Archive for Juni, 2009

Die Blogathlon-Deutschland-Staffel

Ich fasel nicht viel drumrum, die Sache spricht für sich:


Blogathlon-Deutschland-Staffel


Mitmachen!


Update-Fuß

„Erkennen Sie ihre Grenzen, Master Wayne?“ – „Batman h a t keine Grenzen!“ – „Sie wiederum schon, Sir.“ – „Ich kann mir nicht leisten, sie zu kennen.“ – „Und was passiert, wenn Sie es eines Tages rausfinden?“ – „Tja, du sagst doch immer so gern: Ich hab’s Ihnen ja gesagt!“ – „An solch einem Tag, Master Wayne, würde ich davon absehen, . . . vermutlich.“

Jetzt war ich sechs Tage nicht laufen und merke seit vier Tagen meinen Fuß gar nicht mehr. Also gehe ich heute  Morgen eine kleine Runde laufen (5km).  Ab km 2 zwackt der Fuß schon und bis ich wieder zuhaus bin, ziepst er. Über den restlichen lauffreien Tag hinweg wird es auch nicht gerade besser/eigentlich fieser. 🙁  Torsten meinte schon, daß ich wohl wegen meinem Senkfuß auch (wie er) Einlagen bräuchte und nicht allein mit den Stabilschuhen zurechtkomme.  Ich warte jetzt erstmal (lauffrei natürlich) ein wenig ab und schaue, ob sich der Fuß von allein wieder gibt, sonst…hm…schaumer mal. Doc halt, ne?

Och nöhö.

Am Dienstag hat es mich ein wenig gebeutelt. Magen-Darm. Weitere Ausschmückungen erspare ich euch. Also lag ich jetzt erstmal zwei Tage flach. Beim Arztbesuch habe ich nebenbei auch mal erwähnt, daß mir die Außenseite von meinem rechten Fuß etwas zwackt. Da hab ich dann wohl einen Bluterguß, den allerdings nur der Doc sieht. Ich kann da beim besten Willen nix erkennen. Allein meine Magen-Darm-Geschichte is ja schon Grund mal das Laufen sein zu lassen, aber jetzt mit dem Fuß… *seufz* Schweren Herzens (aber vernünftigerweise, ich weiß)lasse ich es zumindest mal bis zum Wochenende. Dann werde ich sehen, wie ich mich fühle. 🙁

Rhein-Tour

*inmichreinlach* Tour, das klingt so…viel. 😉

Heute Morgen habe ich dann also mal meine neue Strecke ausprobiert. Letzte Woche war es mir doch zu naß dafür und die Strecke hat bei ihrem Debüt Sonnenschein verdient.

Um 08:40 Uhr stehe ich vor der Tür und tingel los. Ich will ganz langsam machen, um lange durchzuhalten. Langsammachen ist heute auch kein Thema. Um euch ein paar Bilder zeigen zu können, habe ich nämlich mein Handy an die Hüfte gefriemelt. Das nervt eh schon, aber sobald ich auch nur einen Deut über Schneckentempo hinauskomme, macht die Handytasche ihren eigenen kleinen Tanz.

So, jetzt erstmal aus den Wohngebieten raus. Da laufe ich gar nicht gern; hab lieber meine Ruhe. Aber um die Uhrzeit sind noch nicht viele Leute unterwegs und auch die eine Verkehrsstraße lasse ich ganz ohne Anhalten hinter mir.  Dann rauf auf den Deich. Den Teil der Strecke, der jetzt kommt, bin ich beim Deichlauf in die entgegengesetzte Richtung gelaufen. Ich schmunzel währenddessen vor mich hin. Ja, schön war`s!

Ich bin noch so beschäftigt mit Fotos machen und den Eindrücken der Strecke, daß ich gar nicht über mein Laufen nachdenke. Doch ein kurzes In-Mich-Gehen bestätigt mir nur, daß ich im Moment auch nicht darüber zu sinnieren brauche. Läuft… 🙂

Irgendwann komme ich an eine Stelle, die mich an etwas erinnert: Die Strecke bin ich zu schwereren Zeiten auch schon mal schnaufend mit dem Rad gefahren und einmal kam mir eine Laufgruppe entgegen. Ich weiß noch, was für einen Eindruck sie auf mich gemacht haben; schlank, unglaublich fit, elegant.  Und jetzt laufe ich hier. *freu*

Mein Ziel heute ist eine alte Eisenbahnbrücke. Ab und an kann ich sie schon in der Ferne sehen. Dann schlage ich wieder in eine Allee direkt am Rhein ein und sehe sie erst wieder, als ich schon fast da bin. Ganz schön groß auf einmal das Teil, hm.

Der Morgen ist perfekt für mich. Sonne satt, es wird ein warmer Tag werden, nur jetzt sind die Schatten noch angenehm kühl. Alles riecht so intensiv. Der Teer unter meinen Füßen, wenn er sich langsam erwärmt, der Rhein, die Gräser. Das gemähte Gras am Wegesrand duftet mich derart köstlich an…  *schwärm*

Kurz noch ein paar Fotos und ab weiter, Richtung Heimat. Jetzt gerade habe ich übrigens kein Verlangen nach einer Zigarette, aber einen Wahnsinns-Kaffeedurst.

Auf dem Rückweg entschließe ich mich spontan mal querfeldein Reißaus von meiner geplanten Strecke zu nehmen und es lohnt sich. Ich komme noch an drei wunderhübschen Seen vorbei und kann mal endlich ein bißchen meine noch allzu neu aussehenden Schuhe einsauen. *blödel* Das Geräusch, wenn  man volle Suppe in den Matsch tritt und dann den Fuß wieder anhebt. Grr, genial!

Zuhause angekommen, wird mir die Tür schon von meinem Freund aufgemacht. Noch ganz zerknittert vom Schlaf und mit einer Tasse Kaffee in der Hand fragt er freundlich:“Und, wie weit bisde gekommen?“ Ich zeige ihm nur meine Uhr und grinse diebisch.  Danke Schatz! Dein leicht ungläubiger Blick war der perfekte Abschluß für den Lauf! 😀

Hier die hardskills: Zeit: 2:06:59 Distanz: 15,468km Befinden: herrlich

Die Qualität der Fotos läßt zu wünschen übrig, weil eben Handy.

Bin leider noch zu doof, um Bilder im Querformat einzustellen. Funzt nid. *motz* Die anderen Fotos kommen also noch….