staring at the sun

Stellt euch an dieser Stelle jetzt bitte das Lied “staring at the sun” oder  “forgotten” von TV on the Radio vor. Und ja, ich bin ziemlich begeistert von der Band.

Ich bin manchmal zu versucht, ein Video einzubetten, weil es einen Blogpost einfach herrlich abrunden kann, aber nö, das Thema ist mir zu heikel.

Das Wochenende war einfach zu schön. Klar war es scheiße heiß, aber wenn man frei hat, kann man sich ja zum Glück aussuchen, wie viel Stoff noch nötig ist und HALLO? Sommer!

image

 

Gelaufen bin ich einfach nachts. Schlafen kann man eh nicht so gut, also habe ich mich Samstag nach einer Geburtstagsfeier und mit Partysalatbauch noch auf den Weg gemacht. Danach habe ich erstmal eine halbe Stunde nur noch in Laufhose und Sport-BH den Balkon vollgetropft. Mal abgesehen von dem Brennen in den Augen, das man leicht mit einem Handtuch in Schach halten kann, mag ich es sehr, wenn jeder Muskel warm ist und man eben nicht nach dem Laufen auskühlt.

Abkühlung wollten wir tagsüber aber doch und sind kurzerhand in den Rhein gehüpft.

Das klingt jetzt so selbstverständlich, da wir ja direkt am Rhein wohnen und das schon einige Jahre, aber tatsächlich war es eine Premiere.

image

image

 

Alles in Allem war es einfach herrlich und der Sommer darf gern noch ein Weilchen bleiben. Was für ein Hundeleben.

 

image

man kann nie genug Socken haben

Wenn einen das Täglichlaufen eines lehrt, dann, daß man nie genug Socken (+ BH`s für die weibliche Fraktion) haben kann und Unterhosen überbewertet werden.

Klar könnte man auch einfach mal unter der Woche die Waschmaschine anstellen, aber ich habe da eine gewisse Faulheit einen gewissen Ehrgeiz entwickelt, mit einer Wochenration an Laufklamotten zurechtkommen zu wollen.

Das Wetter macht es einem da gerade sehr leicht, so wenig Stoff wie möglich mit sich rumzuschleppen.

Ich liebe das. Klar läuft einem auch noch eine halbe Stunde nach dem Laufen und nach dem Duschen der Schweiß aus allen Poren, aber hallo? Sonne, Grün, Zirp-Zirp, Quak-Quak, Watschel-Watschel, Schneckentod, Silberwasser,….seht selbst.

 

image

image

 

image

image

image

image

image

 

WordPressspielerei

Das Sabakind  erzählte mir vor Kurzem, daß sie ihre Blogposts mit Bildern gern vom Schmardfon aus direkt via WordPress hochschust. Da man beim Laufen die Bilder ja auch meistens mit ebendiesem Gerät macht, ist das eine neckische Idee, die ich gleich mal ausprobieren wollte.

Erstes Fazit: Super Sache.

App runterladen, selbst gehostetes WordPress-Blog anmelden und schwups, stehen einem alle wichtigen Funktionen in bekannter Darstellung zur Verfügung.

Das wirklich schöne daran ist, daß das lästige Fotos auf den PC schubsen, verkleinern, hochladen, sortieren etc. völlig entfällt. Vom Smartphone aus ins Netz. Voila.

image

image

image

image

image

image

image

image

image

image

image

quality time

Meine bessere Hälfte kündigt mir an, daß er ein paar Tage länger arbeiten muß (als ich).

Jippiiiie!

Nicht, daß ich nicht gern Zeit mit meinem Freund verbringe, aber es ist ein arbeitszeiten- und stättenbedingt seltener Genuß für mich, nach Hause zu kommen, ohne daß mich direkt jemand begrüßt. Ich freue mich diebisch auf die paar Minuten Stille und Gedankenleerlauf ganz für mich. Ich träume von einsamen Balkonmomenten mit Sonne, Kaffee und Buch… *säusel*

Doch meistens kommt es anders…

Montag: Tür aufschließen. Stille. Für einen herrlichen Moment. Leider greift meine Hand schneller an die Türklinke der sonst nie verschlossenen Bürotür als mein Verstand schaltet. Der Kater plärrt mich völlig entrüstet an, weil er den ganzen Tag ! in einem einzigen Raum ! mit nur etwa 20 Quadratmetern ! und ohne Lebendspielzeug ! eingesperrt war!!!

Ich sorge erstmal für sein Seelenheil und hoffe gleichzeitig, einen Hörsturz meinerseits noch abgewendet zu haben.

Ich schaffe es gerade noch, Feierabendkaffee aufzusetzen, mich im Flurzeheneckkantausprint in meine Laufklamotten zu beißen, auf dem Balkon auf einen Stuhl zu fallen und völlig entspannt-abwesend-gelangweilt zu tun, als mein Schatz nach Hause kommt und mich gutmütig fragt: “Na, hast Du die Zeit allein genossen?”

Ich flüchte mich zum Laufen.

20120803_091054-1

Dienstag: Ich nehme mir fest vor, jetzt aber mal zu entspannen, wenn ich heimkomme. Wäre da nicht der leere Kühlschrank…

Das finde ich meinem ♥-chen gegenüber jetzt auch unfair , daß er, wenn er schon Überstunden klotzt und nach mir heimkommt auch noch einkaufen muß. Also raffe ich mich auf und stürze mich in den ach so geliebten Supermarktrummel, um unser Abendessen zu jagen.

Ich schaffe es gerade noch….

20120802_221758

Mittwoch: Ihr könnt es euch denken.

Ich schaffe es gerade noch…

20120802_222224_0

Donnerstag: Nur kurz in die Stadt fahren und noch ein Geburtstagsgeschenk schießen. Danach ist noch genug Zeit übrig zum Rumfläzen. Wäre da nicht diese Vollsperrung…

Ich schaffe es gerade noch…

All meine Hoffnungen ruhen nun auf Freitag. Ich schaue in den Arbeitsplan und habe Dienst bis 20 Uhr. Ha! Ha ha!

Ich schaffe es gerade noch zu lächeln und flüchte mich zum Laufen.

 

 

off topic

Liebe Familie Pienznasens,

wir sind in Gedanken bei euch! Alles wird gut! ♥