ein wenig gerader. Mein RĂŒcken fĂŒhlt sich fester an. Und meine FĂŒĂŸe danken mir die konstante Belastung auch immer mehr. Daß wahrscheinlich keine Frau ĂŒber eine schmalere Taille verdrossen ist, könnt ihr euch wohl denken.  Aber auch das Mehr an Bein stört mich nicht im geringsten. Torsten betitelt das liebevoll als „fette Waden“. 😉

Ich muß gestehen, daß es mich regelrecht ein bißchen stolz macht, wenn ein anderer LĂ€ufer deutlich etwas an mir erkennt, das „typisch“ aussieht. Das rĂŒhrt wohl zu einem gewissen Teil daher, daß LaufanfĂ€nger ganz erpicht darauf sind, sich zugehörig zu fĂŒhlen. Zum Anderen freue ich mich ĂŒber meine hart erkĂ€mpften neuen Muskeln. Wenn ich nach einem schnelleren Lauf nach Hause komme und dann sehe, wie „dick“ meine Oberschenkel in dem Moment sind und wie sie sich klar abzeichnen, dann ist das fast so als hĂ€tte man frau gesagt, daß sie tolle Haare hat.

Laufen verĂ€ndert auch das eigene Denken. Man traut sich wesentlich mehr zu, lernt sich selbst besser einschĂ€tzen, man lernt, daß man kann.


Heute Morgen war dann ein Lauf…

Ich hatte einfach keine Lust. Wir waren sehr spĂ€t in die Federn gekommen. FrĂŒhaufsteherin, die ich nun mal bin, heißt das nicht, daß ich deshalb lĂ€nger schlafen kann. Also bin ich mĂŒde, maulig und fast nichts liegt mir ferner als Laufen.

Irgendwo im HinterstĂŒbchen muß ich aber etwas abgespeichert haben, das mich doch dazu bewegt, die Schuhe zu schnĂŒren. Ich bin fast böse auf mich selbst, daß ich jetzt tatsĂ€chlich vor die TĂŒr gehe. Die ersten km sind auch völlig antriebslos. Ich will heim. Ich will es hinter mich bringen, meine Ruhe vor mir selbst haben. *motzmecker*

Miss schlechte Laune fĂŒhrt dann innerliche SelbstgesprĂ€ch: „WofĂŒr soll das jetzt gut sein? Du hĂ€ttest Dich nochmal hinlegen sollen. Du merkst aber schon, daß die rechte Wade ziiiemlich hart ist? Geh doch spazieren. Geh doch nach Hause!“

Irgendwann kommt dann der Punkt, an dem ich richtig giftig werde und das GefĂŒhl habe, meine FĂŒĂŸe bei jedem Schritt in den Boden zu stampfen. Wenn ich mich dann genĂŒgend ausgetobt habe, kommt eine Art Leere. Wut, Unmut, aber auch andere Emotionen-verpufft.

Und jetzt, ganz langsam, starte ich das Programm neu. „Is ja schon schön hier heute Morgen. Die Sonne kommt gerade durch den Hochnebel. Das Pferd schielt ziemlich oder? Oh, guck mal! Wieder Hasen mit weißem Hinterteil.“ Mein Lauf wird ruhiger. Ich laufe nicht mehr gegen mich an. Ganz allmĂ€hlich kehrt meine gute Laune zurĂŒck. Ich freue mich, daß ich laufe. Freue mich auf die Dusche zuhause, auf das FrĂŒhstĂŒck, auf den Tag.

Als ich dann zuhause ankomme, bin ich wieder ganz monsterlike fröhlich.

Wenn ich nicht mittlerweile gelernt und unbewußt abgespeichert hĂ€tte, daß es mir nach dem Laufen quasi immer besser geht, hĂ€tte ich mich wohl wieder hingelegt.

Losgelaufen war ich aus purer Sturheit, aber schön war`s.


Laufen verĂ€ndert…

Wettkampfplanung 2010

Jaja, ich habe mich von euch belehren lassen und nenne offizielle LĂ€ufe, an denen ich teilnehme, jetzt auch Wettkampf. Heißt ja nun mal so. 😉

Dieses Jahr werde ich nix mehr laufen, aber fĂŒr 2010 habe ich mir den

 Rhein-Wied-Cup vorgenommen.

Der Cup setzt sich aus fĂŒnf LĂ€ufen ĂŒber das ganze Jahr verteilt zusammen. Ich laufe also 4x 10km und einmal 5km Bahn. Meine Ziele: Ankommen, Spaß haben, Erfahrungen sammeln und einen der 10er wĂŒrde ich gern sub 60 laufen/den 5er sub 30. Ein bißchen Ansporn brauche ich schon. Andererseits will ich mich auch nicht ĂŒberfordern und ich hoffe, so eine gute Mischung gefunden zu haben. Ich werde mich auch weiterhin nicht nach einem festen Trainingsplan richten, sondern auf meinen Körper hören. In den Zielzeitgefilden, in denen ich mich bewege, dĂŒrfte das auch vorerst ausreichen. Haltet ihr das fĂŒr realistisch?

Mein Freund und Torsten sind mit von der Partie. Jeder lĂ€uft zwar fĂŒr seine persönlichen Ziele, aber ich finde es beruhigend, die beiden mit am Start zu haben. Und so wird der Spaßfaktor sicherlich noch einmal ansteigen.  Wenn ich jetzt an den Deichlauf zurĂŒckdenke, juckt es mich schon. 😀