Baumkuscheln – oder was Monster in der Nahrungskette als Habbahabba zu suchen haben.
Posted By admin on 26. Juli 2010
Gestern wollte ich ganz ruhig und etwas länger laufen. Ich hatte mir das erste Mal ein Hörbuch auf die Stöpsel gepackt und ich war von Anfang an gefesselt, das Wetter perfekt, weil sonnig,windig, kühl.
Es zockelt so vor sich hin und wäre ich einfach eine meiner bekannten Runden gelaufen, wäre alles gut.
Warum genau mußte ich links abbiegen? Na, weil halt. Weil ich ein Klutzkobb (~Sturkopf) bin und mir langweilig war und ich die Strecke so in- und auswendig kenne und DER Weg da jetzt eben interessanter aussah.
Irgendwann muß ich wohl festgestellt haben, daß der Lauf mit locker und leicht nix mehr zu tun hat. Ich keuche und zwar ordentlich. Warum genau gucke ich eigentlich ständig auf den Boden? Asu, weil es steiler geworden ist. Logisch. Ich schaue auf und da steht ein Schild mit “Rheinsteig” (Ja, da war noch was.
)und die Restluft in meinen Lungen entweicht in einem erschrockenen “Uffz”.
Leise frage ich mich, wo ich denn hier gerade bin und es dauert noch einige Meter, bis ich etwa eine Zuordnung habe.
Zurück will ich nicht, also trabe ich noch etwas weiter den Berg hoch, leicht rechts und in den Wald hinein. Und da sind sie. Die Bremsen! *weißerHaimusik*
Wie ich von Martin weiß *wink*, habe ich jetzt zwei Möglichkeiten: so langsam bleiben und mich bei lebendigem Leibe verspeisen lassen oder Gummi geben und die Viehcher abhängen. Nach dem ersten schmerzhaften Biß/Stich (?) gebe ich natürlich Gas.
Ich will nicht zu ausführlich werden, nur so viel: mir tut heute ordentlich das Hinterteil weh.
Als Entschädigung stehe ich irgendwann vor einem gigantischen Baum! Das Teil ist so riesig, daß ich die Krone gar nicht sehen kann. Ich bin so fasziniert, daß ich hingehe, ihn anfasse und umfasse, um die Größe begreifen zu können. Nützt aber nix. Staunend laufe ich weiter und drehe mich immer nochmal nach dem Koloss um.
Nach wenigen Minuten ist die Euphorie verpufft und mir tun nur noch die Beine weh. Kleinlaut rufe ich zuhause an und lasse mich abholen. Natürlich hätte ich es noch bis nach Hause geschafft, aber nachdem ich erst ganz kürzlich einen 30er in den Beinen habe, fand ich es irgendwie vernünftiger, nicht mit Weh weiterzulaufen.
Fein war`s! ![]()

